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	<title>Beiträge von Lydia Popp - Mobile USTP MKL</title>
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	<description>Die &#34;Mobile Forschungsgruppe&#34; der USTP, sie  sammelt hier alles zu den Themen Design, UX und Entwicklung mobiler Applikationen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Mar 2021 21:57:20 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Beiträge von Lydia Popp - Mobile USTP MKL</title>
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		<title>Prototyping: Sprachsteuerung mit Adobe Xd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lydia Popp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 21:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Google Assistant, Siri oder Alexa, Assistenzsysteme gewinnen immer mehr an Bedeutung und finden in vielen Bereichen Anwendung. Auch in Apps nimmt die Einbeziehung von Sprache kontinuierlich zu. Lag der Fokus vorerst auf Barrierefreiheit, entwickelt sich der Trend nun stetig in Richtung der Steigerung des Nutzererlebnisses. Die Sprachsteuerung eröffnet im Zuge der Barrierefreiheit völlig neue <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/prototyping-sprachsteuerung-mit-adobe-xd/">[...]</a></p>
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<p>Ob Google Assistant, Siri oder Alexa, Assistenzsysteme gewinnen immer mehr an Bedeutung und finden in vielen Bereichen Anwendung. Auch in Apps nimmt die Einbeziehung von Sprache kontinuierlich zu. Lag der Fokus vorerst auf Barrierefreiheit, entwickelt sich der Trend nun stetig in Richtung der Steigerung des Nutzererlebnisses.</p>



<p>Die Sprachsteuerung eröffnet im Zuge der Barrierefreiheit völlig neue Ansätze und Anwendungen und trägt enorm dazu bei, dass immer mehr Menschen Zugang zu digitalen Produkten erhalten. Doch auch darüber hinaus erweist sie sich als nützlich, vereinfacht sie doch schon in vielen Haushalten bereits den Alltag. Musik streamen, die Wettervorhersage abrufen, Termine und Erinnerungen einstellen, oder ein Taxi rufen, all das ist ganz ohne Bildschirm, Wischen und Klicken möglich. So kann zum Beispiel eine sprachgesteuerte Fitness-App eine völlig neue Nutzer Experience generieren, weil der User dadurch beide Hände frei hat und sich ohne Pause dem Training widmen kann.</p>



<p>Beim Protyping wurde diese Komponente mittlerweile aufgegriffen und kann eingebaut, und vorab auf ihre Funktionalität und Usability überprüft werden. Um realistische Erlebnisse für Sprachassistent-Anwendungen zu schaffen, bietet Adobe Xd die Möglichkeit, Sprachbefehle als Auslöser für Prototyping-Aktionen zu verwenden, welche durch eine oder mehrere gesprochene Phrasen eingeleitet werden können. Adobe Xd hat mit diesem Feature definitiv dazu beigetragen, Prototyping noch realistischer und professioneller zu gestalten. So ist bei Kunden wie auch Testern weit weniger Vorstellungskraft vonnöten und kann dadurch bereits vor der Ausprogrammierung getestet werden, ob die Userfreundlichkeit zugenommen und das Nutzererlebnis gesteigert wurde.</p>



<p>Ich werde in diesem Artikel nicht näher darauf eingehen, erwähnt sei jedoch, dass es auch die Möglichkeit gibt, dem Nutzer über Audio mit Worten oder Sounds ein Feedback zu geben.</p>



<p>Folgend dazu eine kurze Schritt-für-Schritt Anleitung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/1-1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="982" height="625" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/1-1.png" alt="" class="wp-image-8901"/></a></figure>



<p>Nach dem Erstellen der Frames in Adobe Xd in den Prototyp-Modus wechseln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/2.png"><img decoding="async" width="982" height="778" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/2.png" alt="" class="wp-image-8902"/></a></figure>



