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	<title>Beiträge von Caroline Labres - Mobile USTP MKL</title>
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	<description>Die &#34;Mobile Forschungsgruppe&#34; der USTP, sie  sammelt hier alles zu den Themen Design, UX und Entwicklung mobiler Applikationen</description>
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	<title>Beiträge von Caroline Labres - Mobile USTP MKL</title>
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	<item>
		<title>Projekt &#124; TripSync &#8211; geteilte Notizen</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-tripsync-geteilte-notizen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Labres]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 14:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cross Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Semesterprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 3. Semester der Masterklasse Mobile habe ich mein Semesterprojekt TripSync vom vorhergien Semester erweitert. Dabei fokussierte ich mich auf die Funktionalität, gemeinsam Notizen schreiben zu können. Im Zuge dessen ist auch ein kleines Nebenprojekt mit Zusatzfeatures entstanden, das unabhängig von der App erlaubt, mit anderen Notizen zu schreiben. Kurzer Rückblick TripSync ist eine React <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-tripsync-geteilte-notizen/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im 3. Semester der Masterklasse Mobile habe ich mein Semesterprojekt TripSync vom vorhergien Semester erweitert. Dabei fokussierte ich mich auf die Funktionalität, gemeinsam Notizen schreiben zu können. Im Zuge dessen ist auch ein kleines Nebenprojekt mit Zusatzfeatures entstanden, das unabhängig von der App erlaubt, mit anderen Notizen zu schreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzer Rückblick</h2>



<p>TripSync ist eine React Native App, die die Urlaubsplanung in Gruppen vereinfacht. Man kann bereits generelle Reiseinformationen festhalten und eine gemeinsame Packliste führen. Siehe dazu auch meinen vorherigen Blogeintrag: <a href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-tripsync/">https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-tripsync/</a>. Nun hat unter anderem noch der Screen mit den geteilten Notizen gefehlt, weshalb ich mich darauf fokussierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorgehensweise</h2>



<p>Als erstes probierte ich aus, direkt in React Native geteilte Notizen zu implementieren, wobei ich hier gleich einmal scheiterte. Deshalb entschied ich mich dann dazu, das Ganze mit einer WebView und einem zusätzlichen Webprojekt umzusetzen.</p>



<p>Um die Technologien und ihr Zusammenspiel zu verstehen, setze ich anfangs ein unabhängiges Projekt mit eigener Authentifizierung und Backend auf. Für TripSync passte ich dann vieles an das vorhandene React Native Projekt und das entsprechende Backend an und optimierte das Ganze für Mobile bzw. die WebView. Das ist der Grund, warum im Endeffekt zwei Projekte entstanden sind, bei denen ich dann mit der Zeit jeweils noch unterschiedliche Funktionen ergänzte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Screens und deren Features</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Tripsync &#8211; geteilte Notizen</h3>



<p>Auf dem Notizen-Screen der App können Notizen zum aktuell im Profil ausgewählten Urlaub verfasst werden. Dabei gibt es eine Toolbar, die alle wichtigen Bearbeitungs- und Formatierungsmöglichkeiten beinhaltet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rückgängig machen</li>



<li>Wiederholen</li>



<li>Rechtschreibprüfung ein-/ausschalten</li>



<li>Formatvorlage</li>



<li>Fett/Kursiv/Unterstrichen</li>



<li>Schriftfarbe</li>



<li>Textmarkierungsfarbe</li>



<li>Formatierung zurücksetzen</li>



<li>Ausrichtung</li>



<li>Aufzählung</li>



<li>Checkliste</li>



<li>Bild einfügen</li>



<li>Tabelle einfügen/bearbeiten</li>
</ul>



<p>Die Toolbar befindet sich immer am oberen Rand des Screens, wodurch das Formatieren erleichtert wird.  Viele der Bearbeitungsmöglichkeiten werden sofort auf den ausgewählten Text angewendet. Beim Tippen auf das Tabellen-Icon hingegen öffnet sich ein Bottom-Sheet, wo die Anzahl an Spalten und Zeilen für eine neue Tabelle festgelegt werden können. Befindet sich der Cursor in einer Tabelle, ändert sich das Tabellen-Icon und das Bottom-Sheet beinhaltet diverse Bearbeitungsmöglichkeiten, wie z.B. Spalte/Zeile einfügen oder löschen.</p>



<p>Unter der Toolbar sieht man, wer gerade online ist und an den Notizen arbeitet. Daneben befindet sich ein Icon, das angibt, ob die Notizen synchronisiert sind. Mittels Live-Cursor wird einem angezeigt, wo sich die anderen Personen befinden. Dieser ist basierend auf dem Namen der Person in einer speziellen Farbe eingefärbt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1389" height="672" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/TripSync_Notizen.png" alt="" class="wp-image-15375"/></figure>



<p>Im Header gibt es außerdem die Möglichkeit, den Link zu dieser Notizen-Seite zu teilen oder zu kopieren, wodurch die Notizen auch im Browser geöffnet werden können. Hier gilt ebenso: Man muss sich anmelden und dem Urlaub angehören, um die Seite öffnen zu können. Die Funktionen sind dieselben wie in der App, nur kann man die Notizen hier zusätzlich auch drucken.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2848" height="1530" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-09-104552.png" alt="" class="wp-image-15380" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-09-104552.png 2848w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-09-104552-1536x825.png 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-09-104552-2048x1100.png 2048w" sizes="(max-width: 2848px) 100vw, 2848px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Geteilte Notizen extra</h3>



<p>Das Nebenprojekt erinnert an Google Docs. Es lassen sich Notizen verwalten sowie Texte schreiben, bearbeiten und formatieren. Hierbei wurden weitere Technologien genutzt und zusätzlich andere Funktionen eingebaut (Verwaltung mehrerer Notizen, Kommentare, Benachrichtigungen, Erwähnungen und Einstellung der Schriftgröße).</p>



<p><strong>Home</strong></p>



<p>Generell kann die Web-Applikation nur verwendet werden, wenn man sich über Clerk angemeldet oder registriert hat. Der angemeldete Account wird dann oben rechts in der Ecke angezeigt. Daneben gibt es die Möglichkeit, die aktuelle Organisation auszuwählen oder eine neue zu erstellen. Auf der Home-Seite werden alle Notizen aufgelistet, die dieser Organisation zugeteilt sind. Man kann diese über das Drei-Punkte-Menü umbenennen oder löschen, oder über den Button eine neue Notiz erstellen. Erstellt man eine neue Notiz oder klickt auf eine vorhandene drauf, so gelangt man zur Detailseite.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2880" height="1519" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-171834.png" alt="" class="wp-image-15376" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-171834.png 2880w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-171834-1536x810.png 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-171834-2048x1080.png 2048w" sizes="(max-width: 2880px) 100vw, 2880px" /></figure>



<p><strong>Detail</strong></p>



<p>Auf der Detailseite kann man zusammen mit anderen, die ebenso der Organisation angehören, Notizen schreiben. Links oben wird der Name der Notiz angezeigt, mit der Möglichkeit diese zu bearbeiten. Auf der rechten Seite sieht man die Avatare aller aktuell anwesenden Personen. Hinter dem Glocken-Icon verbergen sich die Benachrichtigungen, die einem mitteilen, wenn man wo erwähnt wurde. Die Toolbar beinhaltet dieselben Funktionen wie beim Projekt für TripSync, nur gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit, die Schriftgröße zu ändern und Kommentare zu verfassen. Die Kommentare werden auf der rechten Seite des Screens angezeigt und man kann auf diese reagieren und antworten. Auch bei diesem Projekt werden einem die Positionen der anderen Personen mittels Live-Cursor angezeigt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2845" height="1522" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-172347-1.png" alt="" class="wp-image-15378" style="object-fit:cover" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-172347-1.png 2845w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-172347-1-1536x822.png 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-172347-1-2048x1096.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2845px) 100vw, 2845px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Tripsync &#8211; geteilte Notizen</h3>



<p>App:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>React Native WebView</li>
</ul>



<p>Web:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Next.js + React</li>



<li>TipTap Editor</li>



<li>Liveblocks für Realtime Collaboration</li>



<li>Zustand für State Management</li>



<li>Shadcn als UI-Library</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Geteilte Notizen extra</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Next.js + React</li>



<li>TipTap Editor</li>



<li>Liveblocks für Realtime Collaboration</li>



<li>Zustand für State Management</li>



<li>Shadcn als UI-Library</li>



<li>Convex als DB</li>



<li>Clerk für Authentication</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges und Learnings</h2>



<p>Anfangs wurde ich direkt mit dem Problem konfrontiert, dass es eine neuere Version der Expo SDK gab und mein Projekt nicht mehr mit der Expo Go App kompatibel war. Ich musste also diverse Packages des Projekts updaten und dann feststellen, dass es einen Versionskonflikt mit einer Library gab. Glücklicherweise wirkte sich das nicht kritisch auf das Projekt aus, sodass die Anwendung weiterhin einwandfrei funktionierte.</p>



<p>Die nächste Hürde war herauszufinden, wie ich generell geteilte Notizen in React Native umsetzen kann. Ich musste feststellen, dass das nicht so einfach geht, weshalb ich mich dann dazu entschied, eine WebView herzunehmen und ein neues Projekt aufzusetzen. TipTap Editor und Liveblocks haben mir hierbei die Arbeit erheblich vereinfacht.</p>



<p>Schwieriger wurde es, als es an den Feinschliff ging. Dabei musste ich besonders darauf achten, dass die Namen der Personen jederzeit korrekt angezeigt werden (auch in den Erwähnungen und Benachrichtigungen). In Bezug auf die Authentifizierung musste ich auch das ein oder andere ausprobieren. Vor allem in Zusammenhang mit der WebView brauchte ich eine Lösung, den JWT-Token übergeben zu können, der dann weiterverwendet werden kann. Allgemein musste ich mir auch überlegen, wie ich das mit der Authentifizierung mache, sodass das Webprojekt einerseits in der App verwendet werden kann, aber auch als eigenes Projekt im Browser funktioniert. Je nachdem, wo man sich befindet, wird man nämlich zur Login-Seite der App oder des Webprojekts geleitet, wenn man nicht authentifiziert ist.</p>



