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	<title>Beiträge von Sebastian Zettl - Mobile USTP MKL</title>
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	<description>Die &#34;Mobile Forschungsgruppe&#34; der USTP, sie  sammelt hier alles zu den Themen Design, UX und Entwicklung mobiler Applikationen</description>
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	<title>Beiträge von Sebastian Zettl - Mobile USTP MKL</title>
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		<title>Projekt &#124; MusicGuesser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Zettl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im dritten Semester ist es uns frei in der Mobile Masterklasse überlassen, wie wir neben dem Semesterprojekt auf unsere Punkte kommen wollen. Um auf die Punkte zu kommen, habe ich in diesem Semester, ein eigenes Kotlin Projekt gemacht. Diese ist ein MusicGuesser. Man kann aus lokalen MP3s Quizzen erstellen und dann in einem Quiz den <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-musicguesser/">[...]</a></p>
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<p>Im dritten Semester ist es uns frei in der Mobile Masterklasse überlassen, wie wir neben dem Semesterprojekt auf unsere Punkte kommen wollen. Um auf die Punkte zu kommen, habe ich in diesem Semester, ein eigenes Kotlin Projekt gemacht. Diese ist ein MusicGuesser. Man kann aus lokalen MP3s Quizzen erstellen und dann in einem Quiz den Liedtitel aus einem kurzen Snippet des Liedes erraten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Features</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Quiz erstellen</h3>



<p>Beim Start der App kann man einen Order mit lokaler Musik aussuchen. Danach landet man am Hauptscreen. Mithilfe des FloatinACtionButtons kann man ein neues Quiz erstellen. Diesem kann man einen Namen geben und per ausgewählter Suchbegriffe die Liedtitel aussuchen und dem Quiz hinzufügen. Danach kann man das Quiz in der Liste sehen, mit Information wie dem Namen, der Anzahl der Lieder und welchen Rang man in welchem Modus hat.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Quiz starten</h3>



<p>Wenn man auf ein Quiz drückt, dann kommt man auf den Start Screen des Quiz. Dort kann man den Modus auswählen, Random und Progression, zusammen mit der Schwierigkeit. Der Mode entscheidet, wie man die Lieder navigieren kann. Auf Random, kann man zwischen jedem Lied hin und her springen. Bei Progression, muss man das derzeitige Lied erraten bevor man weitergehen kann. Die Schwierigkeit gibt an, wie lange der Ausschnitt des Liedes ist, und mit höherer Schwierigkeit wird der Ausschnitt kürzer.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1080" height="2400" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080015_MusicGuesser.jpg" alt="" class="wp-image-15679" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080015_MusicGuesser.jpg 1080w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080015_MusicGuesser-691x1536.jpg 691w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080015_MusicGuesser-922x2048.jpg 922w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Quiz spielen</h3>



<p>Beim Spielen hat man oben einmal den Player, mithilfe wessen man den Ausschnitt abspielen kann. Darunter hat man die Navigation, köpfe fürs vorwärts und rückwärts springen und im Random Gamemode auch Dot Indikators, auf welchem Lied man sich befindet und mithilfe dessen man auch navigieren kann. Wenn man fertig mit einem Lied ist, kommt man auf den result screen. Dort bekommt man eine Medaille, wenn man alle Lieder richtig hatte. Wenn man das Lied auf einer höheren Schwierigkeit schafft, dann bekommt man auch eine bessere Medaille. Zuletzt hat man auch eine Ansicht, was man bei welchem Lied geraten hat und ob es richtig war.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="2400" data-id="15680" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080039_MusicGuesser.jpg" alt="" class="wp-image-15680" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080039_MusicGuesser.jpg 1080w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080039_MusicGuesser-691x1536.jpg 691w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080039_MusicGuesser-922x2048.jpg 922w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="2400" data-id="15681" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080105_MusicGuesser.jpg" alt="" class="wp-image-15681" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080105_MusicGuesser.jpg 1080w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080105_MusicGuesser-691x1536.jpg 691w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_20260128_080105_MusicGuesser-922x2048.jpg 922w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien</h2>



<p>Die App wurde als eine native Android-App mithilfe von Kotlin entwickelt. Als UI Tool Kit wurde Jetpack compose verwendet. Manche der anderen verwendetetn Libnries wären:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Room: Eine Persistenz Library, welche über einen Abstraktionen-Layer wie Entity und DAO Klassen mit einer SQLite Datenbank interagiert und managen.</li>



<li>Media3 ExoPlayer: Einer der Basis Mediaplayer auf Android und von Jetpack Compose. Erlaubt die Basisfunktionalitäten, wie abspielen, pausieren, etc.<br>Weiter kleiner Libraries welcher verwendet wurde, sind zum Beispiel Koin für die Dependency injection oder Compose Navigation.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen</h2>



<p>Die wahrscheinlich größte Herausforderung war die generelle Verwendung von Kotlin. Im zweiten Semester hatten wir zwar eine Einführung in Kotlin und auch für unser Semesterprojekt im dritten Semester haben wir Kotlin verwendeten. Aber eine ganze App alleine zu entwickeln war noch einmal etwas anderes und eine größere Herausforderung.</p>



<p>Eine andere Herausforderung war das Installieren der Libraries. Oft stand auf den Dokumentationsseiten nicht alle nötigen dependincies zum Installieren, oder sie waren über verschiedene Seiten aufgeteilt/stand etwas anderes. Auch standen sie oft noch in der alten Form auf den Seiten, wo die Versionen direkt im build gradle eingetragen wurde. Jetzt gibt es die neuere Version, die Version <code>libs.versions.otml</code> einzutragen und das dependency definieren im <code>build.gradle.kts</code> zu machen. Wenn man aber die generelle Struktur weiß, war dies ein geringeres Problem.</p>



<p>Ein anderes Problem war die Größe meiner Musik Bibliothek. Ich habe über 1000 lokale Lieder, welche die Optimierung des Durchsuchens wichtig gemacht hat. Nach etwas herumprobieren habe ich den MediaStore, welche automatisch einen Index aller Media Dateien am Handy besitzt, und der Zugriff und Abruf meiner Bibliothek in Sekunden vollziehen konnte</p>



<h2 class="wp-block-heading">Learnings und Nächste Schritte</h2>



<p>Ich habe einiges über die generelle Verwendung und Entwicklung mit Kotlin gelernt. Auch das von einer meiner Kollegen beigebrachte MVC Prinzips, anhand eines BaseViewModels mit Action, State und Effekt Klassen.</p>



<p>Es gibt einige Richtungen, wie dieses Projekt erweitert werden könnte, viele Ideen, welche von meinem Kollegen beim Herzeigen kamen. Zum Beispiel das Erstellen von Online quizzen, welche von anderen Personen gesehen werden könnten. Auch neue Spielmodi, wie das Hören von Song in reverse oder einen endlosen Modus kamen.</p>



<p>Images from me and banner image from: https://pixabay.com/vectors/vinyl-platinum-disk-music-dj-2241789/</p>
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		<title>Blogeintrag &#124; Proxmox</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/blogeintrag-proxmox/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Zettl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:42:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Virtualisierung spielt in der modernen IT eine zentrale Rolle, sei es im Rechenzentrum, in Unternehmen oder im Homelab. Sie ermöglicht es, Hardware effizient zu nutzen, Systeme voneinander zu trennen und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Vor allem für Leute mit einem HomeLab ermöglicht sie es diesen, eigene Services leicht zu erstellen und managenProxmox VE <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/blogeintrag-proxmox/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Virtualisierung spielt in der modernen IT eine zentrale Rolle, sei es im Rechenzentrum, in Unternehmen oder im Homelab. Sie ermöglicht es, Hardware effizient zu nutzen, Systeme voneinander zu trennen und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Vor allem für Leute mit einem HomeLab ermöglicht sie es diesen, eigene Services leicht zu erstellen und managen<br>Proxmox VE (Virtual Environemnt) (<a href="https://www.proxmox.com">https://www.proxmox.com</a>) ist eine Open-Source-Plattform für Virtualisierung und Containerisierung, die genau für diese Anforderungen entwickelt wurde. In diesem Blogartikel gebe ich einen Überblick über Proxmox: Was es ist, wie es funktioniert, wo es eingesetzt wird und welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Proxmox?</h2>



<p>Proxmox VE ist eine auf Linux basierende Open Source-Virtualisierungsplattform für Server. Mitfile von ihr kann man mehrere VMs (Virtuelle Maschinen) und Containern auf einem oder mehreren physikalischen Servern betreiben und verwalten. Im Gegenteil zu reinen Cloud Diensten, kombiniert Proxmox VE mehrerer Technologien in einer Oberfläche, für Unternehmen wie auch Privatnutzer:innen. Proxmox setzt komplett auf seinen Open Source Ansatz, wodurch es komplett ohne Lizenzkosten verwendet werden kann, obwohl es ein Abonnement für Enterprise Support gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Proxmox?</h2>



<p>Proxmox basiert auf Debian Linux und nutzt bewährte Open-Source-Technologien zur Virtualisierung und Verwaltung. Die komplette Administration erfolgt über ein webbasiertes Interface, das sowohl lokal als auch remote erreichbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technische Basis</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betriebssystem: Debian Linux</li>



<li>Hypervisor: KVM (Kernel-based Virtual Machine)</li>



<li>Container-Technologie: LXC (Linux Containers)</li>



<li>Webinterface: Verwaltung über Browser</li>



<li>Storage: Lokale Disks, ZFS, NFS, iSCSI, Ceph, etc.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zentrale Konzepte</h3>



<p>Proxmox gliedert sich in mehrere Kernbereiche:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Virtuelle Maschinen (VMs)</h4>



<p>Virtuelle Maschinen emulieren vollständige Computer inklusive eigener Hardware. Jede VM kann ein eigenes Betriebssystem wie Linux oder Windows ausführen. Diese können dann einzeln und nach Belieben verwaltet werden.<br>Diese eignen sich besonders für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>isolierte Serverdienste</li>



<li>Betriebssysteme mit eigenen Kernel-Anforderungen</li>



<li>komplexere Anwendungen</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Container (LXC)</h4>



<p>Container sind leichtgewichtiger als VMs, da sie sich den Linux-Kernel des Hosts teilen. Sie starten schneller und benötigen weniger Ressourcen. LXC sind nicht Docker-Container, sondern System-Container, die ein vollständiges Linux-Userspace bereitstellen und sich daher anders verwalten und einsetzen lassen.<br>Typische Einsatzgebiete sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Webserver</li>



<li>Microservices</li>



<li>Entwicklungs- und Testumgebungen</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Nodes und Cluster</h4>



<p>Ein Node ist ein einzelner Proxmox-Server. Mehrere Nodes können zu einem Cluster verbunden werden, um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hochverfügbarkeit zu ermöglichen</li>



<li>VMs zwischen Servern zu verschieben (Live-Migration)</li>



<li>Ressourcen zentral zu verwalten</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Storage-Management</h4>



<p>Proxmox unterstützt zahlreiche Speicherlösungen. Besonders beliebt ist ZFS, da es Snapshots, Replikation und hohe Datensicherheit bietet.<br>Backups können automatisiert erstellt und auf externe Speicher abgelegt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Typischer Funktionszyklus</h2>



<p>Ein typischer Arbeitsablauf mit Proxmox sieht folgendermaßen aus:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Installation: Proxmox wird direkt auf der Hardware installiert. Dies kann entweder direkt, wie ein eigenes Betriebssystem installiert werden, oder es kann auf einem bestehen Linux Rechnern installiert werden.</li>



<li>Node konfigurieren: Man konfiguriert den Proxmox Node. Sachen wie Netzwerk, Speicher und Benutzer können festlegt und verwaltet werden.</li>



<li>VMs oder Container erstellen: Wenn man zufrieden mit der Konfiguration des Proxmox Nodes ist, dann kann man anfangen, VMs und Container aufzusetzen. Dies verhält sich ganz normal, mit der Auswahl eines Betriebssystems und dem Zuweisen von Ressourcen.</li>



<li>Dienste betreiben: Auf diesen VMs und Container kann man dann die Services, Datenbanken und oder Anwendungen aufsetzen. Diese kann man wie ganz normale VMs verwenden.</li>



<li>Snapshots &amp; Backups: Danach sollte man auch regelmäßige Sicherungen und Wiederherstellungspunkte einstellen, wie man es auf einem normalen Server macht.</li>



<li>Wartung &amp; Monitoring: Zuletzt sollte man Monitoring aufzusetzen, für das Überwachen vom Ressourcenverbrauch wie auch Wartungswerkzeuge wie Logs und Updates.</li>
</ol>



<p>Durch das Webinterface lassen sich diese Schritte ohne zusätzliche Tools durchführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile und Nachteile</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile</h3>



<p>Proxmox VE ist komplett Open Source und kann ohne Lizenzkosten genutzt werden. Die Verwaltung läuft über ein übersichtliches Webinterface, sodass man viele Aufgaben ohne zusätzliche Tools erledigen kann. Praktisch ist außerdem die Kombination aus klassischen VMs (KVM) und Containern (LXC) in einer Oberfläche, weil man je nach Use-Case flexibel entscheiden kann. Für den Betrieb sind die Snapshot-, Backup- und Restore-Funktionen sehr hilfreich, da man damit schnell sichern und im Notfall auch unkompliziert wiederherstellen kann. Wenn man mehrere Server hat, lassen sich diese zu einem Cluster verbinden, wodurch Funktionen wie zentrale Verwaltung, Live-Migration und Hochverfügbarkeit möglich werden. Zusätzlich profitiert man von einer großen Community und guter Dokumentation, wodurch man für die meisten Themen schnell Lösungen und Beispiele findet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile</h3>



<p>Für komplette Anfänger:innen kann Proxmox am Anfang etwas überwältigend sein, da viele Optionen und Begriffe aus dem Server- und Virtualisierungsbereich kommen. Grundlegende Linux- und Netzwerkkenntnisse sind in der Praxis fast immer nötig, spätestens wenn es um Storage, VLANs, Firewall oder Rechteverwaltung geht. Außerdem ist Proxmox kein klassischer Cloud-Service, weil man in der Regel eigene Hardware betreibt und sich damit auch selbst um Dinge wie Updates, Backups und Ausfallsicherheit kümmern muss. Wer ausschließlich die Enterprise-Repositories mit entsprechend getesteten Updates nutzen möchte, braucht dafür ein kostenpflichtiges Support-Abo, auch wenn die Community-Repositories grundsätzlich frei verfügbar sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Offizielle Proxmox Seite: https://www.proxmox.com/en/</li>