<p>Das Icon, welches die Sprachsteuerung einleiten soll, auswählen und mit dem nächsten Frame verbinden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/3.png"><img decoding="async" width="983" height="631" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/3.png" alt="" class="wp-image-8903"/></a></figure>



<p>Im Inspektor rechts bei Trigger im Drop-down-Menü „Sprache“ auswählen sowie den Befehl eingeben, welcher die Aktion auslösen soll. In diesem Fall wurde „Show me the weekly habits“ verwendet. Weiters unter „Typ“ und „Animation“ die gewünschten Einstellungen vornehmen. Ich habe mich für einen Übergang mit einem linken Einschieben des Frames entschieden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/4.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="983" height="657" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/4.png" alt="" class="wp-image-8904"/></a></figure>



<p>Mit der Pfeiltaste rechts oben im Inspektor den Prototyp starten. Space-Taste halten und den Sprachbefehl deutlich sprechen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/5.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="788" height="659" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/03/5.png" alt="" class="wp-image-8905"/></a></figure>



<p>Der Sprachbefehl wird ausgeführt. Der erste Screen wird durch den zweiten ersetzt.</p>



<p>Ein Prototyp wird erst dadurch lebendig, wenn er dem gewünschten Endprodukt möglichst nahekommt und seine Funktionen abbildet. Dies kostet jedoch oft Zeit und Geld. Prototyping ist ein wichtiger Bestandteil in der Appentwicklung, trotzdem gilt es ressourcenschonend und schnell zu arbeiten. Nicht immer ist es notwendig oder sinnvoll einen völlig ausgearbeiteten Prototyp zu erstellen. Ist dies aber der Fall, kommt man mit diesem zusätzlichen Feature der Sache ein ganzes Stück näher.</p>



<p>Fotos Quelle: Lydia Popp</p>



<p>Weiterführende Links:</p>



<p><a href="https://www.adobe.com/products/xd.html">https://www.adobe.com/products/xd.html</a></p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CvpVMbuegVs">https://www.youtube.com/watch?v=CvpVMbuegVs</a></p>



<p></p>
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		<title>Adobe Xd &#8211; Act Like A Pro</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/adobe-xd-act-like-a-pro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lydia Popp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 22:58:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>User Centered Design, User Interface und User Experience ist in aller Munde und hält immer mehr Einzug in die Designschmieden. Wer schnell mal Screendesigns für eine App oder Website erstellen möchte, kann dies mit ein paar Handgriffen tun. Man muss kein Profi sein, um Designs in Adobe Xd zu erstellen. Mit nützlichen Plug-Ins erleichtert man <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/adobe-xd-act-like-a-pro/">[...]</a></p>
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]]></description>
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<p>User Centered Design, User Interface und User Experience ist in aller Munde und hält immer mehr Einzug in die Designschmieden. Wer schnell mal Screendesigns für eine App oder Website erstellen möchte, kann dies mit ein paar Handgriffen tun. Man muss kein Profi sein, um Designs in Adobe Xd zu erstellen. Mit nützlichen Plug-Ins erleichtert man sich die Arbeit und das Ganze sieht trotzdem professionell aus.</p>



<p><strong>Color Designer</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1014" height="800" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/color-designer-1014x800.png" alt="" class="wp-image-8884"/></figure>



<p>Mit dem Color Designer können Farbfamilien, Nuancen, Schattierungen und Bilder ausgesucht werden. Die Farben können ganz einfach in die Farbpalette aufgenommen werden. Tolles Feature: über den Button &#8220;View Online&#8221; wird die Homepage von Color Designer aufgerufen, wo es noch viele weitere nützliche Tools wie einem Color Converter oder ein Palette Generator zu entdecken gibt.</p>



<p><strong>UI Faces und ContentGenerator</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="875" height="728" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/ui-faces-contentGenerator.png" alt="" class="wp-image-8885"/></figure>