<p>Außerdem musste ich feststellen, dass es auf mobilen Geräten nicht so trivial ist, ein Element wie die Toolbar in Kombination mit einem Editor dauerhaft am oberen Bildschirmrand zu fixieren. Eine klassische <code>position: sticky</code>-Lösung, bei der die Toolbar zunächst einem anderen Element folgt und erst beim Scrollen oben &#8220;andockt&#8221;, funktionierte in diesem Fall gar nicht. Letztlich konnte ich das Problem lösen, indem ich die Toolbar als erstes Element platzierte und die Postion bei Scroll- oder Sprungbewegungen dynamisch aktualisiert habe, sodass sie zuverlässig am oberen Rand angezeigt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Durch das Projekt konnte ich wertvolle Erfahrungen mit verschiedenen neuen Technologien sammeln. Besonders im Bereich Realtime Collaboration habe ich gemerkt, wie mächtig Liveblocks in Zusammenhang mit TipTap Editor ist. Auch Convex als Realtime-Datenbank sowie Clerk für die Authentifizierung habe ich zuvor noch nie genutzt, war jedoch positiv überrascht, wie unkompliziert sich beide Lösungen integrieren lassen. Insgesamt hat mir das Projekt gezeigt, wie sinnvoll und effizient es manchmal sein kann, auf vorhandene Libraries zurückzugreifen, anstatt jede Funktionalität von Grund auf selbst zu entwickeln.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Projekt &#124; bHere &#8211; not on your phone</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/studium/studium-projekte/blog-bhere-not-on-your-phone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Labres]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 23:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Native Development]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 3. Semester des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) stand das große Semestergruppenprojekt an. Als ganze Masterklasse (insgesamt 8 Personen) entwickelten wir über das ganze Semester hinweg bHere, eine soziale App, die Gruppen durch spielerische Mechaniken und Konsequenzen motiviert, beim gemeinsamen Ausgehen das Handy wegzulegen. Aufgabenstellung Die einzige Vorgabe war, dass das Projekt eine technische <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/studium/studium-projekte/blog-bhere-not-on-your-phone/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im 3. Semester des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) stand das große Semestergruppenprojekt an. Als ganze Masterklasse (insgesamt 8 Personen) entwickelten wir über das ganze Semester hinweg bHere, eine soziale App, die Gruppen durch spielerische Mechaniken und Konsequenzen motiviert, beim gemeinsamen Ausgehen das Handy wegzulegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgabenstellung</h2>



<p>Die einzige Vorgabe war, dass das Projekt eine technische Herausforderung beinhalten muss. Nachdem wir drei Ideen gesammelt hatten, entschieden wir uns dazu, eine App zu entwickeln, die Menschen motiviert, die Zeit wieder mehr mit ihren Liebsten zu genießen, ohne auf das Handy zu schauen. Die technische Herausforderung lag hierbei vor allem in der Verbindung zwischen den Geräten durch Bluetooth, aber auch in der Erstellung einer nativen, production-ready App.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MVP</h3>



<p>Anfangs wurde von uns selbst ein MVP mit den grundlegendsten Funktionen definiert. Dazu zählte, sich als User einloggen bzw. registrieren und Sessions starten zu können, in der das Handy nicht verwendet werden sollte. Weiters ist es wichtig, die Verbindung zwischen den Geräten (egal ob NFC, BLE etc.) herzustellen und aufrechtzuerhalten. Die App sollte erkennen, wenn jemand das Handy verwendet, und das den anderen Geräten mitteilen. Wir hatten die Idee, dass die User*innen mehrere Modi spielen können, wobei nur der “Bill Splitter” zum MVP zählt. Dabei sollte man einen Rechnungsbetrag eingeben können und die App zeigt an, wer wie viel schlussendlich zahlen muss, basierend darauf, wie oft jeweils das Handy verwendet wurde. Die App sollte grundsätzlich nativ auf beiden Plattformen (iOS und Android) entwickelt werden und am Ende production-ready sein. Zudem hatten wir uns vorgenommen, eine CI/CD-Pipeline fürs Backend aufzusetzen und eine Website mit rechtlichen Informationen und Links zur App zu entwickeln. Die Website spielt vor allem für die Releases in den Stores eine Rolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nice To Have</h3>



<p>Als “Nice To Have” hatten wir uns primär die Erweiterung um 2 zusätzliche Modi vorgenommen: Beim Modus “Pot Lock” legen die Spieler*innen anfänglich fest, welcher Betrag pro Person in einen virtuellen Topf gegeben werden soll, und ab welcher Handynutzungsgrenze (“Threshold”) man seinen Einsatz verliert. Am Schluss teilen sich die Personen, die den Threshold nicht überschritten haben, den Topf. Beim Modus “Group Jar” legt die Gruppe einen Preis pro Handynutzung fest und am Ende der Session sagt die App, wer wie viel insgesamt in die Gruppenkasse zahlen muss.</p>



<p>Weitere Nice-To-Haves waren die Möglichkeit, dass Spieler*innen auch mittendrin einer Session beitreten können (falls jemand sich z. B. verspätet), dass sie sich nach einem Disconnect wieder reconnecten können und dass sie auch früher die Session verlassen können (falls jemand z. B. schon früher nach Hause gehen muss). Abgesehen davon wollten wir, dass die App auch komplett offline funktioniert, damit man sie auch in einer Keller-Bar mit schlechtem Empfang nutzen kann. Zusätzlich wollten wir die App zumindest in einem Store veröffentlichen.</p>



<p>Weiters hatten wir viele coole Ideen, die App durch Features wie Mini Games, einer KI-Funktion zum Rechnung-Scannen (für den Modus “Bill Splitter”), einer History, einem Streak, einer Realtime Abstimmung (für Notfallsituationen, in denen die Handynutzung toleriert wird), einem SSO-Login und einer direkten Zahlung in der App bzw. einer Importfunktion in eine App wie Splitwise oder Tricount zu erweitern, allerdings blieb dafür leider keine Zeit mehr &#8211; zumindest in diesem Semester. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendete Technologien</h2>



<h3 class="wp-block-heading">App</h3>



<p>Die Apps wurden jeweils nativ, in Swift für iOS und Kotlin für Android geschrieben, um Erfahrung im Bereich der nativen App-Entwicklung zu sammeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Website</h3>



<p>Die Website wurde mit Next.js, einem React-basierten Framework entwickelt. Für das Styling wurde Tailwind CSS verwendet und für eine typsichere Entwicklung haben wir uns für TypeScript entschieden. Wir verwenden eine klassisch komponentenbasierte Architektur mit wiederverwendbaren Komponenten. Für die Containerisierung verwenden wir Docker.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Projektablauf</h2>



<p>Die Arbeit am Semesterprojekt wurde in Sprints aufgeteilt (die an Masterklassen-Einheiten orientiert waren, wobei wir intern auch hin und wieder Meetings dazwischen hatten, wenn der Abstand zwischen den Masterklassen Einheiten zu lange war).</p>



<p>Als Projektmanagement-Tool und zum Verwalten des Backlogs wurde die Software &#8220;Linear&#8221; verwendet: vor jedem Sprint definierten wir, wer an welchen Tickets arbeitet und teilten diese im Team auf.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3819" height="1440" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6.jpg" alt="" class="wp-image-15471" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6.jpg 3819w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6-1536x579.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere6-2048x772.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 3819px) 100vw, 3819px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 1: Beispielsprint in unserem Linear-Setup</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Endprodukt</h2>



<p>Wir haben die MVP Funktionalitäten und Nice-To-Haves wie beschrieben umgesetzt, mit den folgenden kleinen Anpassungen: Unsere App funktioniert komplett offline mit Bluetooth LE und die Session ID wird über das Scannen eines QR-Codes unter den Spieler*innen ausgetauscht. Das Backend hatten wir zwar anfänglich aufgesetzt, es wird momentan allerdings nicht benötigt. Zusätzlich zu den 3 Modi gibt es nun auch einen vierten Modus, das “Basic Leaderboard”, mit welchem sich User*innen ihre eigenen Regeln festlegen können. Weiters implementierten wir einen Solomodus, sodass die App nicht nur in der Gruppe, sondern auch alleine (z. B. beim Lernen) verwendet werden kann. Außerdem setzten wir eine coole CI/CD Pipeline für unsere Website auf und veröffentlichten unsere App in nicht nur einem, sondern in beiden Stores (Apple App Store, Google Play Store).</p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://apps.apple.com/de/app/bhere-not-on-your-phone/id6757390918" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link zum iOS App Store-Eintrag</a></p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=app.bhere" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link zum Android App Store-Eintrag</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1885" height="1336" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere1.jpg" alt="" class="wp-image-15457" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere1.jpg 1885w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere1-1536x1089.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1885px) 100vw, 1885px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 2: Produkt-Teaser aus dem App Store</strong></figcaption></figure>



<p>Beim ersten Öffnen der App wird man durch ein Onboarding geleitet, in welchem die App kurz vorgestellt wird. Hierbei muss man auch einen Namen angeben, welcher innerhalb der App für einen selbst verwendet werden soll. Schließlich landet man am Homescreen (Abb. 3, links). Über das Profil-Icon rechts oben hat man die Möglichkeit, den festgelegten Namen zu ändern. Über den Button “Start New Session” startet man eine neue Gruppensession und kommt zum New Session Screen (Abb. 3, Mitte) &#8211; diesen Button muss allerdings nur eine Person in der Gruppe klicken. Alle anderen klicken auf “Join Session”, welcher die Kamera öffnet, um den generierten QR-Code zu scannen, welcher einen dann auch zum New Session Screen weiterleitet. Der Button “Go Solo” führt zum Solomodus, welcher weiter unten genauer beschrieben wird.</p>



<p>Am New Session Screen werden die aktuellen Teilnehmer*innen und der ausgewählte Modus angezeigt. Der “Host” der Session (die Person, die auf “Start New Session” geklickt hat) hat zudem die Möglichkeit, den Modus auszuwählen (Abb. 3, rechts) und notwendige Einstellungen vorzunehmen (z. B. den Preis pro Nutzung für den Group Jar Modus zu setzen).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1891" height="1144" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere2.jpg" alt="" class="wp-image-15459" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere2.jpg 1891w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere2-1536x929.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1891px) 100vw, 1891px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 3: iOS App Screenshots</strong></figcaption></figure>



<p>Wie angekündigt, gibt es auch einen Solomodus. Mit dem Klick auf “Go Solo” am Home Screen kommt man zum New Focus Session Screen (Abb. 4, links), welcher wie ein Group Jar Modus funktioniert &#8211; man muss also den Preis pro Nutzung festlegen. Während der Session (Focus Session Screen, Abb. 4, rechts) sieht man die gesamte Nutzungsanzahl und wie viel Geld man sich in das eigene Sparschwein zahlen müssen wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1887" height="1144" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere3.jpg" alt="" class="wp-image-15460" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere3.jpg 1887w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere3-1536x931.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1887px) 100vw, 1887px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 4: iOS App Screenshots</strong></figcaption></figure>