<li>Linux Containers: https://linuxcontainers.org/lxc/introduction/</li>



<li>Red Hat &#8211; Linux Containers: https://www.redhat.com/en/topics/containers/whats-a-linux-container</li>



<li>What is Proxmox: https://www.hornetsecurity.com/en/blog/proxmox/</li>



<li>Banner image from: https://dashboardicons.com/icons/proxmox</li>
</ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Projekt &#124; bHere &#8211; not on your phone</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/studium/studium-projekte/blog-bhere-not-on-your-phone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Zettl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 23:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Native Development]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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		<category><![CDATA[Next.js]]></category>
		<category><![CDATA[Semesterprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 3. Semester des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) stand das große Semestergruppenprojekt an. Als ganze Masterklasse (insgesamt 8 Personen) entwickelten wir über das ganze Semester hinweg bHere, eine soziale App, die Gruppen durch spielerische Mechaniken und Konsequenzen motiviert, beim gemeinsamen Ausgehen das Handy wegzulegen. Aufgabenstellung Die einzige Vorgabe war, dass das Projekt eine technische <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/studium/studium-projekte/blog-bhere-not-on-your-phone/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im 3. Semester des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) stand das große Semestergruppenprojekt an. Als ganze Masterklasse (insgesamt 8 Personen) entwickelten wir über das ganze Semester hinweg bHere, eine soziale App, die Gruppen durch spielerische Mechaniken und Konsequenzen motiviert, beim gemeinsamen Ausgehen das Handy wegzulegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgabenstellung</h2>



<p>Die einzige Vorgabe war, dass das Projekt eine technische Herausforderung beinhalten muss. Nachdem wir drei Ideen gesammelt hatten, entschieden wir uns dazu, eine App zu entwickeln, die Menschen motiviert, die Zeit wieder mehr mit ihren Liebsten zu genießen, ohne auf das Handy zu schauen. Die technische Herausforderung lag hierbei vor allem in der Verbindung zwischen den Geräten durch Bluetooth, aber auch in der Erstellung einer nativen, production-ready App.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MVP</h3>



<p>Anfangs wurde von uns selbst ein MVP mit den grundlegendsten Funktionen definiert. Dazu zählte, sich als User einloggen bzw. registrieren und Sessions starten zu können, in der das Handy nicht verwendet werden sollte. Weiters ist es wichtig, die Verbindung zwischen den Geräten (egal ob NFC, BLE etc.) herzustellen und aufrechtzuerhalten. Die App sollte erkennen, wenn jemand das Handy verwendet, und das den anderen Geräten mitteilen. Wir hatten die Idee, dass die User*innen mehrere Modi spielen können, wobei nur der “Bill Splitter” zum MVP zählt. Dabei sollte man einen Rechnungsbetrag eingeben können und die App zeigt an, wer wie viel schlussendlich zahlen muss, basierend darauf, wie oft jeweils das Handy verwendet wurde. Die App sollte grundsätzlich nativ auf beiden Plattformen (iOS und Android) entwickelt werden und am Ende production-ready sein. Zudem hatten wir uns vorgenommen, eine CI/CD-Pipeline fürs Backend aufzusetzen und eine Website mit rechtlichen Informationen und Links zur App zu entwickeln. Die Website spielt vor allem für die Releases in den Stores eine Rolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nice To Have</h3>



<p>Als “Nice To Have” hatten wir uns primär die Erweiterung um 2 zusätzliche Modi vorgenommen: Beim Modus “Pot Lock” legen die Spieler*innen anfänglich fest, welcher Betrag pro Person in einen virtuellen Topf gegeben werden soll, und ab welcher Handynutzungsgrenze (“Threshold”) man seinen Einsatz verliert. Am Schluss teilen sich die Personen, die den Threshold nicht überschritten haben, den Topf. Beim Modus “Group Jar” legt die Gruppe einen Preis pro Handynutzung fest und am Ende der Session sagt die App, wer wie viel insgesamt in die Gruppenkasse zahlen muss.</p>



<p>Weitere Nice-To-Haves waren die Möglichkeit, dass Spieler*innen auch mittendrin einer Session beitreten können (falls jemand sich z. B. verspätet), dass sie sich nach einem Disconnect wieder reconnecten können und dass sie auch früher die Session verlassen können (falls jemand z. B. schon früher nach Hause gehen muss). Abgesehen davon wollten wir, dass die App auch komplett offline funktioniert, damit man sie auch in einer Keller-Bar mit schlechtem Empfang nutzen kann. Zusätzlich wollten wir die App zumindest in einem Store veröffentlichen.</p>



<p>Weiters hatten wir viele coole Ideen, die App durch Features wie Mini Games, einer KI-Funktion zum Rechnung-Scannen (für den Modus “Bill Splitter”), einer History, einem Streak, einer Realtime Abstimmung (für Notfallsituationen, in denen die Handynutzung toleriert wird), einem SSO-Login und einer direkten Zahlung in der App bzw. einer Importfunktion in eine App wie Splitwise oder Tricount zu erweitern, allerdings blieb dafür leider keine Zeit mehr &#8211; zumindest in diesem Semester. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendete Technologien</h2>



<h3 class="wp-block-heading">App</h3>



<p>Die Apps wurden jeweils nativ, in Swift für iOS und Kotlin für Android geschrieben, um Erfahrung im Bereich der nativen App-Entwicklung zu sammeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Website</h3>



<p>Die Website wurde mit Next.js, einem React-basierten Framework entwickelt. Für das Styling wurde Tailwind CSS verwendet und für eine typsichere Entwicklung haben wir uns für TypeScript entschieden. Wir verwenden eine klassisch komponentenbasierte Architektur mit wiederverwendbaren Komponenten. Für die Containerisierung verwenden wir Docker.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Projektablauf</h2>



<p>Die Arbeit am Semesterprojekt wurde in Sprints aufgeteilt (die an Masterklassen-Einheiten orientiert waren, wobei wir intern auch hin und wieder Meetings dazwischen hatten, wenn der Abstand zwischen den Masterklassen Einheiten zu lange war).</p>



<p>Als Projektmanagement-Tool und zum Verwalten des Backlogs wurde die Software &#8220;Linear&#8221; verwendet: vor jedem Sprint definierten wir, wer an welchen Tickets arbeitet und teilten diese im Team auf.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3819" height="1440" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6.jpg" alt="" class="wp-image-15471" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6.jpg 3819w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6-1536x579.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6-2048x772.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 3819px) 100vw, 3819px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 1: Beispielsprint in unserem Linear-Setup</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Endprodukt</h2>



<p>Wir haben die MVP Funktionalitäten und Nice-To-Haves wie beschrieben umgesetzt, mit den folgenden kleinen Anpassungen: Unsere App funktioniert komplett offline mit Bluetooth LE und die Session ID wird über das Scannen eines QR-Codes unter den Spieler*innen ausgetauscht. Das Backend hatten wir zwar anfänglich aufgesetzt, es wird momentan allerdings nicht benötigt. Zusätzlich zu den 3 Modi gibt es nun auch einen vierten Modus, das “Basic Leaderboard”, mit welchem sich User*innen ihre eigenen Regeln festlegen können. Weiters implementierten wir einen Solomodus, sodass die App nicht nur in der Gruppe, sondern auch alleine (z. B. beim Lernen) verwendet werden kann. Außerdem setzten wir eine coole CI/CD Pipeline für unsere Website auf und veröffentlichten unsere App in nicht nur einem, sondern in beiden Stores (Apple App Store, Google Play Store).</p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://apps.apple.com/de/app/bhere-not-on-your-phone/id6757390918" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link zum iOS App Store-Eintrag</a></p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=app.bhere" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link zum Android App Store-Eintrag</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1885" height="1336" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere1.jpg" alt="" class="wp-image-15457" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere1.jpg 1885w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere1-1536x1089.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1885px) 100vw, 1885px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 2: Produkt-Teaser aus dem App Store</strong></figcaption></figure>



<p>Beim ersten Öffnen der App wird man durch ein Onboarding geleitet, in welchem die App kurz vorgestellt wird. Hierbei muss man auch einen Namen angeben, welcher innerhalb der App für einen selbst verwendet werden soll. Schließlich landet man am Homescreen (Abb. 3, links). Über das Profil-Icon rechts oben hat man die Möglichkeit, den festgelegten Namen zu ändern. Über den Button “Start New Session” startet man eine neue Gruppensession und kommt zum New Session Screen (Abb. 3, Mitte) &#8211; diesen Button muss allerdings nur eine Person in der Gruppe klicken. Alle anderen klicken auf “Join Session”, welcher die Kamera öffnet, um den generierten QR-Code zu scannen, welcher einen dann auch zum New Session Screen weiterleitet. Der Button “Go Solo” führt zum Solomodus, welcher weiter unten genauer beschrieben wird.</p>



<p>Am New Session Screen werden die aktuellen Teilnehmer*innen und der ausgewählte Modus angezeigt. Der “Host” der Session (die Person, die auf “Start New Session” geklickt hat) hat zudem die Möglichkeit, den Modus auszuwählen (Abb. 3, rechts) und notwendige Einstellungen vorzunehmen (z. B. den Preis pro Nutzung für den Group Jar Modus zu setzen).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1891" height="1144" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere2.jpg" alt="" class="wp-image-15459" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere2.jpg 1891w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere2-1536x929.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1891px) 100vw, 1891px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 3: iOS App Screenshots</strong></figcaption></figure>



<p>Wie angekündigt, gibt es auch einen Solomodus. Mit dem Klick auf “Go Solo” am Home Screen kommt man zum New Focus Session Screen (Abb. 4, links), welcher wie ein Group Jar Modus funktioniert &#8211; man muss also den Preis pro Nutzung festlegen. Während der Session (Focus Session Screen, Abb. 4, rechts) sieht man die gesamte Nutzungsanzahl und wie viel Geld man sich in das eigene Sparschwein zahlen müssen wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1887" height="1144" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere3.jpg" alt="" class="wp-image-15460" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere3.jpg 1887w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere3-1536x931.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1887px) 100vw, 1887px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 4: iOS App Screenshots</strong></figcaption></figure>



<p>Ein weiteres spannendes Feature ist das Starten des Solomodus durch das Ablegen des Handys auf eine bestimmte Stelle. Wir stellen uns den Ablauf für User*innen folgendermaßen vor:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>User*in setzt sich an den Schreibtisch.</li>



<li>User*in legt das Handy auf eine Ablagefläche.</li>



<li>bHere App öffnet sich und Solomodus wird automatisch gestartet.</li>
</ol>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/NFC-Solomodus.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Video. 1: Starten des Solomodus per NFC-Tag</strong></figcaption></figure>



<p>Technisch funktioniert es mit einem NFC-Tag, der einen Deeplink enthält. Für die Projektevernissage 2026 haben wir 100 Tags (NTAG215) bestellt, beschrieben und hergeschenkt. Das Feature haben wir aktuell nur für Android implementiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3382" height="1378" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4.jpg" alt="" class="wp-image-15467" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4.jpg 3382w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4-1536x626.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4-2048x834.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 3382px) 100vw, 3382px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 5: Android App Screenshots (Dark Mode Support)</strong></figcaption></figure>



<p>Die App ist auf beiden Plattformen sowohl in Light Mode, als auch in Dark Mode, verfügbar. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Feedback und Verbesserungsmöglichkeiten</h2>



<p>Durch die Teilnahme an der Projektvernissage konnten wir wertvolles User-Feedback für potentielle zukünftige Erweiterungen und Verbesserungen der App sammeln: der wohl größte Pain Point der aktuellen Lösung ist die Latenz des implementierten BLE-Mesh. Vor allem bei Sessions mit einer hohen Teilnehmeranzahl kann es aktuell bis zu mehreren Minuten dauern, bis alle Daten zwischen allen Geräten ausgetauscht wurden. Sollte das Projekt noch weiterentwickelt werden, wäre das wohl eines der ersten Tickets, das umgesetzt werden müsste.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1768" height="1222" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere5.jpg" alt="" class="wp-image-15469" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere5.jpg 1768w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere5-1536x1062.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1768px) 100vw, 1768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 6: Einer unserer beiden Stände auf der Projektvernissage</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit aller Teilnehmer*innen</h2>



<p>Im folgenden Abschnitt möchten wir noch unser Fazit und unsere Erfahrungen teilen, die wir im Zuge dieses Semestergruppenprojekts sammeln konnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">David</h3>



<p>Die Arbeit an bHere war für mich eine intensive und lehrreiche Erfahrung. Technisch gesehen war die Implementierung der Bluetooth-Low-Energy-Kommunikation sicherlich die größte Hürde. Es hat einige Iterationen und Research gebraucht, weshalb ich umso stolzer bin, dass wir schlussendlich ein funktionierendes BLE-Mesh auf die Beine stellen konnten.</p>



<p>Eine wichtige Lektion war für mich die Herausforderung der parallelen Entwicklung auf zwei Plattformen. Es zeigte sich schnell: Wenn Details nicht vorab klar definiert sind, kann es passieren, dass sie auf iOS und Android unterschiedlich umgesetzt werden. Das führte dazu, dass die letzten Wochen und Tage vor der Abgabe besonders intensiv waren, da wir viele dieser kleinen Unstimmigkeiten noch angleichen mussten. Auch den Prozess der Veröffentlichung hatte ich unterschätzt – insbesondere die Vorbereitung des Store-Eintrags und die zwingende 14-tägige Testphase im Google Play Store benötigen mehr Vorlaufzeit, als man zu Beginn vermuten würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Andreas</h3>