<p>Soll ein Frame mit zufriedenen Kunden oder einer Personenliste designt werden, ist es authentischer unterschiedliche Fotos zu nehmen und bei den Namen auf Blindtext zu verzichten. Ein paar geeignete Bilder zu finden und sich sinnvolle Namen auszudenken kann schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Mit UI Faces und ContentGenerator wird einem die Suche abgenommen. Hier können mit wenigen Klicks die nötigen Filter gesetzt werden und die Bilder und Namen werden sofort an der gewählten Stelle eingefügt.  </p>



<p><strong>Icons 4 Design</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="559" height="473" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/icons4design.png" alt="" class="wp-image-8886"/></figure>



<p>Icons unterstützen unsere Designs und werten sie auf. Bei Icons 4 Design einfach den gesuchten Begriff in die Suchleiste eingeben und Enter drücken. Die Icons können eingefärbt und auch im Dokument bei den Komponenten eingefügt werden.</p>



<p><strong>Fancy Maps</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="869" height="669" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/fancy-maps.png" alt="" class="wp-image-8887"/></figure>



<p>Gibt es einen Anfahrtsweg zu beschreiben oder möchte man seinen genauen Standort anzeigen, wird das Bild einer Karte benötigt. Besonders realistisch ist es natürlich, wenn gleich die richtige Region in dem Design eingebaut ist. Mit Fancy Maps einfach einen Rahmen in der gewünschten Form und Größe aufziehen und Region, Zoomfaktor und Design auswählen.</p>



<p><strong>Mimic</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1007" height="385" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/mimic.png" alt="" class="wp-image-8888"/></figure>



<p>Auch ein Pro benötigt Inspirationen. Bleibt die Eingebung aus, muss er sich woanders umsehen. Auf Webseiten zum Beispiel. Einfach die gewünschte Webadresse in Mimic eingeben und sofort erhält man alle verwendeten Schriftfamilien, Farben und Bilder.</p>



<p>Mittlerweile gibt es unzählige Plug-Ins. Mit ihnen erleichtert man sich die Arbeit und verleiht den Designs den passenden Look. Weitere Infos und Tutorials zu Plug-Ins gibt es auf der Adobe-Homepage, auf Youtube oder im www. Hier ein bisschen Zeit zu investieren zahlt sich aus, denn schnell und professionell ist unschlagbar.</p>
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		<item>
		<title>Ubiquitous Computing, oder wenn der Computer der Wahrnehmung entschwindet</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/ubiquitous-computing-oder-wenn-der-computer-der-wahrnehmung-entschwindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lydia Popp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 16:39:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammenfassung Der Begriff Ubiquitous Computing ist bereits vor gut 30 Jahren entstanden, hat sich aber erst vor kurzem auf den Weg gemacht, seiner Bedeutung und Definition gerecht zu werden, und doch ist er kontrovers und wirft viele Fragen auf. Hier gilt es einen Kompromiss zwischen Bequemlichkeit, Privatsphäre und der Wegwerfgesellschaft zu finden. 1 Einleitung Im <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/ubiquitous-computing-oder-wenn-der-computer-der-wahrnehmung-entschwindet/">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>



<p>Der Begriff Ubiquitous Computing ist bereits vor gut 30 Jahren entstanden, hat sich aber erst vor kurzem auf den Weg gemacht, seiner Bedeutung und Definition gerecht zu werden, und doch ist er kontrovers und wirft viele Fragen auf. Hier gilt es einen Kompromiss zwischen Bequemlichkeit, Privatsphäre und der Wegwerfgesellschaft zu finden.</p>