<p>Ein weiteres spannendes Feature ist das Starten des Solomodus durch das Ablegen des Handys auf eine bestimmte Stelle. Wir stellen uns den Ablauf für User*innen folgendermaßen vor:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>User*in setzt sich an den Schreibtisch.</li>



<li>User*in legt das Handy auf eine Ablagefläche.</li>



<li>bHere App öffnet sich und Solomodus wird automatisch gestartet.</li>
</ol>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/NFC-Solomodus.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Video. 1: Starten des Solomodus per NFC-Tag</strong></figcaption></figure>



<p>Technisch funktioniert es mit einem NFC-Tag, der einen Deeplink enthält. Für die Projektevernissage 2026 haben wir 100 Tags (NTAG215) bestellt, beschrieben und hergeschenkt. Das Feature haben wir aktuell nur für Android implementiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3382" height="1378" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4.jpg" alt="" class="wp-image-15467" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4.jpg 3382w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4-1536x626.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere4-2048x834.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 3382px) 100vw, 3382px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 5: Android App Screenshots (Dark Mode Support)</strong></figcaption></figure>



<p>Die App ist auf beiden Plattformen sowohl in Light Mode, als auch in Dark Mode, verfügbar. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Feedback und Verbesserungsmöglichkeiten</h2>



<p>Durch die Teilnahme an der Projektvernissage konnten wir wertvolles User-Feedback für potentielle zukünftige Erweiterungen und Verbesserungen der App sammeln: der wohl größte Pain Point der aktuellen Lösung ist die Latenz des implementierten BLE-Mesh. Vor allem bei Sessions mit einer hohen Teilnehmeranzahl kann es aktuell bis zu mehreren Minuten dauern, bis alle Daten zwischen allen Geräten ausgetauscht wurden. Sollte das Projekt noch weiterentwickelt werden, wäre das wohl eines der ersten Tickets, das umgesetzt werden müsste.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1768" height="1222" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere5.jpg" alt="" class="wp-image-15469" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere5.jpg 1768w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2026/02/bhere5-1536x1062.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1768px) 100vw, 1768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Abb. 6: Einer unserer beiden Stände auf der Projektvernissage</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit aller Teilnehmer*innen</h2>



<p>Im folgenden Abschnitt möchten wir noch unser Fazit und unsere Erfahrungen teilen, die wir im Zuge dieses Semestergruppenprojekts sammeln konnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">David</h3>



<p>Die Arbeit an bHere war für mich eine intensive und lehrreiche Erfahrung. Technisch gesehen war die Implementierung der Bluetooth-Low-Energy-Kommunikation sicherlich die größte Hürde. Es hat einige Iterationen und Research gebraucht, weshalb ich umso stolzer bin, dass wir schlussendlich ein funktionierendes BLE-Mesh auf die Beine stellen konnten.</p>



<p>Eine wichtige Lektion war für mich die Herausforderung der parallelen Entwicklung auf zwei Plattformen. Es zeigte sich schnell: Wenn Details nicht vorab klar definiert sind, kann es passieren, dass sie auf iOS und Android unterschiedlich umgesetzt werden. Das führte dazu, dass die letzten Wochen und Tage vor der Abgabe besonders intensiv waren, da wir viele dieser kleinen Unstimmigkeiten noch angleichen mussten. Auch den Prozess der Veröffentlichung hatte ich unterschätzt – insbesondere die Vorbereitung des Store-Eintrags und die zwingende 14-tägige Testphase im Google Play Store benötigen mehr Vorlaufzeit, als man zu Beginn vermuten würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Andreas</h3>



<p>Anders als bei der einwöchigen WildWeek, die wir im Laufe des 2. Semesters hatten, wurden wir in diesem Semester in einem technisch herausfordernden Semesterprojekt auf die Probe gestellt. Dies forderte ein hohes Maß an Eigenverantwortung und gute Teamkommunikation. Insbesondere, weil wir die App bhere auf zwei Plattformen (Android und iOS) gleichzeitig aufgebaut haben. Die Tatsache, dass wir uns nicht wie in der WildWeek auf direkten Wege schnell austauschen konnten, machte das Projekt umso lehrreicher, weil es auch nebenbei die heutige Home Office Arbeitsweise gut widerspiegelt hat.<br><br>Persönlich habe ich mich speziell im Bereich der Android App Entwicklung einbringen können. Dort war ich mit einigen Kollegen an der Gestaltung der UI unserer Screens dran. Neben dem Entwicklungs-Part habe ich auch an der Gestaltung unseres App-Logos beigetragen und fürs Marketing die Bierdeckeln designed, welche wir dann als Merch an die Interessent:innen verteilt haben. Ich fand die Tasks sehr abwechslungsreich und konnte mich erstmals tiefgründig mit der Programmiersprache Kotlin auseinandersetzen. Erste wirkliche Programmiererfahrung von Apps hatte ich damals noch mit Java.<br><br>Rückblickend betrachtet bin ich froh gewesen, mit unserem Team eine solch innovative App auf die Beine gestellt zu haben. Die Umsetzung hat gezeigt, dass wir mit vielen guten Ideen und einigem Kreativitätsvermögen, auch technisch herausfordernde Anforderungen meistern können. Nichtsdestotrotz ist zu erwähnen, dass der Weg dorthin nicht immer einfach war. Durch die Parallelentwicklung (Android/iOS) mussten wir ständig so up-to-date sein, dass auf beiden Systemen ein ziemlich einheitliches Design und verhalten aufgebaut werden konnte. Außerdem waren zahlreiche Testläufe nötig, bis wir eine stabile, plattformübergreifende Lösung gefunden hatten, um zwischen allen Endgeräten ein BLE-Mesh aufzubauen, über das die Kommunikation schließlich zuverlässig stattfinden konnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Felix</h3>



<p>Dieses Gruppen-Semesterprojekt war für mich eine sehr spannende Herausforderung, weil wir in einem großen Team eine komplette App für iOS und Android entwickelt haben und diese dann auch veröffentlicht haben. Im Vergleich zu der Wild Programming Week war es finde ich viel anstrengender, weil wir einfach über einen langen Zeitraum uns immer koordinieren mussten. Aber im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert.</p>



<p>Zum Start haben wir zuerst ein Backend entwickelt für User Anmeldung, was dann aber nicht verwendet wurde, weil wir die App offline verwenden wollten, das war anfangs frustrierend, weil dabei Zeit draufgegangen ist, aber natürlich verständlich. Dann habe ich auch ziemlich am Anfang eine Website entwickelt, die, wie ich finde, sehr gut geworden ist. Ansonsten habe ich im Android Team und beim Merch für die Projekte Vernissage geholfen. Das fand ich am spannendsten, da ich Kotlin besser kennenlernen konnte.</p>



<p>Das gesamte Projekt hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es ein sehr reales und arbeitsnahes Projekt war. Wir waren ein gutes Team und haben gute Meetings abgehalten. Es hat alles gut funktioniert, wenn auch nicht ohne Schwierigkeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Caroline</h3>



<p>Im Vergleich zur Extreme Programming Week im 2. Semester hatten wir diesmal mehr Zeit fürs Einarbeiten und Ausprobieren, wobei die Entwicklung einer nativen App auf zwei unterschiedlichen Plattformen dafür neue Herausforderungen mit sich brachte. Ich habe hauptsächlich gemeinsam mit Katharina an der iOS-Version gearbeitet, was im Pair-Programming sehr gut funktioniert hat. Besonders hilfreich war dabei, dass sie bereits mehr Erfahrung mit Swift hatte, wodurch ich mich trotz anfänglicher Unsicherheiten schnell einarbeiten konnte.</p>



<p>Eine der größten Herausforderungen war die Umsetzung der Bluetooth-Low-Energy-Kommunikation. Da es auf iOS im Wesentlichen nur Core Bluetooth gibt, mussten wir viele Teile selbst erarbeiten. Zunächst mussten wir die Grundlagen von BLE verstehen und verschiedene Ansätze ausprobieren, bis wir zu einer funktionierenden Lösung kamen, die über mehrere Geräte hinweg funktioniert. Besonders hilfreich war Davids erste Umsetzung eines Meshs auf Android, auch wenn die Übertragung der Logik auf iOS aufgrund plattformspezifischer Unterschiede nicht einfach war.</p>



<p>Zusätzlich haben wir die iOS-Version der App im App Store veröffentlicht, was für mich eine neue und spannende Erfahrung war. Dabei habe ich einen Einblick in den Release-Prozess sowie die dafür notwendigen Schritte und Anforderungen von Apple bekommen.</p>



<p>Insgesamt hat mir das Projekt nochmal gezeigt, wie wichtig klare Absprachen im Team sowie ein möglichst fertiges und einheitliches Design zu Beginn eines Projekts sind. Fehlende oder unklare Definitionen führen später nämlich zu Mehraufwand und Inkonsistenzen zwischen den Plattformen. Rückblickend war das Projekt jedoch sehr lehrreich und hat mir sowohl technisch als auch im Bereich Teamarbeit wertvolle Erfahrungen gebracht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sebastian</h3>



<p>Auch wenn wir im zweiten Semester die Wild Programming Week hatten, in welcher wir eine App innerhalb einer Woche entwickeln mussten, war dieses Semesterprojekt doch noch einmal ein ganz neues Erlebnis. Eine App über ein ganzes Semester zu entwickeln hat das Ganze leichter wie auch schwerer gestaltet.&nbsp;</p>



<p>Durch den Zeitrahmen hatten wir um einiges mehr Zeit zu entwickeln, nicht wie in der Wild Week. Aber auch durch diesen größeren Zeitrahmen wurde es schwerer, da es zum einen natürlich den Projektumfang erhöht hat. Gleichzeitig war es auch um einiges schwerer, den nötigen Arbeitsaufwand einzuschätzen, wodurch man zum Beispiel zu Beginn die Arbeitspakete zu klein für einen Sprint geschätzt hat.&nbsp;</p>



<p>Ich war vor allem mit UI Umsetzungen auf Android, zusammen mit der Implementierung der Nutzungserkennung zuständig. Bei der UI Umsetzung der die größte Herausforderung die Abstimmung zwischen Android und iOS. Zwar sind beide Plattformen von der gleichen Basis ausgegangen, auf beiden gab es aber kleiner Änderungen, welche dafür gesorgt haben, dass das Design nicht komplett einstimmig waren und hat extra Arbeit gegen Ende benötigt zum Anpassen.</p>



<p>Im Ganzen war es aber wieder ein gutes Erlebnis, mit einem tollen Team. Das ganze kam mit wichtigen Erfahrungen, wie Programmiersprachen Erlernung, App Store Einrichtungen und auch das erneute zeigen, wie wichtig gute Kommunikation und Abstimmung ist, um extra Arbeit zu vermeiden. Ich wäre jederzeit bereit, noch ein Projekt mit diesem Team zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jan</h3>