<p>Anders als bei der einwöchigen WildWeek, die wir im Laufe des 2. Semesters hatten, wurden wir in diesem Semester in einem technisch herausfordernden Semesterprojekt auf die Probe gestellt. Dies forderte ein hohes Maß an Eigenverantwortung und gute Teamkommunikation. Insbesondere, weil wir die App bhere auf zwei Plattformen (Android und iOS) gleichzeitig aufgebaut haben. Die Tatsache, dass wir uns nicht wie in der WildWeek auf direkten Wege schnell austauschen konnten, machte das Projekt umso lehrreicher, weil es auch nebenbei die heutige Home Office Arbeitsweise gut widerspiegelt hat.<br><br>Persönlich habe ich mich speziell im Bereich der Android App Entwicklung einbringen können. Dort war ich mit einigen Kollegen an der Gestaltung der UI unserer Screens dran. Neben dem Entwicklungs-Part habe ich auch an der Gestaltung unseres App-Logos beigetragen und fürs Marketing die Bierdeckeln designed, welche wir dann als Merch an die Interessent:innen verteilt haben. Ich fand die Tasks sehr abwechslungsreich und konnte mich erstmals tiefgründig mit der Programmiersprache Kotlin auseinandersetzen. Erste wirkliche Programmiererfahrung von Apps hatte ich damals noch mit Java.<br><br>Rückblickend betrachtet bin ich froh gewesen, mit unserem Team eine solch innovative App auf die Beine gestellt zu haben. Die Umsetzung hat gezeigt, dass wir mit vielen guten Ideen und einigem Kreativitätsvermögen, auch technisch herausfordernde Anforderungen meistern können. Nichtsdestotrotz ist zu erwähnen, dass der Weg dorthin nicht immer einfach war. Durch die Parallelentwicklung (Android/iOS) mussten wir ständig so up-to-date sein, dass auf beiden Systemen ein ziemlich einheitliches Design und verhalten aufgebaut werden konnte. Außerdem waren zahlreiche Testläufe nötig, bis wir eine stabile, plattformübergreifende Lösung gefunden hatten, um zwischen allen Endgeräten ein BLE-Mesh aufzubauen, über das die Kommunikation schließlich zuverlässig stattfinden konnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Felix</h3>



<p>Dieses Gruppen-Semesterprojekt war für mich eine sehr spannende Herausforderung, weil wir in einem großen Team eine komplette App für iOS und Android entwickelt haben und diese dann auch veröffentlicht haben. Im Vergleich zu der Wild Programming Week war es finde ich viel anstrengender, weil wir einfach über einen langen Zeitraum uns immer koordinieren mussten. Aber im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert.</p>



<p>Zum Start haben wir zuerst ein Backend entwickelt für User Anmeldung, was dann aber nicht verwendet wurde, weil wir die App offline verwenden wollten, das war anfangs frustrierend, weil dabei Zeit draufgegangen ist, aber natürlich verständlich. Dann habe ich auch ziemlich am Anfang eine Website entwickelt, die, wie ich finde, sehr gut geworden ist. Ansonsten habe ich im Android Team und beim Merch für die Projekte Vernissage geholfen. Das fand ich am spannendsten, da ich Kotlin besser kennenlernen konnte.</p>



<p>Das gesamte Projekt hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es ein sehr reales und arbeitsnahes Projekt war. Wir waren ein gutes Team und haben gute Meetings abgehalten. Es hat alles gut funktioniert, wenn auch nicht ohne Schwierigkeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Caroline</h3>



<p>Im Vergleich zur Extreme Programming Week im 2. Semester hatten wir diesmal mehr Zeit fürs Einarbeiten und Ausprobieren, wobei die Entwicklung einer nativen App auf zwei unterschiedlichen Plattformen dafür neue Herausforderungen mit sich brachte. Ich habe hauptsächlich gemeinsam mit Katharina an der iOS-Version gearbeitet, was im Pair-Programming sehr gut funktioniert hat. Besonders hilfreich war dabei, dass sie bereits mehr Erfahrung mit Swift hatte, wodurch ich mich trotz anfänglicher Unsicherheiten schnell einarbeiten konnte.</p>



<p>Eine der größten Herausforderungen war die Umsetzung der Bluetooth-Low-Energy-Kommunikation. Da es auf iOS im Wesentlichen nur Core Bluetooth gibt, mussten wir viele Teile selbst erarbeiten. Zunächst mussten wir die Grundlagen von BLE verstehen und verschiedene Ansätze ausprobieren, bis wir zu einer funktionierenden Lösung kamen, die über mehrere Geräte hinweg funktioniert. Besonders hilfreich war Davids erste Umsetzung eines Meshs auf Android, auch wenn die Übertragung der Logik auf iOS aufgrund plattformspezifischer Unterschiede nicht einfach war.</p>



<p>Zusätzlich haben wir die iOS-Version der App im App Store veröffentlicht, was für mich eine neue und spannende Erfahrung war. Dabei habe ich einen Einblick in den Release-Prozess sowie die dafür notwendigen Schritte und Anforderungen von Apple bekommen.</p>



<p>Insgesamt hat mir das Projekt nochmal gezeigt, wie wichtig klare Absprachen im Team sowie ein möglichst fertiges und einheitliches Design zu Beginn eines Projekts sind. Fehlende oder unklare Definitionen führen später nämlich zu Mehraufwand und Inkonsistenzen zwischen den Plattformen. Rückblickend war das Projekt jedoch sehr lehrreich und hat mir sowohl technisch als auch im Bereich Teamarbeit wertvolle Erfahrungen gebracht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sebastian</h3>



<p>Auch wenn wir im zweiten Semester die Wild Programming Week hatten, in welcher wir eine App innerhalb einer Woche entwickeln mussten, war dieses Semesterprojekt doch noch einmal ein ganz neues Erlebnis. Eine App über ein ganzes Semester zu entwickeln hat das Ganze leichter wie auch schwerer gestaltet.&nbsp;</p>



<p>Durch den Zeitrahmen hatten wir um einiges mehr Zeit zu entwickeln, nicht wie in der Wild Week. Aber auch durch diesen größeren Zeitrahmen wurde es schwerer, da es zum einen natürlich den Projektumfang erhöht hat. Gleichzeitig war es auch um einiges schwerer, den nötigen Arbeitsaufwand einzuschätzen, wodurch man zum Beispiel zu Beginn die Arbeitspakete zu klein für einen Sprint geschätzt hat.&nbsp;</p>



<p>Ich war vor allem mit UI Umsetzungen auf Android, zusammen mit der Implementierung der Nutzungserkennung zuständig. Bei der UI Umsetzung der die größte Herausforderung die Abstimmung zwischen Android und iOS. Zwar sind beide Plattformen von der gleichen Basis ausgegangen, auf beiden gab es aber kleiner Änderungen, welche dafür gesorgt haben, dass das Design nicht komplett einstimmig waren und hat extra Arbeit gegen Ende benötigt zum Anpassen.</p>



<p>Im Ganzen war es aber wieder ein gutes Erlebnis, mit einem tollen Team. Das ganze kam mit wichtigen Erfahrungen, wie Programmiersprachen Erlernung, App Store Einrichtungen und auch das erneute zeigen, wie wichtig gute Kommunikation und Abstimmung ist, um extra Arbeit zu vermeiden. Ich wäre jederzeit bereit, noch ein Projekt mit diesem Team zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jan</h3>



<p>Es war sehr nett, mit allen Studienkollegen der Masterklasse ein Projekt umzusetzen. Spannend war, wie sich jeder mit seinen Stärken eingebracht hat. Gerne hätte ich noch mehr an diesem Projekt gearbeitet und dafür auf andere Lehrveranstaltungen verzichtet.</p>



<p>Das Projekt hat sich im Laufe der Zeit in eine spannende Richtung entwickelt. Features, die wir anfangs eingeplant hatten, haben sich bei genauerer Betrachtung als nicht wichtig oder sogar als störend erwiesen und wurden daher gestrichen. Ich bin beispielsweise sehr froh über die Entscheidung, dass die App zu 100% offline funktioniert und es kein Backend gibt. Das ermöglicht den flexiblen Einsatz der App, zum Beispiel in Kellerlokalen ohne Mobilfunk, und hat den Vorteil, dass User ohne lästige Account-Erstellung direkt loslegen können. Für uns als Team bedeutet der Wegfall eines Backends, dass wir die Applikation kostengünstiger und mit weniger Aufwand betreiben können.</p>



<p>Wir können stolz darauf sein, dass wir eine neuartige und wirklich nützliche Applikation geschaffen haben, die ausreichend stabil läuft. Natürlich sehen wir noch einige offene Themen, die wir gerne angehen würden. Schade, dass wir vorerst kaum Zeit mehr für bHere haben werden, da wir uns nun auf unsere Masterarbeiten konzentrieren müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Katharina</h3>



<p>Das Projekt &#8220;bHere&#8221; war für mich eine besonders wertvolle Erfahrung. In meiner Rolle als Projektleiterin übernahm ich die Moderation der Sprint-Meetings, repräsentierte die Gruppe gegenüber unseren Stakeholdern (unseren Masterklassenleitern) und behielt den Gesamtüberblick über Fortschritt und offene Punkte.</p>



<p>Zusätzlich war ich gemeinsam mit Caro für die iOS-Entwicklung verantwortlich. Wir haben intensiv im Pair Programming gearbeitet und unsere Zusammenarbeit war dabei sehr produktiv. Besonders spannend war die Integration der BLE-Funktionalität – dank Davids Vorarbeit konnten wir diese auch erfolgreich in die iOS-App einbinden. Die BLE-Kommunikation auch plattformübergreifend zwischen iOS und Android zum Laufen zu bringen, stellte allerdings eine technische Herausforderung dar, da sich insbesondere das Debugging der Verbindung als nicht so trivial erwies.</p>



<p>Zeitlich war das Semester ebenfalls herausfordernder als gedacht. Im Vergleich zur &#8220;Wild Week&#8221; erforderte dieses Semestergruppenprojekt ein noch höheres Maß an Eigenorganisation und Abstimmung. Gerade gegen Ende kamen viele Aufgaben parallel zusammen, wodurch Priorisierung und Struktur besonders wichtig wurden. Für zukünftige Projekte nehme ich außerdem mit, wie wichtig ein frühzeitig klar definiertes und abgestimmtes Design ist, um plattformübergreifend noch effizienter arbeiten zu können.</p>



<p>Ein besonderes Highlight war für mich die erstmalige App-Einreichung im App Store. Der umfangreiche Einreichungsprozess hat uns auf der Zielgeraden noch einmal intensiv gefordert, ich konnte daraus aber auch sehr viel lernen.</p>



<p>Insgesamt habe ich sehr viel Arbeit und Engagement in dieses Projekt investiert – sowohl in die technische Umsetzung der iOS-App, als auch in die Organisation und Qualitätssicherung des ganzen Projekts. Umso stolzer bin ich auf das entstandene Produkt und auf das, was wir als Team erreicht haben.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Matthias</h3>



<p>Das Projekt hat mir einen spannenden Einblick gegeben, wie komplex die Entwicklung einer mobilen App werden kann, wenn sie plattformübergreifend funktionieren und gleichzeitig komplett offline nutzbar sein soll. Besonders spannend fand ich es, gemeinsam im Team einen Lösungsansatz für unser Bluetooth-Mesh-System zu suchen. Vor allem, weil es für unseren Anwendungsfall keine bestehende Lösung gab. Ich habe dabei auch versucht, ein eigenes Konzept zu entwickeln. Dieses war zwar noch nicht vollständig ausgereift und hätte mehr Zeit benötigt, hat mir aber geholfen, die technischen Herausforderungen besser zu verstehen und viel von den Lösungsansätzen der anderen im Team zu lernen.</p>



<p>Intensiver beschäftigt habe ich mich mit der Umsetzung der Nutzungserkennung unter iOS. Ziel war es, das Verhalten der App während der Nutzung besser nachvollziehen und entsprechende Daten erfassen zu können. Dabei musste darauf geachtet werden, dass möglichst ähnliche Informationen wie auf Android gesammelt werden, damit die Nutzung plattformübergreifend vergleichbar bleibt. Dadurch konnte ich mich stärker mit dem Verhalten von Apps unter iOS auseinandersetzen und besser verstehen, wie Apps im Hintergrund arbeiten und wie solche Informationen sinnvoll für die Weiterentwicklung eines Produkts genutzt werden können.</p>



<p>Außerdem hatte ich die Möglichkeit, den Prozess rund um die Veröffentlichung der App im Apple App Store aus nächster Nähe mitzuerleben. Es war spannend zu sehen, welche Schritte und Anforderungen notwendig sind, bis eine App tatsächlich eingereicht und veröffentlicht werden kann.</p>



<p>Mit am meisten Spaß haben mir die Diskussionen rund um die User Experience der App gemacht. In den Meetings habe ich gemerkt, dass mich dieser Bereich besonders interessiert und ich mich dort auch am besten einbringen kann. Die Kombination aus technischen Überlegungen und der Frage, wie sich eine App für Nutzer:innen möglichst intuitiv bedienen lässt, fand ich besonders spannend.</p>



<p>Während des Projekts bin ich mit vielen neuen Themen in Berührung gekommen und konnte dabei viel lernen, sowohl technisch als auch in der Zusammenarbeit im Team. Gleichzeitig war die Arbeit durch die vielen gemeinsamen Lösungsansätze sehr motivierend, wodurch das Lernen fast nebenbei passiert ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blogeintrag &#8211; CraftCMS</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/blogeintrag-craftcms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Zettl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 19:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Content-Management ist ein wichtiges Thema im Internet, vor allem, um es Alltagsmenschen zu erlauben, neue Inhalte auf Webseiten zu erstellen und zu verwalten. CraftCMS (https://craftcms.com) ist ein Content-Management-System, welches sich vor allem durch seine Flexibilität auszeichnet. In diesem Blogartikel werde ich CraftCMS kurz vorstellen, indem ich die Grundprinzipien, technische Basis und den typischen Funktionszyklus erkläre, <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/blogeintrag-craftcms/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Content-Management ist ein wichtiges Thema im Internet, vor allem, um es Alltagsmenschen zu erlauben, neue Inhalte auf Webseiten zu erstellen und zu verwalten. CraftCMS (<a href="https://craftcms.com">https://craftcms.com</a>) ist ein Content-Management-System, welches sich vor allem durch seine Flexibilität auszeichnet.</p>



<p>In diesem Blogartikel werde ich CraftCMS kurz vorstellen, indem ich die Grundprinzipien, technische Basis und den typischen Funktionszyklus erkläre, damit man einen kleinen Überblick über Craft bekommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CraftCMS?</h2>