<p><strong>1 Einleitung</strong></p>



<p>Im Bestreben alles zu digitalisieren und zu automatisieren stand bisher immer der Personal Computer im Zentrum. Mit Ubiquitous Computing verschwindet dieser förmlich aus unserem Fokus, bis er von uns nicht mehr wahrgenommen wird, da er seine Arbeit nur noch im Hintergrund verrichtet [2]. Der Begriff Ubiquitous (engl. für allgegenwärtig) Computing wurde 1988 erstmals von Mark Weiser im Zuge seiner Arbeit am Xerox Palo Alto Research Center publiziert [1]. Hier geht es nun nicht mehr darum einem Gerät einen bestimmten Nutzen zuzuordnen, sondern überträgt diesen in viele Geräte und Systeme, um allgegenwärtig ohne direkte Wahrnehmung im Alltagsgeschehen mitzuwirken. Gordon Moore stellte bereits Ende der 1960er Jahren ein nach ihm benanntes Gesetz auf, welches besagte, dass sich die Leistungsfähigkeit der Prozessoren alle 18 Monate in etwa verdoppeln wird [7].</p>



<p>Dieser Artikel soll innerhalb dieses komplexen und schier unerschöpflichen Themengebiets nur einen Überblick verschaffen, ohne näher ins Detail zu gehen. Es geht darum, ein paar der damit in Verbindung entstehenden Fragen aufzugreifen und kurz zu umreißen.</p>



<p><strong>2 Was ist Ubiquitous Computing</strong></p>



<p>Konkret verfolgt Ubiquitous Computing zwei unterschiedliche Ansätze [3]:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Mensch besitzt viele speziell entwickelte Computer für unterschiedlichste Anforderungen. Form und Farbe, sowie die gesamte Peripherie werden an die jeweilige Aufgabe angepasst.</li><li>Der Computer rückt aus dem Zentrum des Benutzers in den Hintergrund und wird nicht mehr als solches wahrgenommen, obwohl er allgegenwärtig ist.</li></ul>



<p>Die Vision von Ubiquitous Computing basiert darauf, Computer in jeglicher Form und Größe unsichtbar in unseren Alltag zu integrieren, um permanent unbemerkt das Nutzerverhalten abzugreifen und zu analysieren [2]. So sollen die Bedürfnisse der Nutzer erlernt, automatisch erkannt und Dienstleistungen und Informationen bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.</p>



<p>Um dies zu erreichen sind die drei folgenden Trends unabdingbar [4]:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Da die Größe der Mikroprozessoren eine entscheidende Rolle spielt, müssen sie immer kleiner werden. Derzeit hat der kleinste die Größe eines Staubkorns.</li><li>Wichtig ist ebenfalls, die Sensoren in der Herstellung kleiner und billiger zu halten.</li><li>Eine spontane Vernetzung kann mit Sensoren auf funkbasierten Technologien, wie etwa Bluetooth oder Infrarot umgesetzt werden. Zukünftige Geräte könnten auf dieser Basis möglicherweise selbstständig handeln.</li></ul>



<p><strong>3 Anwendungen</strong></p>



<p>Um die verschiedenartige Bandbreite ein wenig zu erfassen sind hier ein paar Anwendungsbeispiele angeführt.<strong></strong></p>



<p><strong>3.1 RFID</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="300" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/rfid-transponder.jpg" alt="" class="wp-image-8878"/><figcaption>RFID-Systeme gibt es für die unterschiedlichsten Anwendungen. (Quelle: Pepperl+Fuchs)</figcaption></figure>



<p>RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification und ermöglicht die drahtlose Übertragung sensorgenerierter Daten [5]. Ein RFID-System besteht immer aus einem Transponder, wie etwa Schildern oder Etiketten, und einem Lesegerät, dem sogenannten Reader. Mit diesem System können Daten kontaktlos gelesen und gespeichert werden.</p>



<p>Es gibt drei Gruppen von RFID Transpondern:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Passive RFID-Transponder: Über das Energiefeld des Readers wird die Energie generiert und die Daten übertragen.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Aktive RFID-Transponder:&nbsp;In ihnen wurde eine eigenständige Betriebsquelle verbaut.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Semi-passive-RFID-Transponder:&nbsp;Sie erhalten die Betriebsenergie über den Reader, für die Signalerzeugung greifen sie auf ihre intern verbaute Energiequelle zurück.</li></ul>