<p>Es war sehr nett, mit allen Studienkollegen der Masterklasse ein Projekt umzusetzen. Spannend war, wie sich jeder mit seinen Stärken eingebracht hat. Gerne hätte ich noch mehr an diesem Projekt gearbeitet und dafür auf andere Lehrveranstaltungen verzichtet.</p>



<p>Das Projekt hat sich im Laufe der Zeit in eine spannende Richtung entwickelt. Features, die wir anfangs eingeplant hatten, haben sich bei genauerer Betrachtung als nicht wichtig oder sogar als störend erwiesen und wurden daher gestrichen. Ich bin beispielsweise sehr froh über die Entscheidung, dass die App zu 100% offline funktioniert und es kein Backend gibt. Das ermöglicht den flexiblen Einsatz der App, zum Beispiel in Kellerlokalen ohne Mobilfunk, und hat den Vorteil, dass User ohne lästige Account-Erstellung direkt loslegen können. Für uns als Team bedeutet der Wegfall eines Backends, dass wir die Applikation kostengünstiger und mit weniger Aufwand betreiben können.</p>



<p>Wir können stolz darauf sein, dass wir eine neuartige und wirklich nützliche Applikation geschaffen haben, die ausreichend stabil läuft. Natürlich sehen wir noch einige offene Themen, die wir gerne angehen würden. Schade, dass wir vorerst kaum Zeit mehr für bHere haben werden, da wir uns nun auf unsere Masterarbeiten konzentrieren müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Katharina</h3>



<p>Das Projekt &#8220;bHere&#8221; war für mich eine besonders wertvolle Erfahrung. In meiner Rolle als Projektleiterin übernahm ich die Moderation der Sprint-Meetings, repräsentierte die Gruppe gegenüber unseren Stakeholdern (unseren Masterklassenleitern) und behielt den Gesamtüberblick über Fortschritt und offene Punkte.</p>



<p>Zusätzlich war ich gemeinsam mit Caro für die iOS-Entwicklung verantwortlich. Wir haben intensiv im Pair Programming gearbeitet und unsere Zusammenarbeit war dabei sehr produktiv. Besonders spannend war die Integration der BLE-Funktionalität – dank Davids Vorarbeit konnten wir diese auch erfolgreich in die iOS-App einbinden. Die BLE-Kommunikation auch plattformübergreifend zwischen iOS und Android zum Laufen zu bringen, stellte allerdings eine technische Herausforderung dar, da sich insbesondere das Debugging der Verbindung als nicht so trivial erwies.</p>



<p>Zeitlich war das Semester ebenfalls herausfordernder als gedacht. Im Vergleich zur &#8220;Wild Week&#8221; erforderte dieses Semestergruppenprojekt ein noch höheres Maß an Eigenorganisation und Abstimmung. Gerade gegen Ende kamen viele Aufgaben parallel zusammen, wodurch Priorisierung und Struktur besonders wichtig wurden. Für zukünftige Projekte nehme ich außerdem mit, wie wichtig ein frühzeitig klar definiertes und abgestimmtes Design ist, um plattformübergreifend noch effizienter arbeiten zu können.</p>



<p>Ein besonderes Highlight war für mich die erstmalige App-Einreichung im App Store. Der umfangreiche Einreichungsprozess hat uns auf der Zielgeraden noch einmal intensiv gefordert, ich konnte daraus aber auch sehr viel lernen.</p>



<p>Insgesamt habe ich sehr viel Arbeit und Engagement in dieses Projekt investiert – sowohl in die technische Umsetzung der iOS-App, als auch in die Organisation und Qualitätssicherung des ganzen Projekts. Umso stolzer bin ich auf das entstandene Produkt und auf das, was wir als Team erreicht haben.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Matthias</h3>



<p>Das Projekt hat mir einen spannenden Einblick gegeben, wie komplex die Entwicklung einer mobilen App werden kann, wenn sie plattformübergreifend funktionieren und gleichzeitig komplett offline nutzbar sein soll. Besonders spannend fand ich es, gemeinsam im Team einen Lösungsansatz für unser Bluetooth-Mesh-System zu suchen. Vor allem, weil es für unseren Anwendungsfall keine bestehende Lösung gab. Ich habe dabei auch versucht, ein eigenes Konzept zu entwickeln. Dieses war zwar noch nicht vollständig ausgereift und hätte mehr Zeit benötigt, hat mir aber geholfen, die technischen Herausforderungen besser zu verstehen und viel von den Lösungsansätzen der anderen im Team zu lernen.</p>



<p>Intensiver beschäftigt habe ich mich mit der Umsetzung der Nutzungserkennung unter iOS. Ziel war es, das Verhalten der App während der Nutzung besser nachvollziehen und entsprechende Daten erfassen zu können. Dabei musste darauf geachtet werden, dass möglichst ähnliche Informationen wie auf Android gesammelt werden, damit die Nutzung plattformübergreifend vergleichbar bleibt. Dadurch konnte ich mich stärker mit dem Verhalten von Apps unter iOS auseinandersetzen und besser verstehen, wie Apps im Hintergrund arbeiten und wie solche Informationen sinnvoll für die Weiterentwicklung eines Produkts genutzt werden können.</p>



<p>Außerdem hatte ich die Möglichkeit, den Prozess rund um die Veröffentlichung der App im Apple App Store aus nächster Nähe mitzuerleben. Es war spannend zu sehen, welche Schritte und Anforderungen notwendig sind, bis eine App tatsächlich eingereicht und veröffentlicht werden kann.</p>



<p>Mit am meisten Spaß haben mir die Diskussionen rund um die User Experience der App gemacht. In den Meetings habe ich gemerkt, dass mich dieser Bereich besonders interessiert und ich mich dort auch am besten einbringen kann. Die Kombination aus technischen Überlegungen und der Frage, wie sich eine App für Nutzer:innen möglichst intuitiv bedienen lässt, fand ich besonders spannend.</p>



<p>Während des Projekts bin ich mit vielen neuen Themen in Berührung gekommen und konnte dabei viel lernen, sowohl technisch als auch in der Zusammenarbeit im Team. Gleichzeitig war die Arbeit durch die vielen gemeinsamen Lösungsansätze sehr motivierend, wodurch das Lernen fast nebenbei passiert ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Workshop &#124; Astro</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/workshop/workshop-astro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Labres]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 17:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Webdevelopment]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Astro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 3. Semester habe ich einen Workshop zu Astro gehalten. Dabei habe ich erklärt, was das Webframework ausmacht, und anhand von einem praktischen Beispiel die wichtigsten Kernfunktionen demonstriert. Was ist Astro? Astro ist ein Framework für contentfokussierte Webprojekte, wie z.B. Blogs, E-Commerce- oder Marketing-Websites. Es setzt auf eine komponentenbasierte Web-Architektur, was bedeutet, dass das meiste <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/workshop/workshop-astro/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im 3. Semester habe ich einen Workshop zu Astro gehalten. Dabei habe ich erklärt, was das Webframework ausmacht, und anhand von einem praktischen Beispiel die wichtigsten Kernfunktionen demonstriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Astro?</h2>



<p>Astro ist ein Framework für contentfokussierte Webprojekte, wie z.B. Blogs, E-Commerce- oder Marketing-Websites. Es setzt auf eine <strong>komponentenbasierte Web-Architektur</strong>, was bedeutet, dass das meiste als statische HTML-Seite gerendert wird und man kleine Islands mit JavaScript für Interaktivität hinzufügen kann. Astro verfolgt einen <strong>Server-first-Ansatz</strong> und kommt standardmäßig <strong>ohne JavaScript</strong> am Client aus, liefert aber bei Bedarf <strong>Unterstützung für Frameworks</strong> wie React, Vue, Svelte, Solid etc. Darüber hinaus bietet Astro <strong>Content Collections</strong>, mit denen sich Markdown-Inhalte strukturiert organisieren und mithilfe von TypeScript typsicher validieren lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Projekt erstellen</h2>



<p><code>npm create astro@latest</code> (basic, helpful starter Projekt auswählen)</p>



<p>In VS Code gibt es eine Extension namens Astro, die hilfreich ist.</p>



<p> Ordnerstruktur (als Beispiel):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>assets</li>



<li>components</li>



<li>content (für Content Collections)</li>



<li>layouts</li>



<li>pages (file-based Routing)</li>



<li>styles</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Dateiaufbau und Astro-Komponenten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dateiendung: .astro</li>



<li>Codeausführung:
<ul class="wp-block-list">
<li>serverseitig: <code>--- ---</code> (Frontmatter)</li>



<li>clientseitig: <code>&lt;script>&lt;/script></code></li>
</ul>
</li>



<li>JSX-ähnliche Ausdrücke
<ul class="wp-block-list">
<li><code>{variable}</code> in HTML</li>



<li>Aber: Funktionen und Objekte können so nicht übergeben werden (wie z.B. bei React), stattdessen mit Script-Tag umsetzbar</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Beispielsweise MyAstroComp.astro:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
// Script mit JS, das am Server ausgeführt wird
const text = "Hello World";
---
&lt;!-- Hier Template der Komponente mit HTML, CSS und JS --&gt;
&lt;div&gt;{text}&lt;/div&gt;</code></pre>



<p>Was nicht funktioniert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
function handleClick() {
  console.log("clicked");
}
---
&lt;button onclick="handleClick()"&gt;{text}&lt;/button&gt;</code></pre>



<p>Komponente in index.astro verwenden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
import MyAstroComp from "../components/MyAstroComp.astro";
---
&lt;MyAstroComp /&gt;</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>&lt;slot /></code> für Children (wie {children} in React)</li>



<li>Mit <code>Astro.props</code> auf Properties zugreifen</li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>---
interface Props {
  name: string;
}
const { name } = Astro.props;
---
&lt;h2&gt;Hello {name}!&lt;/h2&gt;</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschiede Astro vs. JSX</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-black-color has-text-color has-link-color has-fixed-layout"><thead><tr><th></th><th>Astro</th><th>JSX</th></tr></thead><tbody><tr><td>Attribute</td><td>kebab-case</td><td>camelCase</td></tr><tr><td>Mehrere Elemente</td><td>Ohne Parent zulässig</td><td>Nur in einem einzelnen &lt;div&gt; oder &lt;&gt; zulässig</td></tr><tr><td>Kommentare</td><td>HTML- und JS-Kommentare</td><td>JS-Kommentare</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">React hinzufügen</h2>