<p>CraftCMS ist ein modernes, PHP-basiertes Content-Management-System, das besonders für individuelle und maßgeschneiderte Webprojekte entwickelt wurde. Es bietet EntwicklerInnen maximale Kontrolle über das Frontend und ermöglicht RedakteurInnen gleichzeitig eine intuitive Pflege von Inhalten.</p>



<p>Im Gegensatz zu populären Systemen wie WordPress basiert Craft nicht auf vorgefertigten Themes oder einem Plugin-Marktplatz (obwohl auch Craft verschiedene Plugins besitzt, welche man installieren kann). Stattdessen muss alles selbst erstellt werde – was für hohe Flexibilität, aber auch Aufwand sorgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert CraftCMS? – Konzepte, Technik und Ablauf</h2>



<p>CraftCMS wurde mit dem Ziel entwickelt, eine klare Trennung zwischen Inhalt und Darstellung zu ermöglichen – ein „Content-first“-Ansatz. Die technische Basis bildet PHP (empfohlen: Version 8 oder höher) in Kombination mit dem Yii-PHP-Framework. Inhalte werden in einer relationalen Datenbank wie MySQL oder PostgreSQL gespeichert, während das Frontend mithilfe der Twig-Templating-Engine komplett frei gestaltet werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentrale Konzepte</h3>



<p>Craft strukturiert Inhalte über flexible Systeme, welche man alle selbst erstellen kann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sections:</strong> Sind die übergeordneten Bereiche und bestimmen den Typ des Inhalts, welcher in ihnen enthalten ist (z. B. Blogartikel, Produkte, News). Hierbei gibt es drei verschiedene Arten von Sektionen:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Channel</strong>: In dieser Sektion sind alle Einträge gleichwertig, z.B. in einer Liste eingetragen. Es gibt keine Hierarchie, welcher Eintrag über einem anderen steht (Blog-Posts, News, Rezensionen, etc.)</li>



<li><strong>Structure</strong>: Das Gegenteil von Channel. Hier gibt es eine Hierarchie, Reihenfolge und Struktur in welcher die Einträge angezeigt werden. Die Einträge hier können zum Beispiel auch verschachtelt werden (Seitenbäume, FAQs, Menüs, etc.)</li>



<li><strong>Single</strong>: In einer Single Sektion ist nur ein einziger Eintrag erlaubt. (Startseite, Kontaktseite, Impressum, etc.)</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Entries:</strong> Die eigentlichen Inhalte, die über das Backend gepflegt werden. Also zum Beispiel in einer Blog Section wäre jeder eigene Blog ein Entry. Diese bestehen meistens aus den folgenden Feldern:
<ul class="wp-block-list">
<li>einem Titel</li>



<li>optional einem Slug (für die URL)</li>



<li>einem zugehörigen Autor</li>



<li>einem Post-Datum</li>



<li>einem Feld-Layout (siehe unten)</li>
</ul>
</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1540" height="800" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/new-entry-empty.8985ad7d-1540x800.jpg" alt="" class="wp-image-14549" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/new-entry-empty.8985ad7d-1540x800.jpg 1540w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/new-entry-empty.8985ad7d-770x400.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 1540px) 100vw, 1540px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fields:</strong> Jedes Inhaltsmodell (Entry) kann mit individuellen Eingabefeldern versehen werden. Man kann also selbst festlegen, dass es zum Beispiel ein normales Textfeld für Titel, ein Feld für Bilder, vielleicht ein Feld für Richtext (Bold, Cursive, etc.) gibt. Diese Felder kann man alle selbst erstellen und dann in einem Entry festlegen, welche Fields zum Beispiel erlaubt sind, welche man verwenden kann.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1540" height="800" data-id="14550" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/new-plain-text-field.1314cc27-1540x800.jpg" alt="" class="wp-image-14550" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/new-plain-text-field.1314cc27-1540x800.jpg 1540w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/new-plain-text-field.1314cc27-770x400.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 1540px) 100vw, 1540px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1540" height="800" data-id="14551" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/fld-field-overrides.bacc55d6-1540x800.jpg" alt="" class="wp-image-14551" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/fld-field-overrides.bacc55d6-1540x800.jpg 1540w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/fld-field-overrides.bacc55d6-770x400.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 1540px) 100vw, 1540px" /></figure>
</figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Twig-Templates:</strong> Diese bestimmen, wie die Inhalte im Frontend ausgegeben werden – vollständig unabhängig von der Datenstruktur. Hier kann normales HTML und CSS in Verbindung mit Twig verwendet werden. Hierdurch kann man Funktionen, wie <code>if</code> oder <code>for loops</code> verwenden, um dynamisch Content anzeigen zu können.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Typischer Funktionszyklus</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Struktur definieren:</strong> EntwicklerInnen legen über das Admin-Panel fest, welche Inhalte (Sections) es gibt und wie sie aufgebaut sind (Entries und die in ihnen erlaubten Fields, welche auch selbst erstellt sind).</li>



<li><strong>Aussehen definieren:</strong> Die EntwicklerInnen erstellen dann auch Twig Templates mit HTML, CSS und Twig, welche das Aussehen der Inhalte bestimmen.</li>



<li><strong>Inhalte pflegen:</strong> RedakteurInnen erstellen Entries im Content-Management Interface von Craft und füllen nur die vorgesehenen Fields aus.</li>



<li><strong>Rendering:</strong> Beim Aufruf einer Seite werden die zugehörigen Inhalte aus der Datenbank geladen und mithilfe von Twig in HTML übersetzt.</li>



<li><strong>Auslieferung und Caching:</strong> Craft bietet integriertes Caching, um Seiten performant auszuliefern und die Serverlast zu reduzieren.</li>
</ol>



<p>Craft verfolgt dabei das Prinzip: „Dein Markup, deine Regeln.“ Es gibt keine Designvorgaben – alles, was auf der Website erscheint, wird exakt so gebaut, wie es benötigt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile und Nachteile</h2>



<p>CraftCMS eignet sich besonders für Webprojekte, bei denen Design, Struktur und Benutzerführung individuell entwickelt werden soll. EntwicklerInnen haben volle Kontrolle, wie die Website aussehen soll und wie Content ausgespielt wird. Craft wird auch aktiv entwickelt, wodurch es regelmäßige Sicherheitsupdates bekommt und auch hohe Performance besitzt.</p>



<p>Weniger geeignet ist Craft, wenn man eine One-Click-Website „von der Stange“ möchte – dafür gibt es andere Systeme mit fertigen Templates. Auch ist zu beachten, dass CraftCMS zwar für Einzelprojekte gratis ist, man aber Lizenzen für größere Projekte braucht, da man nur dadurch weitere Benutzeraccounts bekommen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Links:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beitragsbildquelle: <a href="https://github.com/craftcms/cms">https://github.com/craftcms/cms</a></li>



<li>Alle weiteren Bilder im Beitrag wurden dem Craft Intro entnommen.</li>



<li>CraftCMS Dokumentation: <a href="https://craftcms.com/docs/">https://craftcms.com/docs/</a></li>



<li>CraftCMS Intro: <a href="https://craftcms.com/docs/getting-started-tutorial/">https://craftcms.com/docs/getting-started-tutorial/</a></li>



<li><a href="https://www.yoo.digital/cms-craft">https://www.yoo.digital/cms-craft</a></li>



<li><a href="https://zeix.com/magazin/durchgecheckt-was-das-cms-craft-kann-und-was-nicht-oder-warum-webredaktionen-craft-lieben">https://zeix.com/magazin/durchgecheckt-was-das-cms-craft-kann-und-was-nicht-oder-warum-webredaktionen-craft-lieben</a></li>



<li><a href="https://slimweb.de/slimweb-news/craft-cms-vorteile-und-nachteile/">https://slimweb.de/slimweb-news/craft-cms-vorteile-und-nachteile/</a></li>
</ul>
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		<title>Projekt &#124; Digitales Haushaltsbuch (Budget Buddy) Fortsetzung Semester 2</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-digitales-haushaltsbuch-budget-buddy-fortsetzung-semester-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Zettl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 06:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angular]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[ionic]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[NestJs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch im zweiten Semester ist es Teil der Aufgaben in der Mobile Masterklasse, dass man ein eigenes Semesterprojekt programmiert. Ich war sehr daran interessiert, mein digitales Haushaltsbuch, welches in Ionic + Angular geschrieben wurde, aus dem letzten Semester weiterzuführen. Dabei wollte ich die grundsätzlichen Funktionen etwas verbessern und neue hinzuzufügen. Grundsätzlich wollte ich meinen Code <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-digitales-haushaltsbuch-budget-buddy-fortsetzung-semester-2/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch im zweiten Semester ist es Teil der Aufgaben in der Mobile Masterklasse, dass man ein eigenes Semesterprojekt programmiert. Ich war sehr daran interessiert, mein digitales Haushaltsbuch, welches in Ionic + Angular geschrieben wurde, aus dem letzten Semester weiterzuführen. Dabei wollte ich die grundsätzlichen Funktionen etwas verbessern und neue hinzuzufügen. Grundsätzlich wollte ich meinen Code refactoren, um Verbesserungen der Dozenten einzubauen, aber auch ihn selbst zu verbessern. Weiters wollte ich meine Userfunktionen erweitern, das sich neue User registrieren können und das Accounts und Transaktionen nur User bezogen sind. Zuletzt wollte ich auch Graphen einbauen, um die Ausgaben und Eingaben grafisch darzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Features</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Registrierung</h3>



<p>Es war schon davor möglich, sich einzuloggen. Dies war aber nur über einen schon vordefinierten Testaccount möglich. Nun gibt es die Möglichkeit, auch neue User anzulegen. Diese neue Seite kann man leicht von der Loginseite erreichen und auch wieder zur Loginseite zurückkehren.</p>



<p>Wie beim Login kommt man bei der erfolgreichen Registrierung auf die Transaktionssicht. Jeder User bekommt am Anfang auch standardmäßig ein Konto namens &#8220;Bankkonto&#8221;, damit sie gleich mit dem Transaktions einfügen starten können. Auch habe ich die Profilseite etwas schöner gemacht. Es gibt ein Default User Image und man sieht die E-Mail des eingeloggten Users.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="372" height="769" data-id="14376" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Pasted-image-20250611220932.png" alt="" class="wp-image-14376"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="766" data-id="14377" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Pasted-image-20250611220950.png" alt="" class="wp-image-14377"/></figure>
</figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Grafenansicht</h3>



<p>In der Tabbar unten gibt es jetzt einen neuen Tab namens &#8220;Statsitics&#8221;. Über diesen kommt man dann auf die Grafikansicht. In dieser Ansicht kann man grundsätzlich einmal zwischen den Einnahmen und Ausgaben wechseln. Auch kann man den Zeitraum angeben. Entweder kann man ein Monat eines Jahres auswählen. Man kann aber auch zur Jahresansicht über ein Dropdown wechseln, wo man dann alle Transaktionen des ausgewählten Jahres sieht.</p>



<p>In der eigentlichen Grafikansicht werden Kreisdiagramme verwendet. Diese zeigen die Anteile der Ausgaben/Eingaben einer bestimmten Kategorie in diesem Monat/Jahr. Beim hovern kann man auch den genauen Betrag dieser Kategorie sehen. Zusätzlich gibt es unten eine Listenansicht mit den Kategorien und Beträgen, welche zusätzlich anhand der Prozentanteile im Kreisdiagramm geordnet sind.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="372" height="770" data-id="14380" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Pasted-image-20250611220834.png" alt="" class="wp-image-14380"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="368" height="771" data-id="14378" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Pasted-image-20250611220844.png" alt="" class="wp-image-14378"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="376" height="759" data-id="14379" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Pasted-image-20250611220857.png" alt="" class="wp-image-14379"/></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien</h2>



<p>Im Frontend verwende ich weiterhin Ionic in Verbindung mit Angular und im Backend NestJS. Aber es sind manche Technologien hinzugekommene. Im Backend habe ich meine Swagger Dokumentation ausgebaut, welche zwar schon im Projekt enthalten war, aber noch nicht richtig verwendet wurde. Swagger dient dazu, REST Endpunkte zu dokumentieren. Dies habe ich gemacht, da ich im Frontend OpenAPI verwenden wollte. OpenAPI generiert automatisch die nötigen Klassen aus der Swagger Dokumentation, um im Frontend mit den gleichen Klassen und Methoden wie im Backend arbeiten zu können. Bevor OpenAPI musste ich für alle Entities im Backend auch Klassen im Frontend erstellen, zusammen mit dem manuellem aufrufen der Routen.</p>



<p>Mit OpenAPI kann ich nun über die generieren Service Klassen, einfach Methoden verwenden, welche die Route aufrufen und alles selbst abhandeln und zusammen mit den nötigen Modellen. Zusätzlich habe ich das package &#8220;Ngx-Charts&#8221; verwendet, welches es mir ermöglicht, interaktive Diagramme in Ionic erstellen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen</h2>



<p>Die Verwendung von Ionic und NestJS war bei diesem Projekt jetzt schon weniger eine Herausforderung als beim letzten. Zusätzlich haben wir zu Beginn des Semesters in der Wild Week ein Projekt mit NestJS und Ionic + React gemacht, wo ich auch auf Wissen von diesem Zurückgreifen konnte.</p>



<p>Die größte Herausforderung war wahrscheinlich die Graphen Bibliothek, &#8220;Ngx-Charts&#8221;. Hier war nämlich das Problem, dass die Dokumentation nicht wirklich gut war. Man sieht zwar, welche Graphen es gibt und welche Einstellungen man bei diesen Treffen kann, aber in der Doku gibt es nicht wirklich Beispielcode oder Beispiele, was sich die Methoden erwarten. Auch hat die Dokumentation nicht komplett gestimmt. Zum Beispiel wurde beim Kreisdiagramm in der Dokumentation ein Attribut erwähnt, welches das echte überhaupt nicht besessen hat.</p>



<p>Dies hat es manchmal schwer gemacht, die Graphen wirklich gut zu verwenden. Aber es gab eine gute Sache, nämlich das es eine Demo Seite gibt, wo man sich zumindest anschauen konnte, wie die ganzen verschiedenen Graphen aussehen und diese auch selbst anpassen konnte, über bereitgestellte Checkboxen und Inputs. Leider waren dies aber auch nicht komplett hilfreich bei der konkreten Implementierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Learnings und Nächste Schritte</h2>