<p>Ihre Verwendung ist abhängig von der Art der Anwendung, ob Ein -oder Mehrweg-Chips eingesetzt und ob Schreib- als auch Leseeigenschaften benötigt werden. Ihr Einsatz reicht unter anderem von Chipkarten für Zutrittskontrollen, Fertigungsabläufe oder im Behältermanagement.</p>



<p><strong>3.2 Sonic Flashlight</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="420" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/InsideTheHandSmall.jpg" alt="" class="wp-image-8879"/><figcaption>Sonic Flaschlight projeziert das Ultraschallbild direkt auf sie geschallte Körperregion. (Quelle: Sonic Flashlight)</figcaption></figure>



<p>Mit Sonic Flashlight soll die In-Situ-Visualisierung ein Model zur Analyse großer Simulationsdateien, von Ultraschallbildern ermöglicht werden, um bei einem operativen Eingriff die direkte Hand-Auge-Koordination zu ermöglichen [6]. Das Bild der Ultraschallaufnahme des betroffenen Areals wird über einen halbversilberten Spiegel direkt auf die Hautpartie des Patienten übertragen. Das Sichtfeld auf die zu operierende Stelle bleibt frei und es besteht keine Notwendigkeit mehr, vom Patienten wegzusehen auf einen externen Monitor.</p>



<p><strong>3.3 Intelligent Appliances</strong></p>



<p>Durch Vernetzung und der Ausstattung mit Intelligenz werden herkömmliche Geräte zu Intelligent Appliances [8]. Dies kann eine Waschmaschine sein, die sich Waschprogramme aus dem Internet herunterlädt, wie auch Fahrkartenautomaten die bei Bedarf zusätzlich Sitzplatzreservierungen vornehmen können.</p>



<p>4 <strong>Nachhaltigkeit</strong></p>



<p>Ein weiterer Punkt ist die Nachhaltigkeit. Die Fülle an Anwendungen, wie auch Produkte, welche in großer Masse hergestellt werden, wie etwa Chipkarten oder Smart Labels, welche nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden, erzeugen Müllberge von sogenannten Wegwerfcomputern [7]. Dadurch wird eine noch nie dagewesene Welle der Wegwerfgesellschaft auf uns zukommen. Wie nachhaltig die gesammelten Daten in Serverfarmen zwischengespeichert werden können bleibt noch ungeklärt.</p>



<p>5 <strong>Datenschutz und Sicherheit</strong></p>



<p>So sehr Ubiquitous Computing mit seinen schier unerschöpflichen Möglichkeiten das Alltagsleben auch erleichtern und bereichern kann, so werden doch auch kritische Stimmen laut. Es stellt sich als eine wachsende Herausforderung dar, Masse und Inhalt der oft sehr privaten Daten datenschutzkonform zu verwahren. Durch das Beobachten in unterschiedlichsten Formen, und das Sammeln von Daten, wie das Nutzerverhalten oder ähnliches, wird der Mensch gläsern. Skepsis ruft hier bei Datenschützern und Konsumenten das Gefühl des Überwachungsstaates hervor. Es werden Daten gesammelt, ohne dass sich der Mensch darüber bewusst ist. Auch ohne ein technisches Genie zu sein muss der Konsument seine gesammelten Daten freigeben bzw. kennen [10].</p>



<p>Bereits 2003 hat der Textilhersteller Benetton Erfahrung mit dem Einfluss der Datenschützer und Konsumenten Bekanntschaft gemacht [9]. Allein mit der Ankündigung, aufgrund von Logistikoptimierung auf sogenannte Smart Labels oder RFID-Labels zurückzugreifen, gingen Konsumenten und Datenschützer auf die Barrikaden und riefen zum medialen Boykott auf.</p>