<p>Interaktivität in Astro Komponenten einzubauen ist mühsam. Um mit einem Buttonklick umgehen zu können, müsste man ein &lt;script&gt; Tag hinzufügen. Stattdessen kann man aber auch ein beliebiges anderes Framework zum Projekt hinzufügen und so auch beispielsweise React-Komponenten bauen und nutzen.</p>



<p>Um React als Beispiel hinzuzufügen: <code>npx astro add react</code></p>



<p>Achtung: Komponente wird by default nur am Server gerendert!</p>



<p>Für Interaktivität braucht es Hydration und eine Client Directive.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Client Directives</h3>



<p>Die client:* Directive gibt an, wann das JavaScript an den Browser geschickt werden soll. Die Komponente wird zuerst am Server gerendert (außer bei client:only), dann wird das JS gesendet und somit wird die Komponte hydrated und interaktiv.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>client: load</code>
<ul class="wp-block-list">
<li>JS: sofort beim Laden der Seite</li>
</ul>
</li>



<li><code>client: idle</code>
<ul class="wp-block-list">
<li>JS: nach initialem Ladeprozess und wenn requestIdleCallback-Event ausgelöst wird</li>
</ul>
</li>



<li><code>client: visible / client:visible={{rootMargin}}</code>
<ul class="wp-block-list">
<li>JS: sobald Komponente bzw. angegebener Margin sichtbar ist</li>
</ul>
</li>



<li><code>client:media={string}</code>
<ul class="wp-block-list">
<li>JS: wenn CSS media query erfüllt wird (z.B. nur für bestimmte Bildschirmgrößen)</li>
</ul>
</li>



<li><code>client:only={string}</code>
<ul class="wp-block-list">
<li>Überspringt SSR und rendert Komponente nur am Client. Framework muss als String übergeben werden.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Die Client Directive wird dort hinzufügt, wo die Komponente verwendet wird.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
import MyReactButton from "../components/MyReactButton";
---
&lt;MyReactButton client:load /&gt;</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Output Type für Build</h2>



<p>In der astro.config Datei kann der Output Type festgelegt werden. Dieser bestimmt, wann die Seiten standardmäßig gerendert werden (beim Builden oder on demand). Das gilt für alle Seiten, außer bei denen eine Ausnahme festgelegt ist.</p>



<p>In astro.config.mjs: <code>output: 'static'</code> oder <code>'server'</code></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>static</code> (default): SSG, Seiten werden vorgerendert (<em>prerendered</em>); Ergebnis: statische Website</li>



<li><code>server</code>: SSR, Seiten werden on demand gerendert; Ergebnis: server-rendered Website</li>



<li>Für einzelne Seite ändern: <code>export const prerender = false</code>
<ul class="wp-block-list">
<li>wenn in config static: <code>false</code></li>



<li>wenn in config server: <code>true</code></li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Wichtig: Wenn eine Seite SSR verwendet, muss ein <strong>Server-Adapter</strong> (z.B. node) festgelegt werden: <code>npx astro add node</code></p>



<h2 class="wp-block-heading">Blog als Praxisbeispiel</h2>



<p>Als Beispiel wird ein kleiner, einfacher Blog programmiert. Dieser beinhaltet zwei Seiten, wobei auf einer alle Einträge mit Bild, Datum und Titel aufgelistet werden (Übersichtsseite) und auf der anderen die Informationen des jeweiligen Eintrags stehen (Detailseite). Die einzelnen Blogbeiträge sollen in Form von Markdown-Dateien erstellt, bearbeitet und verwaltet werden können. Auf das Styling wird bei diesem Beispiel nicht eingegangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Content Collection erstellen</h3>



<p>Content Collections helfen dabei, Markdown-Dateien zu organisieren. Genau das wird für die Blogbeiträge benötigt. Um eine Collection zu erstellen, muss diese in src/content.config.ts definiert werden.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>import { glob } from "astro/loaders";
import { defineCollection, z } from "astro:content";

const blog = defineCollection({
  loader: glob({ base: "./src/content/blog", pattern: "**/*.{md,mdx}" }),
  schema: () =&gt;
    z.object({
      title: z.string(),
      date: z.coerce.date(),
      img: z.string(),
    }),
});

export const collections = { blog };</code></pre>



<p>Die Funktion <code>defineCollection()</code> verlangt dabei zwei Parameter, einerseits den Loader und andererseits optional das Schema. Der Loader legt fest, wie und von wo die Inhalte der Collection geladen werden. Astro stellt dabei zwei integrierte Varianten zur Verfügung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>glob()</code>: erstellt Einträge aus Ordnern mit Dateien</li>



<li><code>file()</code>: erstellt Einträge basierend auf einer lokalen Datei (z.B. JSON-File)</li>
</ul>



<p>Das Schema wird mit zod erstellt. Wird ein Schema definiert, so werden die entsprechenden Markdown-Dateien dahingehend validiert. Außerdem können generierte Types verwendet werden (z.B. <code>type Props = CollectionEntry&lt;"blog"&gt;["data"];</code>). Wichtig ist nur, dass der Dev-Server neu gestartet wird, wenn sich Änderungen am Schema ergeben, sodass Astro das mitbekommt.</p>



<p>Ein Blogeintrag soll in diesem Fall immer einen Titel, ein Datum und ein Bild beinhalten, sodass diese Informationen auf der Übersichtsseite angezeigt und auf der Detailseite immer gleich formatiert werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Blogbeiträge hinzufügen</h3>



<p>Es können jetzt diverse Blogbeiträge in Form von Markdown-Dateien unter content/blog erstellt werden (Pfad in content.config.ts festgelegt).</p>



<p>Beispiel: first-entry.md</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
title: "First Entry"
date: "2025-10-30"
img: "/favicon.svg"
---
Hello, this is my first entry.

## H2

This is a paragraph.</code></pre>



<p>Im Frontmatter (innerhalb der drei Bindestriche) werden die drei Parameter angegeben, darunter folgt der Inhalt. Als Bild wird der Einfachheit halber das favicon im public-Ordner hergenommen. Der Blogbeitrag kann Überschriften, Absätze, Links, Codeteile, Tabellen und alles, was Markdown zu bieten hat, beinhalten. Wichtig ist nur, dass man das entsprechende Styling dafür definiert (h2, p, code, a etc.).</p>



<h4 class="wp-block-heading">MDX</h4>



<p>Es können nicht nur md-Dateien erstellt werden, sondern auch mdx-Dateien, in denen die eigenen Komponenten (egal ob Astro, React etc.) verwendet werden können. Es muss nur die entsprechende Astro-Integration installiert werden (<code>npx astro add mdx</code>) und mdx in der Definition der Content Collection berücksichtigt werden (wurde bereits getan).</p>



<p>Beispiel: second-entry.mdx</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
title: "Second Entry"
date: "2025-10-31"
img: "/favicon.svg"
---

This is my second entry.

import MyReactButton from "../../components/MyReactButton"

&lt;MyReactButton client:load /&gt;</code></pre>



<p>components/MyReactButton.tsx</p>



<pre class="wp-block-code"><code>export default function MyReactButton(){

    function handleClick(){
        console.log("Hello, you clicked me")
    }

    return (
        &lt;button onClick={handleClick}&gt;Click me&lt;/button&gt;
    )
}</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Seiten erstellen</h3>



<p>Astro verwendet file-based Routing. Die Ordner- und Dateistruktur im pages-Ordner bestimmt somit automatisch, unter welchen URLs die Seiten aufgerufen werden können. Im pages-Ordner wird ein Unterordner blog und darin index.astro und [slug].astro angelegt. Der Blog ist somit unter /blog erreichbar. index.astro ist eine statische Route, während [slug].astro eine dynamische Route ist. Der Parameter slug kann dabei durch eine beliebige andere Bezeichnung ersetzt werden. Für mehr Tiefe kann auch ein Rest-Parameter verwendet werden: [&#8230;path].astro. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Übersichtsseite</h4>



<p>Für die index Seite wird zuerst ein Layout erstellt. Ein Layout ist dabei nichts anderes als eine normale Astro-Komponente.</p>



<p>layouts/Layout.astro</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---<br>import "../styles/global.css";<br>---<br><br>&lt;!doctype html&gt;<br>&lt;html lang="en"&gt;<br>  &lt;head&gt;<br>    &lt;meta charset="UTF-8" /&gt;<br>    &lt;meta name="viewport" content="width=device-width" /&gt;<br>    &lt;link rel="icon" type="image/svg+xml" href="/favicon.svg" /&gt;<br>    &lt;meta name="generator" content={Astro.generator} /&gt;<br>    &lt;title&gt;My Blog&lt;/title&gt;<br>  &lt;/head&gt;<br>  &lt;body&gt;<br>    &lt;slot /&gt;<br>  &lt;/body&gt;<br>&lt;/html&gt;<br><br>&lt;style&gt;<br>  html,<br>  body {<br>    margin: 0;<br>    width: 100%;<br>    height: 100%;<br>  }<br>&lt;/style&gt;</code></pre>



<p>Für den Header kann ebenso eine Astro-Komponente erstellt werden (components/Header.tsx).</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&lt;header&gt;
  &lt;nav&gt;
    &lt;a href="/blog"&gt;My Blog&lt;/a&gt;
  &lt;/nav&gt;
&lt;/header&gt;
</code></pre>



<p>Nun kann index.astro befüllt werden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
import { getCollection } from "astro:content";
import Header from "../../components/Header.astro";
import Layout from "../../layouts/Layout.astro";

const posts = (await getCollection("blog")).sort((a, b) =&gt; {
  return b.data.date.valueOf() - a.data.date.valueOf();
});
---

&lt;Layout&gt;
  &lt;Header /&gt;
  &lt;ul&gt;
    {
      posts.map((post) =&gt; (
        &lt;li&gt;
          &lt;a href={"/blog/" + post.id}&gt;
            &lt;div&gt;
              &lt;img src={post.data.img} /&gt;
            &lt;/div&gt;
            &lt;div&gt;{post.data.title}&lt;/div&gt;
            &lt;div&gt;{post.data.date.toLocaleDateString()}&lt;/div&gt;
          &lt;/a&gt;
        &lt;/li&gt;
      ))
    }
  &lt;/ul&gt;
&lt;/Layout&gt;</code></pre>



<p>Mithilfe von <code>getCollection()</code> kann eine Collection, sprich ein Array von Einträgen, geholt werden. In diesem Beispiel werden die Einträge von der Blog-Collection zusätzlich nach dem Datum sortiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Detailseite</h4>



<p>Für die Detailseite wird ebenso ein Layout erstellt, das den Titel, das Bild und das Datum übergeben bekommt und anzeigt.</p>