<p>Zum einen habe ich gelernt, wie man OpenAPI mit NestJS und Ionic + Angular verwendet. Hierbei konnte ich glücklicherweise auf einen Blogeintrag meines Studienkollegen Jan Weiß zurückgreifen, welcher sehr geholfen hat. Wenn in NestJS alles dokumentiert ist, ist es sehr leicht im Frontend zu beginnen, die Klassen einfach zu verwenden.</p>



<p>Auch weiß ich nun, wie man Grafikansichten in Ionic Angular einbauen kann. Zwar kann es andere Grafen Bibliotheken geben, mit anderer Funktionsweise, ich weiß aber jetzt, wie diese unter Umstände grundsätzlich zu verwenden sind.</p>



<p>Alle Bilder stammen von mir. Logo entworfen con Matthias Miksch</p>
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		<title>Blog &#124; MoveMates</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/development/blog-movemates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Zettl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 18:34:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cross Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[Extreme Programming Week]]></category>
		<category><![CDATA[Gitlab]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Sensoren]]></category>
		<category><![CDATA[websockets]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Week]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Anfang des 2. Semesters des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) fand die “Extreme Programming Week” statt (auch “Wild Week” genannt). Für diese Woche bekamen wir die Challenge, als ganze Masterklasse gemeinsam (insgesamt 8 Personen) innerhalb von 5 Tagen (Montag bis Freitag) eine App zu entwickeln. Die konkrete Aufgabenstellung erhielten wir erst am Montag, und <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/development/blog-movemates/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Anfang des 2. Semesters des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) fand die “Extreme Programming Week” statt (auch “Wild Week” genannt). Für diese Woche bekamen wir die Challenge, als ganze Masterklasse gemeinsam (insgesamt 8 Personen) innerhalb von 5 Tagen (Montag bis Freitag) eine App zu entwickeln. Die konkrete Aufgabenstellung erhielten wir erst am Montag, und am Freitagnachmittag sollte die MVP-Version präsentiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgabenstellung</h2>



<p>Die Aufgabenstellung und das MVP wurde uns größtenteils vorgegeben, wobei wir vor allem bei den optionalen zusätzlichen Features mitreden konnten. Prinzipiell war die Idee, eine App zu entwickeln, über die man gewisse Echtzeitdaten wie Standort, Geschwindigkeit, Herzfrequenz etc. mit einer Gruppe austauscht. Einsatzbereiche gibt es dabei mehrere. Beispielsweise könnte man sich auf den Sport- (Laufen, Radfahren etc.) oder auf den Gesundheitsbereich (inkl. Fallerkennung) fokussieren. Letztendlich haben wir uns für den Bereich &#8220;gegeneinander Laufen&#8221; entschieden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MVP (Minimum Viable Product)</h3>



<p>Um am Ende sagen zu können, dass wir die Aufgabe gemeistert haben, wurde ein MVP (Minimum Viable Product) mit den grundlegendsten Funktionen definiert. Was den Client betrifft, waren das Auslesen und sinnvolle Übertragen von Sensor-Daten, Login und Teambildung aber auch eine “coole Darstellung” wichtig. Vor allem beim letzten Punkt sollten wir uns wirklich Gedanken machen, was im Kontext gut funktioniert, anstatt einfach nur alle Daten in Zahlenform anzuzeigen.<br>Serverseitig lag der Fokus auf der Verteilung der Daten in Echtzeit im Team.<br>Außerdem sollte die App auf mindestens einer Plattform nativ im Testmodus verfügbar sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">NTH (Nice to Have)</h3>



<p>Neben dem MVP wurden auch optionale Features notiert, genannt “Nice to Haves”, die dann umgesetzt werden sollten, sobald das MVP fertig ist. Diese Liste wurde auch während der Woche erweitert.<br>Dazu gehörte die Distribution auf beiden Plattformen (iOS und Android) oder das Einführen eines Handicaps, welches dazu genutzt werden kann, dass unterschiedlich starke Leute in einer Sportart gegeneinander antreten können. Eine History vergangener Sessions, eine Exportmöglichkeit der Daten, Gamification, das Laufen der App im Hintergrund, Micro-Interactions und Vibration waren ebenso Punkte auf dieser Liste. Andere Ideen waren die Berechnung eines Leistungswerts, Tests oder die Verwendung eines QR-Codes zur Gruppenbildung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendete Technologien</h2>



<p>Im Projekt setzten wir auf Technologien, die wir bereits im vorherigen Semester kennenlernen durften bzw. mit denen einige unserer Gruppenmitglieder*innen bereits Erfahrung hatten. Von Anfang an war klar, dass sich eine native Umsetzung unserer App für sowohl Android als auch iOS wohl zeitlich nicht ausgehen würde, weshalb wir im Frontend auf eine Cross-Plattform Technologie setzten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="5831" height="1080" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram.jpg" alt="" class="wp-image-14288" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram.jpg 5831w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram-1536x284.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram-2048x379.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 5831px) 100vw, 5831px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Zusammenspiel der verwendeten Technologien und Infrastruktur</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Frontend</h3>



<p>Im Frontend arbeiteten wir mit dem Cross-Platform Framework Ionic (Capacitor), in Kombination mit der Frontend-Technologie React &#8211; geschrieben in Typescript. Die Wahl fiel darauf, da wir im 1. Semester unseres Studiums sowohl ein Projekt mit React umsetzen mussten, als auch in unserer Masterklasse mit dem Ionic Framework arbeiteten.</p>



<p>Die ersten Screen-Prototypes designten wir mit der Design-Software Figma.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backend</h3>



<p>Im Backend verwendeten wir NestJS, ebenfalls in Kombination mit Typescript, da wir diese Backend-Technologie ebenfalls im 1. Semester unserer Masterklasse in einem Projekt verwendeten und so die Einstiegshürde wegfiel.</p>



<p>Da unsere App sehr stark auf Live-Daten angewiesen ist (sowohl das Senden der aktuellen Sensordaten eines Users, als auch das Erhalten der Live-Daten anderer User während einer Aktivität), entschieden wir uns, hierfür auf Websockets zurückzugreifen, welche nahtlos in NestJS unterstützt wurden. Beim Erstellen einer Session für alle Teilnehmer*innen wurde ein Websocket &#8220;Topic&#8221; erstellt, welches in den Apps aller Nutzer*innen subscribed werden konnte und mit welchem immer die aktuellen Live-Daten in einem fest definierten Intervall ausgetauscht wurden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Datenbank</h4>



<p>Für die Persistenz unserer Daten setzten wir auf eine PostgreSQL Datenbank, ergänzt durch den Object-Relational Mapper (ORM) TypeORM. Wir wählten PostgreSQL aufgrund seiner Zuverlässigkeit und weiten Verbreitung als relationale Datenbank, was uns eine solide Basis für unsere Anwendung bot und zukünftige Skalierbarkeit ermöglichte. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor war die exzellente Kompatibilität mit NestJS und die vorhandene Teamerfahrung mit TypeORM.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1111" height="651" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/ER-Modell-Komplett.drawio-1.png" alt="" class="wp-image-14372"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>ER-Diagramm der movemates DB</strong></figcaption></figure>



<p>Die Struktur unserer Datenbank wird ist in diesem ER-Diagramm veranschaulicht. Die Kernentitäten bilden  User, Session und Messerwerte. Zwischen :</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>User<strong>:</strong> Hier hinterlegen wir alle notwendigen Benutzerinformationen, darunter Id, Vorname, Nachname, Email, Passwort und physiologische Daten wie Geburtsdatum, Groesse, Gewicht und Geschlecht. Diese Informationen sind essenziell, insbesondere das Geburtsdatum für die Berechnung der individuellen Herzfrequenzzonen.</li>



<li>Session<strong>:</strong> Diese Entität verwaltet die Details der Lauf-Sessions, wie Id, Status, Enddatum, Typ und Startdatum.</li>



<li>User_Session<strong>:</strong> Als Verbindungstabelle stellt sie die Beziehung zwischen Benutzern und Sessions dar und speichert die Rolle des Teilnehmers innerhalb einer Session.</li>



<li>Messwerte<strong>:</strong> Diese zentrale Entität ist für die Speicherung der während einer aktiven Session gesammelten Sensordaten zuständig. Dazu gehören Zeitstempel, Geschwindigkeit, Breitengrad, Längengrad, Lage, Richtung, Herzfrequenz und Schrittfrequenz. Diese Daten bilden die Grundlage für unsere Echtzeitanzeigen und potenzielle historische Analysen.</li>
</ul>



<p>Mit unserer PostgreSQL DB wird somit das Rückgrat unserer App, indem alle statischen Benutzer- und Sitzungsdaten sowie die dynamischen Sensordaten gespeichert sind, die für die Kernfunktionen und die Visualisierung notwendig sind, gebildet.</p>



<p>Um diese DB stabil und einfach zu handhaben, nutzten wir Docker. Das erlaubte uns, die PostgreSQL-Datenbank in einem eigenen, isolierten &#8220;Container&#8221; laufen zu lassen. Dies vereinfacht nicht nur die Einrichtung erheblich, sondern stellt auch sicher, dass die Datenbank immer in einer konsistenten Umgebung läuft und ihre Daten sicher verwahrt bleiben. Dank dieser Docker-Einrichtung konnte sich unser Backend-Service problemlos und zuverlässig mit der Datenbank verbinden, sobald diese bereit war. Die Konfiguration mit TypeORM wiederum sorgte dafür, dass unsere App die Daten korrekt lesen, schreiben und verwalten konnte. Besonders wichtig dabei waren unsere TypeORM Datenbank-Migrationen. Diese funktionieren wie kleine, versionierte Skripte, die es uns ermöglichten, die Struktur der Datenbank (wie z.B. neue Spalten hinzufügen oder bestehende ändern) im Laufe der Entwicklung schrittweise und kontrolliert anzupassen, ohne Daten zu verlieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">OpenAPI</h4>



<p>Damit wir in unserem Frontend nicht noch einmal alle Backend Objekte doppelt anführen müssen und um Zeit zu sparen, haben wir uns dazu entscheiden, den OpenAPI Generator zu verwenden. Die grundsätzliche Funktion von diesem ist, dass man im Backend mithilfe eines Decorators, wie Swagger, die Endpunkte definiert und dokumentiert. Mithilfe dieser Dokumentation, kann man dann für das Frontend Client-Funktionen erstellen lassen, welche mit dem Backend konsistent und typensicher sind. In unserem Backend haben wir Swagger verwendet, um per Decorator die Endpoint Spezifikationen anzugeben. Im Frontend haben wir dann die <em>@openapitools/openapi-generator-cli</em> installiert, welche einen Befehl bereitstellt, mit welchem man die API erstellen kann. Davor ist noch eine OpenAPI Spec Datei benötigt, welche openapitool.json heißt, in welcher man die Einstellungen für die API angibt. Danach kann man jederzeit die API generieren lassen und sie verwenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">CI/CD</h3>



<p>Für unsere Backend-Applikation wurde uns ein Server auf unserer FH-Cloud zur Verfügung gestellt. Haben wir nun unsere NestJS Applikation per FTP auf diesen Server geladen? Natürlich nicht! Haben wir stattdessen viel Zeit in Continuous Integration und Deployment (CI/CD) investiert? Selbstverständlich! Schon am ersten Tag der Woche haben wir ein docker-compose.yml geschrieben. Damit ließ sich die Backend-Applikation mit einer Postgres Datenbank starten. Mit&nbsp;der Unterstützung unseres Masterklassenleiters Armin haben wir am Morgen des zweiten Tages Docker auf unserem Server installiert. Dann haben wir einen GitLab Runner mit dem Shell Executor eingerichtet und das .gitlab-ci.yml geschrieben. Darin haben wir einen Deploy Job definiert, der bei einem Commit auf den “main” Branch docker-compose ausführt und damit die neueste Version der Anwendung auf unserem Server startet. Ebenfalls haben wir den Build unserer Android-App automatisiert. Dafür brauchte es einen Job um die Dependencies der Ionic App zu installieren, einen Job um die Frontend-Applikation zu bauen, einen um das .apk zu bauen und schließlich einen Job um das .apk zu publishen. Damit wir reproduzierbare Builds und einen sauberen Server haben, wollten wir all diese Jobs in Containern ausführen. Dazu mussten wir einen weiteren GitLab Runner aufsetzen, der dieses Mal den Docker Executor verwendet. Der Build der Android App verwendet das Image alvrme/alpine-android und die anderen ein simples Node.js Image. Continuous Deployment war geschafft, Continuous Integration folgte.</p>



<p>Wenn man ein neues NestJS-Projekt startet, werden automatisch <a href="https://eslint.org/">Eslint</a> mit <a href="https://prettier.io/">Prettier</a> und <a href="https://jestjs.io/">Jest</a> eingerichtet. Damit das Code-Linting/Formatting und die Tests auch in der Pipeline ausgeführt werden, haben wir dafür jeweils einen Job in einem “test” Step in unsere Pipeline erstellt. Vorgelagert findet ein Job statt, der die Dependencies installiert. Alle drei Jobs werden in einem Node.js Image ausgeführt. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, hätten wir noch für das Frontend einen Linting- und Test-Job erstellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1383" height="158" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/image2.png" alt="" class="wp-image-14285" style="object-fit:cover"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Visualisierung unserer GitLab CI/CD Pipeline</strong></figcaption></figure>



<p>Im Hinblick auf CI war zwar die Basis für Unit Tests im Backend gelegt, aber leider fehlten uns die Tests, um wirklich Nutzen davon zu haben. Der <a href="https://docs.gitlab.com/ci/testing/unit_test_reports/">GitLab Test Reporter</a> zeigt die traurige Situation unserer Unit Tests (siehe folgenden Screenshot). Um das zu kompensieren, haben wir End-To-End-Tests geschrieben, die zumindest einen Teil der User Flows abdecken. Mit <a href="https://www.cypress.io/">Cypress</a> durchlaufen wir den Registrierungs- und Anmeldeprozess und starten einen neuen Gruppenaktivität. Die Cypress Tests werden leider nicht in der Pipeline ausgeführt, da unsere GitLab Runner mit den existierenden Jobs bereits alle Hände voll zu tun hatten. Gegen Ende der Woche, als der Zeitdruck stieg, mussten wir sogar manche Pipeline Steps deaktivieren, um das Deployment zu beschleunigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="952" height="615" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/image3.png" alt="" class="wp-image-14286"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Erfolgreich durchgelaufene Pipeline (32 Minuten!)</strong></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Internes App-Publishing</h4>