<p>Mittlerweile erfreut sich die Kundenkarte größter Beliebtheit. Hier wird im Austausch weniger Prozente das Kaufverhalten preisgegeben. Dadurch entsteht ein Wiederspruch zu finanziellen Vorteilen und dem begründeten Unbehagen über mögliche entstehende Schäden, ideeller oder physischer Natur.&nbsp; Vorbeugend hierfür könnte sein, bereits im Vorfeld zwischen begründetem Verdacht und unbegründeter Besorgnis zu unterscheiden und dementsprechend zu handeln und so möglichen Fehlentwicklungen zu begegnen und sie gegebenenfalls auszuräumen.</p>



<p><strong>FAZIT</strong></p>



<p>Die Technik entwickelt sich unaufhaltsam weiter und erzeugt so immer neue Wünsche beim Menschen. Vieles ist für uns hilfreich und erleichtert unter anderem auch das tägliche Leben. Fakt ist, die Vision alles zu vernetzen und den Alltag smart zu gestalten stößt nicht nur auf Zustimmung. Hierzu müssen noch einige Fragen geklärt werden. Das Umschließt die Bereiche Datenschutz und Sicherheit, sowie auch das Thema der Nachhaltigkeit in Zeiten des Klimawandels. Die Herausforderung besteht vor allem darin, dem Wunsch nach mehr Bequemlichkeit, Effizienz oder Spaß nachzukommen, dabei jedoch die Sicherheit und Privatsphäre aller Beteiligten zu wahren und zu schützen.</p>



<p>Interessant ist es immer wieder, wenn sich in der Vergangenheit getätigte Aussagen bewahrheiten und sichtbar wird, wie weit die Vorstellungskraft von einzelnen Personen gereicht hat. Moore und Weiser sollten nach all den Jahren recht behalten.</p>



<p>(Titel Quelle: Black Mirror on Netflix)</p>



<p><strong>Literatur</strong></p>



<p>[1] „Ubiquitous Computing“, Enzyklopaedie der Wirtschaftsinformatik, [Online].<br>Adresse: <a href="https://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/technologien-methoden/Rechnernetz/Ubiquitous-Computing/index.html">https://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/technologien-methoden/Rechnernetz/Ubiquitous-Computing/index.html</a> (besucht am 01.02.2021).</p>



<p>[2] A. Grunwald und M. Simonidis-Puschmann (Hrsg.), „Handbuch Technikethik“, Springer-Verlag, 2013, S. 374.</p>



<p>[3] G.Schwabe et al. (ed.), “Ubiquitous Computing”, 2001, CSCW-Kompendium, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, S. 508.</p>



<p>[4] „Ubiquitous Computing – Die Vision des allgegenwärtigen Computers“, GRIN, [Online].<br>Adresse: <a href="https://www.grin.com/document/64315%20">https://www.grin.com/document/64315</a> (besucht am 05.02.2021).</p>



<p>[5] „Was sind RFID Systeme?”, Industry of Things, [Online].<br>Adresse: <a href="https://www.industry-of-things.de/was-sind-rfid-systeme-definition-aufbau-und-anwendung-a-687268/#:~:text=Das%20Akronym%20RFID%20steht%20f%C3%BCr,drahtlosen%20%C3%9Cbertragung%20von%20sensorgenerierten%20Messwerten">https://www.industry-of-things.de/was-sind-rfid-systeme-definition-aufbau-und-anwendung-a-687268/#:~:text=Das%20Akronym%20RFID%20steht%20f%C3%BCr,drahtlosen%20%C3%9Cbertragung%20von%20sensorgenerierten%20Messwerten</a> (besucht am 01.02.2021).</p>



<p>[6] „Sonic Flashlight“, Medical Robotics, [Online].<br>Adresse: <a href="https://medrobotics.ri.cmu.edu/node/128455">https://medrobotics.ri.cmu.edu/node/128455</a> (besucht am 28.01.2021).</p>