<p>layouts/BlogLayout.astro</p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
import type { CollectionEntry } from "astro:content";
import Header from "../components/Header.astro";

type Props = CollectionEntry&lt;"blog"&gt;&#91;"data"];

const { title, date, img} = Astro.props;
---

&lt;!doctype html&gt;
&lt;html lang="en"&gt;
  &lt;head&gt;
    &lt;meta charset="UTF-8" /&gt;
    &lt;meta name="viewport" content="width=device-width" /&gt;
    &lt;link rel="icon" type="image/svg+xml" href="/favicon.svg" /&gt;
    &lt;meta name="generator" content={Astro.generator} /&gt;
    &lt;title&gt;My Blog&lt;/title&gt;
  &lt;/head&gt;
  &lt;body&gt;
    &lt;Header /&gt;
    &lt;main&gt;
      &lt;article&gt;
        &lt;div&gt;
          &lt;img src={img} /&gt;
        &lt;/div&gt;
        &lt;div&gt;{date.toLocaleDateString()}&lt;/div&gt;
        &lt;h1&gt;{title}&lt;/h1&gt;
        &lt;div&gt;
          &lt;slot /&gt;
        &lt;/div&gt;
      &lt;/article&gt;
    &lt;/main&gt;
  &lt;/body&gt;
&lt;/html&gt;

&lt;style&gt;
  html,
  body {
    margin: 0;
    width: 100%;
    height: 100%;
  }
&lt;/style&gt;</code></pre>



<p>Die Detailseite muss nun den Parameter slug auslesen und die entsprechenden Informationen dem BlogLayout übergeben. Es gibt zwei Varianten, das zu tun, je nachdem ob man SSR oder SSG verwenden möchte.</p>



<p><strong>Variante 1: SSR (on demand Rendering)</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
import { render } from "astro:content";
import { getEntry } from "astro:content";
import BlogLayout from "../../layouts/BlogLayout.astro";

export const prerender = false;
const { slug } = Astro.params;

if (!slug) {
  return Astro.rewrite("/404");
}

const entry = await getEntry("blog", slug);

if (!entry) {
  return Astro.rewrite("/404");
}

const { Content } = await render(entry);
---

&lt;BlogLayout {...entry.data}&gt;
  &lt;Content /&gt;
&lt;/BlogLayout&gt;
</code></pre>



<p>Mithilfe von <code>Astro.params</code> kann der Parameter slug ausgelesen werden. Mit <code>getEntry()</code> wird dann der entsprechende Eintrag geholt. Wenn es keinen passenden Eintrag gibt, wird 404 angezeigt. Um den Inhalt der Zielseite anzuzeigen, ohne die URL zu verändern, wird <code>Astro.rewrite()</code> genutzt.</p>



<p><strong>Variante 2: SSG (statische Seite)</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>---
import type { GetStaticPaths } from "astro";
import { render } from "astro:content";
import BlogLayout from "../../layouts/BlogLayout.astro";
import { getCollection } from "astro:content";

export const getStaticPaths = (async () =&gt; {
  const entries = await getCollection("blog");

  return entries.map((entry) =&gt; ({
    params: { slug: entry.id },
    props: entry,
  }));
}) satisfies GetStaticPaths;

const entry = Astro.props;

const { Content } = await render(entry);
---

&lt;BlogLayout {...entry.data}&gt;
  &lt;Content /&gt;
&lt;/BlogLayout&gt;
</code></pre>



<p>Soll eine dynamische Route statisch sein, so muss sie eine Funktion namens <code>getStaticPaths()</code> exportieren, die ein Array an Objekten mit dem property <code>params</code> zurückgibt. So werden alle möglichen Paths vordefiniert. In diesem Beispiel holt man sich also alle Einträge der Blog-Collection in der <code>getStaticPaths()</code>-Funktion und über die Properties (<code>Astro.props</code>) können dann die Informationen des einzelnen Eintrags ausgelesen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Mit Astro können schnelle Websites erstellt werden. Wenn man bereits Erfahrung mit HTML, JSX oder React hat, so fällt einem der Einstieg in das Framework besonders leicht, da man viele vertraute Konzepte wiederfindet. Nur bei komplexeren Websites stößt Astro irgendwann auf seine Grenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quelle</h2>



<p><a href="https://docs.astro.build/en">https://docs.astro.build/en</a></p>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TFG &#124; Erika CMS</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/tfg-erika-cms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Labres]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 21:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Webdevelopment]]></category>
		<category><![CDATA[Erika]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[TFG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobile.fhstp.ac.at/?p=14567</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Tun Forschen Gründen“ arbeitete ich 80 Stunden beim Forschungsprojekt Erika mit. Das Hauptziel des Forschungsprojekts besteht darin, mittels einer App klimafreundliches Verhalten zu fördern und passende regionale Aktivitäten (sogenannte Initiativen) zu präsentieren. Die App Erika soll informieren, durch spielerische Elemente motivieren und belohnen. Das Forschungsprojekt erfolgt am Beispiel der Region Waidhofen <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/tfg-erika-cms/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Tun Forschen Gründen“ arbeitete ich 80 Stunden beim Forschungsprojekt Erika mit.</p>



<p>Das Hauptziel des Forschungsprojekts besteht darin, mittels einer App klimafreundliches Verhalten zu fördern und passende regionale Aktivitäten (sogenannte Initiativen) zu präsentieren. Die App Erika soll informieren, durch spielerische Elemente motivieren und belohnen. Das Forschungsprojekt erfolgt am Beispiel der Region Waidhofen a/d Ybbs, weshalb auch eine Integration in die vorhandene Waidhofen-App vorgesehen ist.</p>



<p>In der App können Nutzer*innen an Initiativen teilnehmen, Aufgaben erfüllen und Belohnungen erhalten. Zusätzlich können sie Vorschläge für Initiativen machen und die von anderen bewerten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zielsetzung</h2>



<p>Meine Aufgabe war es, ein funktionsfähiges CMS laut vorhandenem Prototyp umzusetzen. Dazu zählten sowohl die Umsetzung des Frontends als auch Anpassungen und Ergänzungen im bestehenden Backend. Das CMS sollte vor allem diverse Daten von Nutzer*innen, Initiativen etc. anzeigen, ein Login beinhalten und die Möglichkeit bieten, Inhalte für die App erstellen, bearbeiten und löschen zu können. Zudem sollten mit dem CMS PDFs generiert werden können, die für Initiativen und Belohnungen benötigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorgehensweise</h2>



<p>Die genauen Funktionen des CMS wurden anfangs definiert und priorisiert, und später leicht angepasst. Zu Priorität 1 zählten vor allem die Authentifizierung, die Anzeige der verschiedenen Daten (Nutzer*innen, Initiativen und Belohnungsmöglichkeiten) und die Generierung von PDFs. Im nächsten Schritt lag der Fokus auf den Vorschlägen für Initiativen, die angezeigt und freigegeben werden können. Zum Schluss wurden die Funktionalitäten ergänzt, Initiativen anlegen, bearbeiten und löschen zu können.</p>



<p><strong>Verwendete Technologien:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frontend: Low-Code-Framework Luisa, Vue.js und Axios</li>



<li>Libraries für die PDF-Generierung (inkl. QR-Code): pdf-lib, qrcode und file-saver</li>



<li>Prototyp: QuantUX</li>



<li>Backend: Express Framework, Effect Library und Swagger</li>
</ul>



<p>Während der Mitarbeit beim Forschungsprojekt teilte ich mir die Zeit selbst ein, machte mit dem Projektleiter Dipl.-Ing. Gernot Rottermanner vor allem separate Meetings aus und nahm vereinzelt am wöchentlichen Jour Fixe teil. Für das Frontend war ich allein zuständig, während ich beim Backend zusammen mit Dipl.-Ing. Ramon Brullo arbeitete, der vor allem die Funktionen für die App selbst und später das Erstellen und Bearbeiten von Initiativen umsetzte. Den Prototypen für das CMS hatte Dipl.-Ing. Gernot Rottermanner bereits entwickelt. Durch die Verwendung des Low-Code-Frameworks Luisa konnte ich das Design sofort übernehmen, mich auf die Funktionalität konzentrieren und musste in QuantUX nur noch an manchen Stellen Anpassungen vornehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ergebnisse</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2902" height="1890" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen.jpg" alt="Screenshot der Initiativen-Seite, die eine Seitennavigation und eine Tabelle mit allen Initiativen beinhaltet. Rechts oben befindet sich ein Button, um eine neue erstellen zu können." class="wp-image-14572" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen.jpg 2902w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen-1536x1000.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen-2048x1334.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2902px) 100vw, 2902px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Initiativen-Seite</em></figcaption></figure>



<p>Hier können alle Initiativen eingesehen, bearbeitet und neue erstellt werden. Für jede Initiative lässt sich ein PDF und ein QR-Code generieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2880" height="1984" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen_erstellen.png" alt="Screenshot der Seite, wo eine neue Initiative erstellt werden kann. Sie enthält eine Seitennavigation, einen Button rechts oben, um eine vorhandene Initiative beim Bearbeiten löschen zu können, ein großes Textfeld und zwie weitere Buttons zum Formatieren und Speichern." class="wp-image-14578" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen_erstellen.png 2880w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen_erstellen-1536x1058.png 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Initiativen_erstellen-2048x1411.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2880px) 100vw, 2880px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Seite, um eine neue Initiative anzulegen</em></figcaption></figure>



<p>Auf dieser Seite kann eine neue Initiative mittels JSON erstellt und die Eingabe formatiert werden. Das Textfeld wird je nachdem, ob eine Initiative erstellt oder bearbeitet wird, mit einer Vorlage oder den richtigen Daten befüllt. Eine bestehende Initiative kann hier ebenso gelöscht werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2880" height="2316" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Ideen.jpg" alt="Screenshot der Ideen-Seite, die eine Seitennavigation und zwei Tabellen mit allen Ideen-Bewertungen und eingereichten Ideen beinhaltet." class="wp-image-14591" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Ideen.jpg 2880w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Ideen-1536x1235.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/07/Ideen-2048x1647.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2880px) 100vw, 2880px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ideen-Seite</em></figcaption></figure>



<p>Auf dieser Seite lassen sich alle eingereichten Ideen (Vorschläge für Initiativen) einsehen und freigeben, sowie alle Bewertungen der freigegeben Ideen nachsehen.</p>



<p>Die Benutzer:innen- und Einlösemöglichkeiten-Seite ähneln dem Rest. Auf ersterer werden alle Nutzer*innen inklusive ihrem Erstelldatum, der Anzahl der angemeldeten und teilgenommenen Initiativen und ihrem &#8220;Spielstatus&#8221; angezeigt. Auf zweiterer werden alle Einlösemöglichkeiten, sprich mögliche Belohnungen, aufgelistet. Für jede lässt sich ebenso ein entsprechender QR-Code und ein PDF generieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Retrospektive</h2>