<p>Eine der Anforderungen unserer Auftraggeber war es, die fertige App auch auf zumindest einer der beiden Plattformen auf eine beliebige Weise öffentlich zur Verfügung zu stellen. Wir entschieden uns dafür Firebase App Distribution zu verwenden, um unsere Android App einer fest definierten Personengruppe ausliefern zu können. Es wurde ein Build Job in unserer GitLab Pipeline eingerichtet, der uns ein APK-File gebaut hat und dieses über die Firebase CLI in einen geschlossenen Test hochgeladen hat, in denen sowohl alle Teammitglieder*innen als auch unsere Dozenten eingeladen wurden. So wurde nach jedem Commit auf unseren master-branch eine neue App-Version veröffentlicht, die mit einem Klick in der Firebase App Distribution App heruntergeladen werden konnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sensoren</h3>



<p>In Bezug auf Sensoren wurden wir mit verschiedenen Heart Rate Monitors (HRMs) wie Wahoo Tickr Fit und einem Modell von Moofit ausgestattet. Um diese Daten auslesen zu können, haben wir das Capacitor Community Plugin “Bluetooth Low Energy” verwendet.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-rotated.jpeg" alt="" class="wp-image-14278" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-rotated.jpeg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-1152x1536.jpeg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-1536x2048.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Beispiel: Einer der verwendeten Herzfrequenzsensoren</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Arbeitsablauf</h2>



<p>Generell haben wir beschlossen, dass wir jeden Tag um 9 Uhr mit der Arbeit beginnen werden. Wir haben auch die gesamte Woche vor Ort gearbeitet, da wir es als die bessere Option empfunden haben und gehört haben, wie schlecht es der Gruppe ging, welche nur im Home Office gearbeitet hat. Um uns besser organisieren zu können, haben wir jeden Tag um 10:00 ein Daily Standup abgehalten, wo wir unseren derzeitigen Stand den Dozenten gezeigt und erklärt haben und wir Feedback auf diesen erhalten haben. Bei diesen Standups haben wir auch unsere Ziele für den Tag festgelegt, damit wir wissen, auf was wir uns fokussieren werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="4624" height="3468" data-id="14281" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1.jpg" alt="" class="wp-image-14281" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1.jpg 4624w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1-1536x1152.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 4624px) 100vw, 4624px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3472" height="4624" data-id="14282" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2.jpg" alt="" class="wp-image-14282" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2.jpg 3472w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2-1153x1536.jpg 1153w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2-1538x2048.jpg 1538w" sizes="auto, (max-width: 3472px) 100vw, 3472px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Daily Standup: Zieldefinition für den Arbeitstag</strong></figcaption></figure>



<p></p>



<p>Ziel des ersten Tages war es, ein Monorepo auf GitLab anzulegen und das Projekt zu initialisieren. Im Frontend beschäftigten wir uns mit den ersten Sensoren, und im Backend wurde die Datenbank aufgesetzt und mit den Websockets begonnen. Weiters richteten wir Firebase App Distribution für die Android Plattform ein.</p>



<p>Am Dienstag besprochen wir, wie unsere Entities/Daten aussehen würden. Das Feature “User Registrierung und Login” wurde implementiert, und wir machten uns Gedanken über das UI-Konzept und die Datenvisualisierung. Zusätzlich überlegten wir uns die Verwendung und Berechnung der Rohdaten der Sensoren, und implementierten automatisierte Android Builds.</p>



<p>Am Mittwoch, nachdem wir Feedback zu unserem UI-Konzept erhielten, verfeinerten wir dieses und überlegten uns ein bestimmtes Szenario für die Datenvisualisierung. Danach machten wir uns daran, die UI umzusetzen, ClientSDK zu generieren und Endpoints und Services im Backend zu erstellen. Weitere Ziele waren, Sensordaten über Websockets schicken und empfangen zu können, und eine Session sowohl im Frontend als auch im Backend erstellen zu können.</p>



<p>In den letzten beiden Tagen ging es darum, alle Features des MVP fertigzustellen und letzte Bugs zu fixen. Dazu gehörten: Auth (Route Guard, Token, …), alles rund um Sessions (Create, Join, End, Leave), die Kommunikation der Daten über Websockets, Edit Profile, Datenvalidierung (null, -1, …), Loading Indicator, und mehr.</p>



<p>Am Freitagnachmittag wurde das Endprodukt präsentiert &#8211; mehr dazu etwas später in diesem Blogbeitrag.</p>



<p>Neben der Arbeit kam aber auch nicht der Spaß zu kurz. Darum nutzten wir als Team am 4. Tag der Wild Week (Donnerstag) die Möglichkeit, beim FH internen “IMFix” Event vorbeizuschauen. Neben Snacks, Bier und guter Laune konnten wir uns bei mehreren Multiplayer Spielen entspannen, bevor es dann in die heiße Endphase des Projektes ging.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1920" data-id="14259" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_1.jpg" alt="" class="wp-image-14259" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_1.jpg 1080w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_1-864x1536.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" data-id="14262" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-rotated.jpeg" alt="" class="wp-image-14262" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-rotated.jpeg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-1152x1536.jpeg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-1536x2048.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Kurze Verschnaufpause beim IMFix Event &#8211; <em>&#8220;Don&#8217;t drink and drive&#8221;</em> wurde hier ausnahmsweise mal nicht ganz ernst genommen.</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Abgeliefertes Endprodukt</h2>



<p>Unsere App ist in mehrere übersichtliche Screens unterteilt, die den User Schritt für Schritt durch den gesamten Ablauf führen. Von der Anmeldung über die Erstellung oder Teilnahme an einer Session bis hin zur aktiven Nutzung während eines Laufs sind alle Funktionen klar strukturiert. Im Mittelpunkt stehen dabei das Dashboard als zentrale Steuerzentrale, der WaitingScreen zur Organisation der Teilnehmer*innen, sowie das Userprofil, in dem persönliche Daten verwaltet werden können. Während einer aktiven Session rücken das Leaderboard und die Kartenansicht in den Vordergrund. Hier werden in Echtzeit alle relevanten Informationen der Teilnehmer*innen angezeigt.&nbsp;<br>Bevor jedoch der eigentliche Ablauf startet, erfolgt der Einstieg über den Login oder die Registrierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Login und Registrierung</h3>



<p>Beim ersten Öffnen der App wird der User auf den Login-Screen weitergeleitet. Hier kann man sich entweder mit bestehenden Zugangsdaten anmelden oder sich neu registrieren. Die Registrierung erfolgt über ein kurzes Formular, bei dem grundlegende Daten wie Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort abgefragt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dashboard</h3>



<p>Sobald der Login oder die Registrierung abgeschlossen ist, gelangt der User auf das Dashboard. Hier stehen zwei Optionen zur Verfügung: Entweder eine neue Session zu erstellen oder einer bestehenden Session beizutreten. Diese Optionen sind jedoch zu Beginn ausgegraut dargestellt und können erst genutzt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.</p>



<p>Auf dem Dashboard befinden sich drei Buttons zur Aktivierung der benötigten Sensoren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>GPS</strong></li>



<li><strong>Herzfrequenzsensor</strong> (inkl. Bluetooth-Verbindung zu einem Wearable)</li>



<li><strong>Heading-Sensor</strong></li>
</ul>



<p>Zu Beginn sind alle drei Buttons rot eingefärbt, um anzuzeigen, dass die jeweiligen Sensoren noch nicht aktiv sind. Nach dem erfolgreichen Aktivieren – sei es durch das Einschalten eines Gerätesensors oder die Herstellung einer Verbindung – wechselt die Farbe auf grün, was visuell signalisiert, dass der jeweilige Sensor nun einsatzbereit ist.</p>



<p>Erst wenn entweder das GPS-Signal oder der Herzfrequenzsensor aktiviert wurde, werden die beiden Optionen „Session erstellen“ und „Session beitreten“ freigeschaltet und können ausgewählt werden. Optional kann zusätzlich der Heading-Sensor aktiviert werden, der später auf der Karte eine genauere Bewegungsrichtung ermöglicht.</p>



<p>Beim Beitritt zu einer Session muss zuvor die Session-ID, die man über einen QR-Code oder eine Nachricht erhalten hat, in ein Inputfeld eingegeben werden. Danach geht es automatisch weiter zum nächsten Screen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard.png" alt="" class="wp-image-14272" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard.png 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard-710x1536.png 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard-946x2048.png 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: Dashboard</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">WaitingScreen</h3>



<p>Am WaitingScreen wird die aktuelle Teilnehmerliste angezeigt. Dort sieht der User, wer sich bereits angemeldet hat. Die Liste aktualisiert sich automatisch, sobald weitere Personen hinzukommen.</p>



<p>Über den Abmelde-Button kann sich der User jederzeit wieder von der Session entfernen. Man wird dabei direkt zurück ins Dashboard geleitet. Sollte jedoch der Host selbst auf „Abmelden“ klicken, wird nicht nur die eigene Verbindung getrennt, sondern die komplette Session gelöscht, inklusive aller Teilnehmerinnen. Auch in diesem Fall gelangen alle automatisch zurück ins Dashboard.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen.jpg" alt="" class="wp-image-14273" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen.jpg 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen-710x1536.jpg 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen-946x2048.jpg 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: WaitingScreen</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">QR-Modal</h3>



<p>Für den Ersteller der Session gibt es die Möglichkeit, einen QR-Code zu generieren. Dieser Button befindet sich oberhalb der Teilnehmerliste. Nach dem Klick öffnet sich ein Modal, in dem der QR-Code angezeigt wird. Dieser enthält die Session-ID und kann über einen Button ebenso in die Zwischenablage kopiert werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Session-ID direkt per Nachricht oder Social Media zu teilen. Wenn der Host entscheidet, dass alle bereit sind, kann die Session jederzeit über den Start-Button gestartet werden.</p>



<p>Sobald der Host einer Session auf “Start” klickt, kommen alle User*innen einer Session auf das Leaderboard. Dort befindet sich das Grundkonzept unserer App. Ganz oben am Screen findet man zwei Tabs, um zwischen 2 Ansichten zu wechseln: das Leaderboard und die Kartenansicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leaderboard</h3>



<p>Oben am Bildschirm findet der*die User*in die Ranganzeige. Der eigene Rang wird ziemlich groß dargestellt, damit man sofort erkennt, wo man sich am Leaderboard befindet. Gleich darunter findet sich das eigentlich wichtigste Feature unserer App, nämlich die visuelle Anzeige der Herzfrequenz und der Geschwindigkeit. Die Herzfrequenz wird bei uns in 3 Zonen eingeteilt. In der mittleren Zone befindet sich die &#8220;ideale Herzfrequenz&#8221; für den*die User*in für die aktuelle Aktivität. Sobald man sich in der linken oder in der rechten Zone befindet, bedeutet das, dass die Herzfrequenz zu niedrig bzw. zu hoch ist. Die &#8220;ideale Herzfrequenz&#8221; berechnet sich aus dem Alter des Users bzw. der Userin, damit die Fairness bei Teilnehmer*innen unterschiedlichen Alters erhalten bleibt. Die visuelle Darstellung wurde als Balken gelöst, da wir so die 3 Zonen in Farben unterteilen konnten und die aktive Herzfrequenz auf diesem Balken hin- und herwandern kann. Innerhalb der Balken befindet sich auch die Anzahl der Punkte, die man bekommt, je nachdem, in welcher Zone man sich befindet. Das Punktesystem für die Herzfrequenz wurde so gelöst, dass nur die mittlere Zone, also Zone 2, die meisten Punkte (+5 Punkte) bekommt. Die anderen zwei Zonen bekommen jeweils +2 Punkte. Somit bekommt der*die Nutzer*in alle 3 Sekunden, je nach Zone, die Punkte gutgeschrieben.&nbsp;</p>



<p>Unterhalb des Herzfrequenz-Balkens befindet sich der Geschwindigkeits-Balken, dieser basiert auf dem gleichen Prinzip. Je nach Geschwindigkeit gehen die Punkte nach oben, je schneller desto mehr Punkte. Auch hier wurde der Balken in mehrere Zonen unterteilt, die farblich markiert sind.</p>



<p>Unterhalb der beiden Balken befindet sich auch schon das Leaderboard. Dort werden alle Teilnehmer*innen angezeigt, sowie deren Punktzahl. Alle Punkte werden permanent alle 3 Sekunden geupdatet, damit das Board ständig in Bewegung ist. Wenn sich Plätze ändern, passiert dies in einer überlappenden Animation. Außerdem werden Plätze 1-3 in den klassischen Farben Gold, Silber, Bronze dargestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard.jpg" alt="" class="wp-image-14274" style="width:185px;height:auto" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard.jpg 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard-710x1536.jpg 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard-946x2048.jpg 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: Leaderboard</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Kartenansicht</h3>



<p>Auf dieser Seite befindet sich eine Karte von &#8220;Leaflet&#8221;, die in voller Bildschirmgröße dargestellt wird. Sie dient dazu, dass man jederzeit alle Teilnehmer*innen aktiv auf der Karte verfolgen kann, sollte sich beispielsweise ein*e User*in in einer anderen Stadt befinden. Alle Teilnehmer*innen werden jeweils als Dreieck, in einer individuellen Farbe, dargestellt. Wir haben uns für Dreiecke entschieden, weil wir so die Richtung anzeigen können, in die sich ein*e Nutzer*in bewegt. Aufgrund zeitlicher Begrenzung war das auch schon die Funktion unserer Karte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map.jpg" alt="" class="wp-image-14275" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map.jpg 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map-710x1536.jpg 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map-946x2048.jpg 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: Kartenansicht</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">User-Profil</h3>



<p>Das Userprofile ist sehr simpel gehalten und bietet nur die Möglichkeit, Daten der Nutzer*innen zu ändern, wie zum Beispiel das Alter. Außerdem befindet sich dort der Logout Button.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Endpräsentation und Feedback</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ablauf der Präsentation / Abgabe</h3>