<p>[7] F. Mattern, „Ubiquitous Computing &#8211; Der Trend zur Vernetzung aller Dinge“, ETH Zürich</p>



<p>[8] T. Diekmann und S. Hagenhoff, „Ubiquitous Computing: State of the Art”, Arbeitsbericht Nr. 24/2003</p>



<p>[9] M. Langheinrich, „Die Privatsphäre im Ubiquitous Computing – Datenschutzaspekte der RFID-Technologie“, ETH Zürich, 2005</p>



<p>[10] F.Mattern, „Pervsasive/Ubiquitous Computing“, Informatik-Spektrum, Bd. 24, DOI: 10.1007/s002870100158</p>
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		<title>QR-Code für Tourplakat</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/qr-code-fuer-tourplakat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lydia Popp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 16:13:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nachfrage, analoge Inhalte schnell und unkompliziert zu digitalisieren, bleibt in vielen Bereichen ungebrochen. In diesem Zusammenhang hat sich der QR-Code einen Namen gemacht. Die Abkürzung QR steht für Quick Response und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Er ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, genau genommen wurde er bereits 1994 von <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/qr-code-fuer-tourplakat/">[...]</a></p>
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<p>Die Nachfrage, analoge Inhalte schnell und unkompliziert zu digitalisieren, bleibt in vielen Bereichen ungebrochen. In diesem Zusammenhang hat sich der QR-Code einen Namen gemacht. Die Abkürzung QR steht für Quick Response und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Er ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, genau genommen wurde er bereits 1994 von Masahiro Hara und seinem Team ins Leben gerufen, erfreut sich aber immer noch großer Beliebtheit. </p>



<p>Damals eigentlich als Logistiklösung zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für den Automobilhersteller Toyota entwickelt, hat er mittlerweile Anwendung in unzähligen weiteren Bereichen gefunden. Im Zuge eines Projektes innerhalb der Masterklasse Mobile habe ich mir ein mögliches Szenario für seine Anwendung ausgedacht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1422" height="635" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2021/02/qr_art.png" alt="" class="wp-image-8865"/><figcaption>Für Jeden Interpreten wurde ein QR-Code erstellt welcher die jeweilige Unterseite der Website aufruft.</figcaption></figure>



<p>Wer kennt nicht Tour-Plakate zur Ankündigung kommender Konzerte? Nicht jeder Künstler ist einem bekannt, oder trifft den persönlichen Musikgeschmack. Da möchte man doch vorab informiert sein. Aktuell sind alle Konzerte abgesagt, vielleicht möchte man ja wissen, was man verpasst hat. Um hier Abhilfe zu schaffen, habe ich ein Plakat entworfen und darauf jeder Musik-Gruppe einen QR-Code zugewiesen. Wer bei meinem Tour-Plakat vorbeikommt, muss nur sein Handy zücken, den QR-Code scannen und in das neue Lied der jeweiligen Gruppe reinhören.</p>



<p>Der QR-Code bekommt neben dem Namen der Gruppe einen Platz auf dem Plakat. Zusätzlich wurde eine Website erstellt. Jeder Gruppe ist eine Unterseite gewidmet. Sobald sich der User für eine Gruppe entschieden und den QR-Code mit einem Smartphone gescannt hat, wird die dazugehörige Unterseite aufgerufen und der Song kann abgespielt werden. </p>



<p>Das Design von Website und Plakat ist einfach und trotzdem auffällig gestaltet. Um an den Dark Mode zu erinnern, wurde primär die Farbe Schwarz verwendet und Magenta zur Akzentuierung eingesetzt. Die Website wurde responsive und mit einer einfachen Navigation im Header aufgebaut.</p>



<p><a href="http://flock-1584.students.fhstp.ac.at/">http://flock-1584.students.fhstp.ac.at/</a></p>
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