<p>Durch meine Mitarbeit bei Erika konnte ich meine Programmier-Kenntnisse erweitern und viele neue Technologien kennenlernen. Sowohl die komplette Backend-Struktur als auch das Low-Code-Framework Luisa waren neu für mich. Anfangs war das durchaus herausfordernd, doch schnell bekam ich einen Überblick und konnte alles wie geplant umsetzen. Die Verwendung von Luisa hat die Entwicklung des Frontends erheblich beschleunigt und es mir erlaubt, mich vor allem auf das Backend zu konzentrieren. Bei einfachen Projekten ist das Low-Code-Framework sehr praktisch, bei höheren Anforderungen wie z.B. responsive Tabellen stößt es jedoch an seine Grenzen. Insgesamt war das Projekt abwechslungsreich und ließ sich gut im Rahmen der vorgegebenen 80 Stunden umsetzen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Link zum Forschungsprojekt: <a href="https://research.fhstp.ac.at/projekte/erika">https://research.fhstp.ac.at/projekte/erika</a></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Luisa &#8211; Einführung in das Low-Code JS Framework</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/luisa-einfuehrung-in-das-low-code-js-framework/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Labres]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 18:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobile.fhstp.ac.at/?p=14448</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den typischen Prozess zuerst Design, dann Implementierung kennt jeder. Bei der Implementierung gilt es dann, zuerst das Design in vorm von beispielsweise HTML nachzubauen. Doch was ist, wenn es viel schneller gehen könnte? Mittels Low-Code Frameworks wie Luisa ist das möglich. In diesem Blogartikel wird das Framework kurz beschrieben und eine kleine Anwendung als Beispiel <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/luisa-einfuehrung-in-das-low-code-js-framework/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Den typischen Prozess zuerst Design, dann Implementierung kennt jeder. Bei der Implementierung gilt es dann, zuerst das Design in vorm von beispielsweise HTML nachzubauen. Doch was ist, wenn es viel schneller gehen könnte? Mittels Low-Code Frameworks wie Luisa ist das möglich. In diesem Blogartikel wird das Framework kurz beschrieben und eine kleine Anwendung als Beispiel durchgemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Low-Code?</h2>



<p>Wie der Begriff schon verrät, ist das Ziel wenig Code selbst schreiben zu müssen. Nützlich ist das vor allem für Personen mit geringen Programmierkenntnissen. Die Idee ist, dass Fachleute sich um den visuellen Teil der Anwendung kümmern, der dann zur Laufzeit durch Softwarekomponenten interpretiert wird. Es gibt verschiedenste Frameworks, die unterschiedliche Ansätze verfolgen. Wichtig ist jedoch, das richtige Verhältnis zwischen Modellierung und Code zu finden, sodass im Endeffekt die Komplexität verringert und nicht erhöht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Luisa</h2>



<p>Luisa verfolgt den Ansatz, dass nur der Frontend-Code generiert wird, sprich HTML und CSS, die Businesslogik hingegen ist Aufgabe des Programmierers bzw. der Programmiererin. Zurzeit werden Figma und Quant-UX als Design-Tools und Vue.js als Framework unterstützt. Luisa ist Open Source und kann kostenfrei genutzt werden. </p>



<p>In seinem Code muss nur die Luisa-Komponente eingebaut werden, die dann den Rest erledigt. Im Development kann man Luisa mit dem Design-Projekt verbinden, sodass Design-Änderungen sofort in der Anwendung sichtbar sind. Für Production kann das Design-File auch heruntergeladen und eingebunden werden. Ändert sich etwas am Design muss das File erneut heruntergeladen werden. Um Logik hinzufügen zu können, werden Data- und Method-Binding benutzt. In Figma benötigt man dazu das Figma-Low-Code Plugin, in Quant-UX steht einem diese Funktion von Haus aus zur Verfügung. Im Code können ebenso Anpassungen beim Design gemacht und benutzerdefinierte Komponenten verwendet werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel</h2>



<p>Nachfolgend wird ein kleines Beispiel durchgemacht, um zu sehen, wie Luisa eingebunden und verwendet wird. Die Applikation soll nach Eingabe eines Datums, die restlichen Tage bis dahin ausgeben. Hierbei wird Quant-UX verwendet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Design erstellen</h3>



<p>Zuallererst wird ein neues Projekt in Quant-UX erstellt und ein Screen hinzugefügt. Auf diesem wird nun ein Date Picker, ein Button und ein Text platziert. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2482" height="1420" data-id="14457" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-161327.png" alt="Screenshot der Quant-UX Komponenten" class="wp-image-14457" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-161327.png 2482w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-161327-1536x879.png 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-161327-2048x1172.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2482px) 100vw, 2482px" /></figure>
</figure>



<p>Dann sieht es in etwa so aus:</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="902" height="752" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-163732.png" alt="Screenshot des Beispielscreens mit Überschrift, Datumseingabe, Button und Text" class="wp-image-14455" style="width:400px"/></figure>



<p>Hinweis: Ich habe die Schriftgröße auf 16 px erhöht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Projekt Setup</h3>



<p>Da in diesem Beispiel ein neues Projekt erstellt wird, ist es am einfachsten das Starterprojekt zu klonen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>git clone https://github.com/KlausSchaefers/luisa-vue3-starter.git</code></pre>



<p>Anschließend nicht vergessen, die node modules zu installieren.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>npm install</code></pre>



<p>In Home.vue muss nun der richtige Token zum Design-Projekt eingetragen werden. Diesen bekommt man in Quant-UX indem man auf das Projekt klickt und dann Share auswählt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="758" height="762" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-151103.png" alt="Screenshot der Share-Funktion, um zum Token zu kommen" class="wp-image-14462" style="width:300px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-151103.png 758w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-151103-150x150.png 150w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-151103-120x120.png 120w" sizes="auto, (max-width: 758px) 100vw, 758px" /></figure>



<pre class="wp-block-code"><code>data: function () {
    return {
      design: "<strong>token...</strong>",
      viewModel: {
        date: '',
        result: defaultText
      },
      config: {
      }
    }
  },</code></pre>



<p>Bei Quant-UX wird der Token so eingetragen. Bei Figma müssen sowohl die Figma File ID, welche man aus der URL herauslesen kann, als auch der Access Key, welchen man in den Settings bekommt, eingetragen werden.</p>



<p>Nun heißt es, Projekt starten und testen, ob das Design aus dem Quant-UX Projekt angezeigt wird.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>npm run serve</code></pre>



<p>Die Applikation sieht schon mal schön aus. Nun fehlt nur noch die Logik.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Logik hinzufügen</h3>



<p>Um Daten auslesen und der Applikation sagen zu können, was sie beim Klick auf den Button tun soll, müssen in Quant-UX Variablen- und Methodennamen hinzugefügt werden. Dazu klickt man beispielsweise auf die Datumsauswahl, wählt auf der rechten Seite &#8220;Prototype&#8221; und fügt mit &#8220;Add Data Binding&#8221; eine neue Variable hinzu.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1384" height="922" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-163839.png" alt="Screenshot von Quant-UX, wie Data Binding hinzugefügt werden kann" class="wp-image-14464" style="width:600px"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1646" height="426" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-163855.png" alt="Screenshot von Quant-UX, wie der Name der Variable angegeben wird" class="wp-image-14465" style="width:600px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-163855.png 1646w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-163855-1536x398.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1646px) 100vw, 1646px" /></figure>



<p>Um eine onClick-Methode hinzuzufügen, wählt man den Button aus und gibt unter &#8220;Low Code &#8211; Callbacks&#8221; den Methodennamen an.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1386" height="1276" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-163922.png" alt="Screenshot von Quant-UX, wie Method Binding hinzugefügt werden kann" class="wp-image-14498" style="width:600px"/></figure>



<p>Danach sollte es im Prototype-Modus ungefähr so aussehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Date Picker: date</li>



<li>Text: result</li>



<li>Button: calculate</li>
</ul>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="796" height="704" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-16-163948.png" alt="Screenshot des Beispielscreens mit zugehörigem Data und Method Binding" class="wp-image-14499" style="width:400px"/></figure>



<p>Nun kann wieder in das Vue.js Projekt gewechselt und anfangen werden, die Variablen zu verwenden und die Methode hinzuzufügen.</p>



<p>In Home.vue kann man unter &#8220;data&#8221; die verwendeten Variablen mit einem Defaultwert auflisten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>data: function () {
    return {
      design: "token...",
      viewModel: {
        date: undefined,
        result: "Select a date to calculate the remaining days"
      },
      config: {
      }
    }
  },</code></pre>



<p>Die calculate Mathode kann man dem &#8220;methods&#8221; Objekt beifügen. Um zu sehen, ob alles funktioniert, kann man sich hier erstmal das Datum ausgeben lassen. Variablen können über das &#8220;viewModel&#8221; Objekt verwendet werden.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>methods: {
    calculate() {
      console.log(this.viewModel.date)
    }
  }</code></pre>



<p>Startet man das Projekt mit <code>npm run serve</code> bzw. läuft es noch, sollte man nachdem man ein Datum ausgewählt und auf den Button geklickt hat, dieses in der Konsole des Browsers sehen.</p>



<p>Nun kann der eigentliche Code geschrieben werden. Die Rechnung der übrigen Tage lässt sich der Übersicht halber in eine andere Funktion auslagern.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>function calcRemaining(date) {
  const diff = new Date(date) - new Date()
  return diff > 0 ? Math.ceil(diff / (1000 * 60 * 60 * 24)) : 0;
}</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>methods: {
    calculate() {
      if (this.viewModel.date) {
        const days = calcRemaining(this.viewModel.date)
        this.viewModel.result = `${days} days left`
      } else {
        this.viewModel.result = "Select a date to calculate the remaining days"
      }
    },
  }</code></pre>



<p>Gibt es ein Datum, so sollen die übrigen Tage bis dahin angezeigt werden, ansonsten soll den User*innen mitgeteilt werden, dass zuerst ein Datum ausgewählt werden muss.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere nützliche Infos</h2>



<p>Möchte man, dass sich der Button im gehoverten Zustand vom normalen unterscheidet, so kann man einfach in Quant-UX den Hover-State bearbeiten. Dafür wählt man den Button aus und ändert im Design-Fenster unten unter &#8220;Hover&#8221; beispielsweise die Hintergrundfarbe.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1376" height="1408" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-17-173654.png" alt="Screenshot von Quant-UX, wie der Hover State eines Buttons bearbeitet werden kann" class="wp-image-14512" style="width:598px"/></figure>