<p>Am Nachmittag des fünften und letzten Tags der Extreme Programming Week war es soweit: das Produkt der Woche sollte präsentiert werden. Kurz vor dem ausgemachten Termin mit unseren Masterklasseleitern war es noch recht stressig, da noch einige kleine Bugs aufkamen, die gefixt werden mussten. Trotzdem schafften wir es recht pünktlich, mit der App-Demo anzufangen.</p>



<p>Zuerst installierten wir die App auf unseren Handys: auf Android via Firebase App Distribution und für iOS direkt von Xcode am Laptop auf das iPhone via USB-Kabel. Danach zeigten wir unseren Masterklasseleitern, wie man sich in der App registrieren und einloggen kann, und wie das Dashboard und die Account-Seite aussehen, sobald man eingeloggt ist. Die Herzfrequenz-Sensoren, welche wir zur Verfügung hatten, wurden unterschiedlichen Personen angelegt und mit Handys verbunden.</p>



<p>Schließlich war es Zeit für eine Demonstration der App in einem echten Szenario: eine Person unter uns erstellte eine Session und alle anderen traten dieser bei. Sobald alle drinnen waren, machten wir uns auf den Weg. Während einem Spaziergang rund um das Gebäude (der Rückweg wurde sogar gelaufen!) probierten wir die App aus und beobachteten dabei unsere eigenen Werte (Herzfrequenz, Position, Geschwindigkeit), sowie die Punkte auf dem Leaderboard.</p>



<p>Als wir zu dem Raum der Lehrveranstaltung zurückkehrten, gaben unsere Masterklasseleitern ihr Feedback zu unserem Endprodukt. Dadurch, dass wir die Anforderungen des MVP erfüllten, und auch noch einige Nice-To-Have-Funktionalitäten einbauten, war unser Projekt erfolgreich. Wir freuten uns über die positiven Rückmeldungen und über Ideen für mögliche Erweiterungen und Verbesserungen der App.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="4032" height="3024" data-id="14267" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1.jpg" alt="" class="wp-image-14267" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1.jpg 4032w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1-1536x1152.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 4032px) 100vw, 4032px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" data-id="14268" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2.jpg" alt="" class="wp-image-14268" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2.jpg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2-1152x1536.jpg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" data-id="14269" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3.jpg" alt="" class="wp-image-14269" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3.jpg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3-1152x1536.jpg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Interaktive Live-Demo am Parkplatz der FH St. Pölten</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Erhaltenes Feedback: Verbesserungspotenzial</h3>



<p>Im Laufe der interaktiven Live-Demo und im Anschluss zur Präsentation erhielten wir folgendes Feedback:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die WebSocket-Verbindung bricht öfters ab (z.B. beim Wechsel von WLAN zu Mobilen Daten, und auch nach einer Weile von Inaktivität). Eine Möglichkeit, sich (automatisch) wieder verbinden zu können, sollte implementiert werden.</li>



<li>Die Berechnung der Daten (Punkte für das Leaderboard) wird momentan clientseitig durchgeführt. Die Berechnung sollte serverseitig passieren.</li>



<li>Wenn sowohl die Herzfrequenz, als auch die GPS-Daten null sind, verschwindet der visuelle Balken dieser Person im Leaderboard.</li>



<li>Der Code, der eingegeben werden muss, um einer Session beizutreten, sollte kürzer sein. Zusätzlich wäre ein eingebauter QR-Code-Reader cool. (Dies hatten wir eigentlich vor, es ist sich zeitlich aber leider nicht ganz ausgegangen)</li>



<li>Es wäre gut, während der Session sehen zu können…
<ul class="wp-block-list">
<li>…wie akkurat die Daten sind (z.B. Position).</li>



<li>…ob eine Person einen Herzfrequenz-Sensor verbunden hat. (Zusätzlich wäre es von Vorteil, sich während der Session auch später noch mit einem Herzfrequenz-Sensor verbinden zu können.)</li>



<li>…ob eine Person momentan disconnected ist.</li>
</ul>
</li>



<li>Ein Nice-To-Have wäre noch, dass man in dem Leaderboard während der Session auf einzelne User*innen draufklicken kann, um Detaildaten zu der Person zu sehen. Eventuell könnten in der View die Daten der anderen Person auch gleich mit den eigenen verglichen werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit aller Teilnehmer*innen</h2>



<p>Im folgenden Abschnitt möchten wir noch unser Fazit und unsere Erfahrungen teilen, die wir während der Extreme Programming Week sammeln konnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Katharina</h3>



<p>Ich bin sehr stolz auf das, was wir in diesen fünf Tagen geleistet haben. Die Extreme Programming Week hat nicht nur unsere Zeitmanagement-Skills, sondern auch zum ersten Mal unsere koordinierte Zusammenarbeit als Team auf die Probe gestellt. Ich war positiv überrascht, wie gut dies funktioniert hat &#8211; ich glaube, die täglichen Meetings haben sehr stark zu unserem Erfolg beigetragen.</p>



<p>Meine Aufgaben während der Woche waren unter anderem das Leiten der Meetings, das Testen und Debuggen der nativen Funktionalitäten (insbesondere auf dem iPhone) und Frontend Development. Dabei habe ich mich zum Beispiel intensiv mit Device-Daten (Geolocation, Accelerometer, Gyroskop, etc.) beschäftigt, um diese einerseits in der App anzuzeigen, und andererseits, um sie zur Berechnung von Herzfrequenzzonen, Kalorienverbrauch und sogar einem Schrittzähler zu verwenden. Letzteres hat es aus Zeitgründen leider nicht in das Endprodukt geschafft, aber die Erfahrungen, welche ich dabei gesammelt habe, bleiben mir erhalten.</p>



<p>Im Laufe der Woche hatte ich auch die Möglichkeit, gemeinsam mit Caro im Pair-Programming-Stil an der Authentifizierung im Frontend zu arbeiten. Diese Art des Arbeitens war recht neu für mich, aber ich muss sagen, dass ich eine sehr positive Erfahrung damit gemacht habe &#8211; wenn zwei kreative Köpfe zusammenkommen, kann so einiges entstehen!</p>



<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass die Woche recht stressig war, besonders gegen Ende hin, aber ich habe sehr viel dabei gelernt. Vom technischen Know-how bis hin zu Leadership, Zeitmanagement und Team-Skills war alles dabei. Ich wünschte, ich hätte noch mehr Einblick in das Backend und den CI/CD-Prozess bekommen können, aber aus Zeitgründen war das nicht möglich. Alles in allem blicke ich positiv auf die Extreme Programming Week zurück: es war eine spannende Woche voller wertvoller Erfahrungen, welche uns als Team noch enger zusammengeschweißt hat, und aus der ich viel neues Wissen für die Zukunft mitnehme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">David</h3>



<p>Ich blicke gerne auf die Wild Week zurück und bin stolz auf das Endprodukt, das wir als Team in der Woche geschaffen haben. Es war schön zu sehen, wie jedes Teammitglied seine bisherigen technischen Erfahrungen bei den verschiedenen Teilaufgaben des Projekts einbringen konnte. Durch das Setup (alle Teammitglieder ständig in einem Raum) konnten wir das Know-How auch sehr gut mit allen teilen.</p>



<p>Sehr motivierend fand ich auch die Aufteilung in tägliche Sprints mit einem Meeting in der Früh, in dem wir immer die Aufgaben definierten und zwischen den Teammitgliedern verteilten, da man so ein festes Ziel für den Tag vor Augen hatte, auf das man hinarbeiten konnte.</p>



<p>Ich konnte auf jeden Fall ein paar persönliche Learnings aus der Wild Week mitnehmen: Da das zu entwickelnde Produkt ja am Freitag zu präsentieren war und dadurch die Zeit ein extrem limitierender Faktor, war es essentiell, sich auf das MVP zu konzentrieren und sich nicht in Details zu verlieren. Das hat im Laufe der Woche mal mehr, mal weniger gut geklappt. Es ist auch gar nicht so leicht, stets den Fokus auf die Grundfunktionalität zu behalten, da man bei Projekten mit kompletter Entscheidungsfreiheit als Entwickler automatisch darüber nachdenkt, welche Features man nicht noch hinzufügen könnte. Gegen Ende der Woche hat sich das Pareto-Prinzip aus meiner Sicht auch wieder zum Teil bewahrheitet. Durch Erfolgsmomente am Anfang des Projekts ist man leicht dazu verleitet anzunehmen, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit im selben Tempo bis zum Abschluss beibehalten werden kann &#8211; was sich nicht bewahrheitet hat. In einem zukünftigen Projekt dieser Art wäre es für mich wichtig, mehr Fokus darauf zu legen, wirklich beim MVP zu bleiben und den ganzen Entscheidungsprozess über zusätzliche Features erst gar nicht aufkommen zu lassen.</p>



<p>Aus technischer Sicht fand ich super, mich wieder mehr mit React beschäftigen zu können. Hier habe ich einiges an Know-How aus der Woche mitnehmen können. Zusätzlich fand ich die Diskussionen mit meinen TeamkollegInnen über Architekturentscheidungen sehr spannend und fand es super, das ganze Tech Setup inkl. CI/CD für ein Projekt dieser Art von Grund auf einzurichten. Es war auch das erste Mal, dass ich an einer App gearbeitet habe, die hauptsächlich Websockets als Kommunikationskanal verwendet &#8211; es war spannend, mal mit einem anderen Schnittstelle als REST zu arbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Andreas</h3>



<p>8 Teammitglieder, fast 5 Tage Entwicklungszeit und eine gemeinsame App-Idee realisieren – das war unser intensives und lehrreiches Projekt am Anfang des 2. Semesters, aus dem ich persönlich viel mitnehmen konnte. Die Woche war geprägt von enger Teamkommunikation, klarer Aufgabenverteilung und vielen kleinen Abstimmungen, die am Ende zu einem funktionierenden Gesamtprodukt geführt haben. Besonders interessant war für mich, wie unterschiedlich einzelne Teammitglieder an Aufgaben herangegangen sind – sowohl inhaltlich als auch methodisch. Dabei habe ich nicht nur verschiedene Denkansätze kennengelernt, sondern auch praktische Coding-Tipps und Lösungsstrategien aufgeschnappt, die mir in Zukunft sicher weiterhelfen werden.</p>



<p>Mein Fokus lag zu Beginn auf der Planung unserer Datenbank. Zusammen mit Matthias habe ich verschiedene Datenbanktypen – wie z.B. relationale, NoSQL und Time-Series DBs – hinsichtlich ihrer Eignung für unseren Use Case bewertet. Auf Basis dieser Überlegungen sind wird bei einer klassischen relationalen DB geblieben, für die Matthias und ich ein erstes ER-Diagramm entworfen haben, das wir anschließend im Team besprochen und gemeinsam überarbeitet haben. Auch wenn dieser Prozess Zeit gekostet hat, konnten wir dadurch eine saubere, tragfähige Struktur aufsetzen, die sich später fast vollständig problemlos in NestJS integrieren ließ. Im weiteren Verlauf (nachdem der technische Aufbau der DB gestanden ist) habe ich mich verstärkt dem Frontend gewidmet, insbesondere der Nebenmaske für die User*innendaten, die noch nicht von meinen Kolleg*innen bearbeitet wurden. Dort konnte ich eigenständig erste Komponenten entwickeln, gerade bei Bereichen mit direktem Bezug zur Datenbank. Bei komplexeren Problemen habe ich auf Pair Programming gesetzt, um gemeinsam mit dem gebündelten Stärken meiner Kolleg*innen gezielte Lösungen zu finden.</p>



<p>Eine besondere Herausforderung war auch für mich der Umgang mit dem begrenzten Zeitrahmen bei gleichzeitigem Anspruch auf sauberen, wartbaren Code. Ich habe gelernt, wie entscheidend es ist, in der Entwicklung frühzeitig sinnvolle Prioritäten zu setzen – also die „richtige“ Reihenfolge zu finden: Was muss funktionieren, was ist optional, und was kann man notfalls zurückstellen? Diese Balance war nicht immer einfach, aber essenziell, um alle Kernfunktionen zuverlässig umzusetzen. Mein Versuch, am Ende noch die Safe-Area technisch sauber zu integrieren, ist trotz mehrerer Ansätze gescheitert – aber genau daraus habe ich am meisten gelernt: Nicht jede Idee lässt sich unter Zeitdruck noch sinnvoll umsetzen, und pragmatisches Handeln ist oft wichtiger als Perfektion im Detail.<br><br>Um mein Fazit abzurunden, möchte ich gerne festhalten, dass dieses Projekt nicht nur meine technischen Fähigkeiten weiterentwickelt, sondern auch mein Verständnis für effiziente Teamarbeit unter Druck geschärft hat. Besonders der Umgang mit begrenzter Zeit und die bewusste Fokussierung auf das Wesentliche haben mir gezeigt, worauf es in realen Entwicklungsprozessen wirklich ankommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Felix</h3>



<p>Die Programming Week war für mich auf jeden Fall ein Highlight. In einer relativ großen Gruppe so ein Projekt in nur 5 Tagen umzusetzen war nicht nur super anstrengend, sondern auch spannend und lustig. Ich muss echt sagen, dass ich sehr viel gelernt habe, auch wenn ich leider von manchen Bereichen des Projekts nicht so viel mitbekommen habe, was aber durchaus verständlich ist, wenn man unter diesem Zeitdruck steht.</p>



<p>Ich habe viel im Pair-Programming gearbeitet und das vor allem am Frontend. Das war für mich echt nützlich, da ich so schneller in das Projekt und in React reinfinden konnte. Ich habe mit Caro zuallererst begonnen, dass wir den Heart-Rate-Sensor mit Bluetooth verbinden können und die Daten auslesen können, das hat Anfangs ein bisschen schwierig funktioniert, aber dann haben wir zusammen auch schnell eine Lösung gefunden, was gerade am ersten Tag super motivierend war. Auch sonst war das gesamte Projekt sehr gut aufgebaut, weil wir jeden Tag mit einem Meeting begonnen haben, um die heutigen Ziele festzulegen. Anfangs dachte ich, dass wird ja dann echt einfach am Freitag fertig zu werden, wenn alles so schnell weitergeht, aber wie so oft unterschätzt man dann den Stress der letzten Tage. Wie ich schon einmal erwähnt habe, hätte ich noch sehr gerne mehr in das Backend und in die Websockets geschaut, aber leider war das zeitlich nicht mehr ganz möglich, aber dafür konnte ich im Frontend fast überall mitarbeiten, was natürlich auch dort mein Wissen verbessert hat.</p>



<p>Das gesamte Projekt haben wir echt gut als Gruppe gemeistert. Wir hatten Spaß, waren gestresst und haben alle glaube ich sehr viel dabei gelernt. Das Endprodukt konnte sich bei der Präsentation auch sehen lassen, außer vielleicht ein paar kleine Bugs. Ich konnte auf jeden Fall sehr viel lernen und würde diese Art von Projekt gerne wiederholen, auch wenn eine Pause nach dieser Woche sehr gut getan hat.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Caroline</h3>



<p>Es war sehr spannend zu sehen, wie viel man zu acht in einer Woche bzw. 5 Tagen schafft zu entwickeln. Ich habe mich vor allem mit dem Frontend beschäftigt und dabei meist Pair Programming mit verschiedenen Personen betrieben. Dieses Konzept ist mir bereits aus dem Bachelor bekannt und mir persönlich gefällt es sehr gut, da man so schneller Fehler bemerkt.</p>



<p>Montags habe ich mich mit Felix um die Verbindung zum Heart Rate Sensor gekümmert. Anfangs gab es ein paar Schwierigkeiten, doch dann folgte das Erfolgserlebnis. Die Verwendung von HRMs und Bluetooth LE war für mich neu, aber sehr interessant. Dienstags habe ich mich vor allem mit dem Login- und Registrierungs-Screen beschäftigt und dafür anfangs Farben und Schriftarten global definiert und Tailwind aufgesetzt. In Bezug auf die Formulare auf den zwei Screens nutze ich React Hook Form, wobei ich die Library zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt habe, da der State nicht immer aktualisiert wurde. Nachdem wir am Mittwoch unser UI-Konzept und die Datenvisualisierung überarbeitet hatten, habe ich mit Felix die Umsetzung des LiveActivity-Screens begonnen. Donnerstags war ich mit Katharina für den Authentifizierungscheck beim Aufruf gewisser Routen verantwortlich und habe Andi beim Bearbeiten der Profilinformationen geholfen. Am letzten Tag war Endspurt angesagt und somit auch Bug Fixing. Dabei habe ich einerseits David bei der Verwendung der WebSockets im Frontend unterstützt, andererseits Matthias bei der Session Erstellung/Teilnahme.</p>



<p>Ich finde, wir haben das als Gruppe sehr gut gemeistert, mit dem Daily Planning am Anfang war klar definiert, was gemacht wird, und das Endprodukt (bis auf die paar Bugs) kann sich sehen lassen. Vor allem was die Verbindung mit den Sensoren und die Erstellung eigener sogenannter Guarded Routes betrifft, habe ich einiges gelernt, was auch in Zukunft hilfreich sein könnte. Neben den technischen Aspekten habe ich nochmals gesehen, wie wichtig es ist, sich zuerst auf das MVP zu konzentrieren und sicherzustellen, dass das die anderen auch tun, da man sonst Zeit verliert und sich verrennen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sebastian</h3>



<p>Die Wild Week war ein wirklich interessantes und spannendes Erlebnis. Ein ganzes Projekt in nicht einmal 5 Tagen auf die Beine zu stellen war extremst stressig, aber auch wirklich toll zu sehen, was man eigentlich in so kurzer Zeit auf die Beine stellen kann, wenn man sich wirklich ins Zeug lägt. Auch konnte ich einiges aus dieser Woche mitnehmen.</p>



<p>Zum einen hatte ich bisher noch keine Erfahrung mit Ionic in Verbindung mit React. Ich habe nur Ionic und Angular oder React Native verwendet, aber nicht beide zusammen. Auch habe ich einiges über die Verwendung von Herz Sensoren erfahren, auch wenn meine Erfahrung hier etwas kurz gekommen ist, da ich größtenteils im Backend zuständig war. Ich hätte sehr gerne auch andere Bereiche mir angeschaut, aber aufgrund des Zeitstresses ist es verständlich, dass dies nicht wirklich möglich war. In der Woche habe ich manchmal allein gearbeitet, zum Beispiel für die Erforschung, wie das Accelerometer im Handy funktioniert oder im Backend die Datenspeicherung über die passenden Endpoints zu ermöglichen, habe aber auch einiges im Pair Programming gemacht. Auf beiden Seiten. Auch wenn ich diese Technik schon aus dem Bachelor kannte, ist es trotzdem immer interessant zu sehen, wie gut Pair Programming funktioniert. Eine weitere Person neben sich zu haben, die sich nur darauf konzentrieren kann, was geschrieben wird und sofort erkennen kann, wenn man eine Sache vergisst oder welche einem bei Problemen hilft, ist sehr wertvoll, vor allem wenn nicht jede Person im Team an einer eignen Sache arbeiten kann.</p>



<p>Im großen und ganzem finde ich das die Wild Week wirklich toll gelaufen ist. Wir haben uns viel vorgenommen, dies aber auch toll hinbekommen. Mit den Daily Stand-ups, welche wir immer in der Früh gemacht haben, konnten wir uns jeden Tag auf unsere Ziele festlegen und auf diese fokussieren. Man konnte auch wirklich gut erkenne, weshalb das Prinzip eines MVPs existiertet. Ich hätte nichts dagegen, einmal wieder so ein Projekt zu wiederholen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jan</h3>



<p>Es war eine spannende Woche! In fünf Tagen haben wir viel diskutiert, Entscheidungen getroffen und fleißig in die Tasten gehauen. Das Ergebnis ist ein Proof of Concept, der unsere interessante App-Idee greifbar macht. Mit diesem Ergebnis sind wir insgesamt sehr zufrieden. Allerdings schwingt beim „insgesamt“ auch ein kleiner Vorbehalt mit: Hätten wir vielleicht noch mehr aus dieser Woche herausholen können?</p>



<p>Viel Zeit hat unser Team zur Konzeption der App aufgewendet. Diese Zeit scheint mir rückblickend gut investiert. Es war wichtig, eine Idee auszuarbeiten, die wir spannend und sinnvoll fanden. Erst mit dieser klaren Vorstellung konnten wir mit Elan loslegen. Unsere Schwächen sehe ich eher bei der Aufteilung und Priorisierung der Arbeit. Die Features der App haben wir in Backend und Frontend unterteilt und zu unabhängig voneinander umgesetzt. Das führte dazu, dass im Backend Funktionen implementiert wurden, die im Frontend letztlich keine Verwendung fanden. Wie im Kapitel zu CI/CD erwähnt, haben wir außerdem zu viel Energie in unsere Pipelines gesteckt. Ein weiteres Problem der Aufteilung war, dass das Zusammenführen der Arbeiten erst spät erfolgte, wodurch wir auch erst spät auf Probleme aufmerksam wurden. Sinnvoller wäre es wohl gewesen, wenn Sub-Teams End-to-End an einzelnen Features gearbeitet hätten, sodass die App schrittweise gewachsen wäre.</p>



<p>Insgesamt war es jedoch eine produktive Woche, in der wir als Team nicht nur viel geschafft, sondern auch viel Spaß gehabt haben. Es war wirklich schön, sich fünf Tage lang intensiv in ein völlig neues Thema zu vertiefen – eine willkommene Abwechslung! Die Erfahrungen aus dieser Woche und das gestärkte Teamgefühl werden uns im nächsten Projektsemester mit Sicherheit zugutekommen.</p>
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		<title>Projekt &#124; Digitales Haushaltsbuch</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-digitales-haushaltsbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Zettl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 20:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil des ersten Semesters in der Mobile Masterklasse war es das Ziel, ein eigenes Projekt zu programmieren, welches man selbst definieren durfte. In letzter Zeit hatte ich mich vertrauter mit Finanzen gemacht und habe mich deshalb wegen digitalen Haushaltsbüchern umgeschaut. Nach ein wenig Suchen fand ich aber keines, welche leicht das Eintragen auf Mobile wie <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-digitales-haushaltsbuch/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Teil des ersten Semesters in der Mobile Masterklasse war es das Ziel, ein eigenes Projekt zu programmieren, welches man selbst definieren durfte. In letzter Zeit hatte ich mich vertrauter mit Finanzen gemacht und habe mich deshalb wegen digitalen Haushaltsbüchern umgeschaut. Nach ein wenig Suchen fand ich aber keines, welche leicht das Eintragen auf Mobile wie auch am Desktop ermöglichte. Nachdem wir im Unterricht die Multiplattform Sprache [[21.11 Ionic|Ionic]] gelernt haben, hatte sich hier die Möglichkeit angeboten, selbst ein Haushaltsbuch zu erstellen. Nachdem das Erstellen eines Haushaltsbuchs eine größere Angelegenheit ist, war für zuerst einmal der Fokus, Basisfunktionen, wie das Erstellen von Konten und das Durchführen von Transaktionen auf diesen Konten, zu implementieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Features</h2>



<p>Wie vorher erwähnt, habe ich mich in diesem Projekt erst einmal auf die Hauptfunktionen fokussiert:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anmeldung</h3>



<p>Es gibt ein einfaches Anmeldeformular, welches unbefugte User vom Einsehen der Daten stoppt. Wenn man nicht eingeloggt ist, kann man weder das Backend bedienen, noch kann man im Frontend auf andere Seiten navigieren, außer der Login Seite. Bisher gibt es nur einen vor angelegten User, welcher Zugriff auf alles hat. Hier gibt es aber Pläne, die Funktionen auszubauen.</p>



<p>Wenn man eingeloggt ist, gibt es dann auf der Hauptseite eine Tab-Bar mit einer Profilseite, wo man sich bisher einfach wieder ausloggen kann.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13786" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218142345-363x800.png" alt="" class="wp-image-13786"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13787" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218142404-363x800.png" alt="" class="wp-image-13787"/></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">Kontenansicht</h3>



<p>Der zweite Tab auf der Tab-Bar ist für die Konten, auf welche man die Transaktionen gibt. Jedes Konto hat einfach einen Namen, und sie werden dem Namen nach geordnet. Auch kann man den Gesamtbetrag aller Transaktionen auf diesem Konto einsehen.</p>



<p>Wie auch auf der Transaktionsseite gibt es hier die Möglichkeit, neue Konten hinzuzufügen, durch Klicken auf die Konten kann man sie editieren und durch nach links ziehen löschen. Wenn man ein Konto löscht, werden auch alle Transaktionen auf diesem Konto gelöscht.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13788" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218143000-363x800.png" alt="" class="wp-image-13788"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13789" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218143022-363x800.png" alt="" class="wp-image-13789"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13790" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218143033-363x800.png" alt="" class="wp-image-13790"/></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">Transaktionsansicht</h3>



<p>Wenn man eingeloggt ist und man sich auf der Hauptseite befindet, sieht man unten drei Tabs. Zuerst erscheint die Transaktionsseite. Hier sieht man alle Transaktionen, nach Datum aufgelistet und nach Monat gruppiert.</p>



<p>Man kann bei den Transaktionen erkennen, ob Geld abgehoben oder eingezahlt wurde und erhält weiterführende Informationen, wie welches Konto für die Transaktion verwendet wurde und an welchem Datum sie durchgeführt wurde. Auch kann man eine optionale Beschreibung vergeben und man kann die Kategorie der Transaktion sehen. Die Transaktionen sind vorgefertigte Einträge in der Datenbank, welche man zum Einorden der Transaktionen verwenden kann.</p>



<p>Auf dieser Seite kann man auch neue Transaktionen mit dem Floating Button hinzufügen. Beim Klicken auf eine Transaktion kann man diese editieren oder durch das nach links ziehen einer Transaktion diese auch löschen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13791" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218143324-363x800.png" alt="" class="wp-image-13791"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13792" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218143356-363x800.png" alt="" class="wp-image-13792"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="800" data-id="13793" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2025/02/Pasted-image-20250218143406-363x800.png" alt="" class="wp-image-13793"/></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien</h2>



<p>Für das Frontend habe ich Ionic in Verbindung mit Angular verwendet. Im Backend habe ich NestJS verwendet. Weiters habe ich für das Backend auch verschiedene Libraries, wie TypeOrm für das Objekt und Relation Mapping, class-validator für Validieren der Requests und Responses oder bcrypt zum Verschlüsseln der Passwörter verwendet.</p>



<p>Die Anmeldung funktioniert über einen JWT, welcher im Backend generiert wird und an das Frontend geschickt wird. Zum einen sind die Routen im Backend gesichert, aber zum anderen sind auch im Frontend bestimmte Seiten nur mit gültigem JWT erreichbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen</h2>



<p>Ich war schon in meinem Bachelor Studium mit Ionic bekannt geworden und habe auch ein Semesterprojekt in diesem abgeschlossen. Daher war mir die Verwendung schon etwas bekannt. Aber mit NestJS hatte ich noch keinen Kontakt, vor allem nicht mit dem Objekt Relation Mapping. Vor allem auch nicht die Verbindung zwischen Ionic und NestJS.</p>



<p>Hier hat das Übungsprojekt, welches wir im Unterricht gemacht habe, sehr geholfen. Ich wusste, wie der generelle Aufbau sein sollte und wie man richtig beginnt. Dadurch konnte ich mir Stück für Stück auch selbst das Wissen aneignen und mein NestJS Backend erstellen und dieses mit meinem Ionic Frontend verbinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Learnings und Nächste Schritte</h2>



<p>Ich konnte einiges aus diesem Projekt lernen, vor allem in der Verwendung von NestJS. Aber auch in der Verwendung von Ionic. Da das Semesterprojekt im Team gemacht wurde, ist es natürlich vorgekommen, dass manche Teile von Ionic weniger behandelt wurden. Aber jetzt, nach diesem Projekt habe ich das Gefühl, um einiges standfester mit Ionic und NestJS zu sein.</p>



<p>In den nächsten Semestern würde ich dieses Projekt auch gerne weiterführen, größtenteils für mich selbst. Ich würde gerne das System weiter ausbauen, zum Beispiel mit einer Grafikansicht der Ausgaben und Einnahmen oder einem System, welches verschiedene Abonnements tracken kann.</p>



<p>Alle Bilder stammen von mir. Logo entworfen von Matthias Miksch</p>
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