<p>Was die Responsiveness betrifft, haben alle Komponenten von Haus aus eine relative Breite. Man kann im Design-Fenster allerdings auch festlegen, dass die Höhe und/oder die Breite fix sein soll (unter &#8220;Fixed Size&#8221;).</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1370" height="632" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-17-180644.png" alt="Screenshot von Quant-UX, wie das Layout für Luisa bearbeitet werden kann" class="wp-image-14515" style="width:600px"/></figure>



<p>Ebenso kann man angeben, inwiefern das Element an das übergeordnete Element angeheftet werden soll, sodass es beispielsweise immer links, rechts oder mittig platziert wird (unter &#8220;Pin&#8221;).</p>



<p>Benutzerdefinierte Komponenten kann man in Quant-UX, wenn ein Element ausgewählt ist, unter &#8220;Prototype&#8221; &#8211; &#8220;Low Code &#8211; Rendering&#8221; angeben. Im Code muss dann das main.js File bearbeitet werden. Hat man beispielsweise MyTextComponent in Quant-UX hinterlegt und zum Vue-Projekt hinzugefügt, so würde man die Komponente in main.js so registrieren.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>createApp(App)
    .use(router)
    .use(Luisa)
    .component('MyTextComponent', MyTextComponent)
    .mount('#app')</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Luisa beschleunigt den Entwicklungsprozess erheblich. Man muss keine Zeit mit HTML und CSS vergeuden, sondern kann direkt mit der Implementierung der Logik starten. Dadurch hat man genau eine Basis für das Design und sobald sich etwas am Prototyp ändert, ändert sich das auch im Projekt. Für einfache Anwendungen ist Luisa sehr praktisch. Bei komplexeren Projekten, speziellen Anforderungen oder einem hohen Bedarf an Individualisierung stößt das Framework jedoch an seine Grenzen. Im Bereich des Responsive Designs stößt man ebenfalls rasch an Einschränkungen. Verwendet man beispielsweise eine Tabelle, so ist diese immer gleich hoch und die Höhe der Zeilen variiert je nach Anzahl. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich noch nicht versucht habe, das CSS manuell anzupassen, und eventuell bietet Figma hier mehr Flexibilität. Das müsste noch genauer getestet werden. Die Dokumentation fällt insgesamt recht knapp aus. Es lohnt sich aber dennoch einmal hineinzuschauen und Luisa auszuprobieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://luisa.cloud/">https://luisa.cloud/</a></p>



<p><a href="https://javascript.plainenglish.io/luisa-the-low-code-ui-framework-5aad9a8bbf50">https://javascript.plainenglish.io/luisa-the-low-code-ui-framework-5aad9a8bbf50</a></p>



<p></p>
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		<title>Projekt &#124; TripSync</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-tripsync/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Labres]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 10:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cross Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Semesterprojekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mobile.fhstp.ac.at/?p=14392</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Zuge der Masterklasse Mobile im 2.Semester habe ich ein neues Semesterprojekt umgesetzt. TripSync soll die Urlaubsplanung vereinfachen und alle wichtigen Funktionen in einer App vereinen. Im Zuge der vorgegebenen 82 h habe ich mich dabei auf die wichtigsten Funktionen und Screens fokussiert. Screens und deren Features Die App beinhaltet eine Authentifizierung, sodass die Funktionen <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/allgemein/projekt-tripsync/">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Zuge der Masterklasse Mobile im 2.Semester habe ich ein neues Semesterprojekt umgesetzt. TripSync soll die Urlaubsplanung vereinfachen und alle wichtigen Funktionen in einer App vereinen. Im Zuge der vorgegebenen 82 h habe ich mich dabei auf die wichtigsten Funktionen und Screens fokussiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Screens und deren Features</h2>



<p>Die App beinhaltet eine Authentifizierung, sodass die Funktionen erst nach dem Login bzw. der Registrierung genutzt werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Profil</h3>



<p>Hat man sich eingeloggt, kann man in seinem Profil alle seine geplanten Urlaube verwalten. Hier lässt sich einer der aufgelisteten Urlaube auswählen, der dann für alle anderen Tabs bzw. Screens gilt. Man kann einen neuen erstellen, einem beitreten oder einen löschen bzw. verlassen. Im Profil gibt es außerdem die Möglichkeit sich über das Menü wieder abzumelden.</p>



<p>Um einem Urlaub beizutreten, benötigt man den zugehörigen Code. Dem bzw. der Ersteller*in wird nach dem Erstellen des Urlaubs die Möglichkeit geboten, den Code mittels der „Share“-Funktion zu teilen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1377" height="660" data-id="14396" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/TripSync_Profile.png" alt="Sceens vom Profil. Diese zeigen die aufgelisteten Urlaube, das Bottom Sheet zum Erstellen und zum Beitreten." class="wp-image-14396"/></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">Info</h3>



<p>Auf dem Info-Screen werden alle Informationen zum aktuellen Urlaub angezeigt. Dazu gehören Titel, Zeitraum, Beschreibung und die Teilnehmer*innen. Hierbei kann man die Informationen auch bearbeiten und den Code nochmals teilen, falls man noch wen hinzufügen möchte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1377" height="660" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/TripSync_Info.png" alt="Sceens von der Infoseite. Diese zeigen alle Informationen vom Urlaub, das Bottom Sheet zum Bearbeiten und zum Teilnehmer hinzufügen." class="wp-image-14397"/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Packliste</h3>



<p>Die Packliste ermöglicht es mehreren Personen, gemeinsam eine Urlaubscheckliste zu erstellen und direkt zuzuweisen, wer was mitnimmt. Dabei gibt es oben den allgemeinen Bereich mit noch nicht zugeordneten Gegenständen und nachfolgend für jedes Mitglied einen eigenen, angefangen mit sich selbst. Es können Einträge hinzugefügt, gelöscht, in den eigenen oder in den allgemeinen Bereich verschoben und als eingepackt markiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1377" height="660" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/TripSync_Packliste.png" alt="" class="wp-image-14398"/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Restliche Screens</h3>



<p>Es soll auch noch weitere Screens bzw. Tabs geben, die beispielsweise einen Kostenrechner oder gemeinsame Notizen beinhalten. Im Zuge der 82 h wurden diese aber nicht umgesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Backend</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>NestJS</li>



<li>Prisma</li>



<li>Zod und zod-prisma-type für Type Generation</li>



<li>Swagger</li>



<li>Docker</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Frontend</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>React Native mit Expo</li>



<li>Native Wind (Tailwind für React Native)</li>



<li>Zustand für State Management</li>



<li>OpenAPI Generator</li>



<li>Libraries: react-native-bottom-sheet, react-native-elements, react-native-bouncy-checkbox etc.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges und Learnings</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Backend</h3>



<p>Im Backend interessierte mich die Verwendung von Prisma. Dabei hat man ein zentrales Schema-File und kann sich die Types generieren lassen. Zusätzlich zu den generierten Types brauchte ich jedoch eigene DTOs, die ich mittels zod Schemas und Helper Methods umsetze. Ich habe auch auf eine ordentliche Swagger Dokumentation geachtet, sodass ich dann im Stande war, OpenAPI Generator für das Frontend zu verwenden. Es war einerseits sehr praktisch sich darum nicht kümmern zu müssen, andererseits wurde es mühsam, wenn man beispielsweise den Typ eines Objekts brauchte, welches nur innerhalb eines Arrays vorkommt. Diese stehen einem zwar auch zur Verfügung, doch die Namen werden immer länger und unleserlicher. Ich habe dann in solchen Fällen begonnen, eigene Types zu erstellen, die dann auf die generierten verweisen.</p>



<p>Es war anfangs eine Challenge herauszufinden, wie man bei zod Schemas Beispielwerte für Swagger mitgibt. Die Library @anatine/zod-openapi bietet hierbei mittels Methoden wie extendApi die Lösung.</p>



<p>Nachdem wir dieses Semester einen Docker-Workshop hatten, entschied ich mich dafür Docker auch für dieses Projekt zu verwenden und setzte erstmals alles selbst auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frontend</h3>



<p>Im Frontend musste ich mich erstmal zurechtfinden, da ich zwar bereits React verwendet hatte, aber nicht React Native. Anfangs war für mich klar, dass ich auch Native Wind einbaue, da ich sehr oft Tailwind CSS nutze. Bei Komponenten aus Libraries ist jedoch das Problem, dass viele (noch) kein Native Wind unterstützen, und somit musste ich oftmals auf gutes altes CSS zurückgreifen. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass man bei React Native sehr oft auf Libraries der Community angewiesen ist, da React Native selbst nicht viele vorgestylte Komponenten bietet. Das ist ein Unterschied zu Ionic, den ich bemerkt habe.</p>



<p>Unter anderem verwendete ich das UI-Toolkit React Native Elements. Dieses kommt mit der Option, ein Theme zu erstellen, wobei neben Farben auch die default Styles der Komponenten festgelegt werden können, was sehr hilfreich war. React Native selbst bietet auch ein Color Theme, wodurch ich im Endeffekt beide nutze. Man müsste sich hier noch besser einlesen, was hierbei die Best Practice Lösung ist.</p>



<p>An der Kombination React Native mit Expo war sehr praktisch, dass man Änderungen mittels der Expo Go App schnell auf seinem Handy testen konnte. Das war auch sehr nötig, denn schnell wurde klar, es ist nicht so einfach die App bzw. die externen Komponenten auf jeder Plattform zum Laufen zu bringen, ohne dass unerwartete Verhaltensweisen auftreten. Manchmal gibt es auch Libraries, die nur Komponenten für iOS und Android zur Verfügung stellen, wodurch das Testen im Web schwierig wird.</p>



<p>Neben React Native habe ich mich im Rahmen des Projekts intensiv mit Zustand beschäftigt. Im Vergleich zu Redux ist es eine einfachere State Management Lösung, welche aber trotzdem eine Vielzahl nützlicher Features bietet. Um Logik zu trennen, habe ich meinen Store in Slices unterteilt. Zustand bietet außerdem die Funktion, den Store zu persistieren, wodurch ich manche Daten, wie z.B. den bzw. die User*in, den aktuellen Urlaub etc., zusätzlich lokal speichern konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Projekt hat mir vor allem einen Einblick in React Native mit Expo gegeben. Das Framework ist einerseits sehr mächtig, auf der anderen Seite können die vielen externen Komponenten mühsam werden. Ich habe aber auch viel Neues in Bezug auf Zustand und Prisma in Kombination mit zod gelernt. Auch die gesehenen Vor- und Nachteile von OpenAPI Generator werden hilfreich für weitere Projekte sein.</p>
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		<title>Blog &#124; MoveMates</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/development/blog-movemates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Labres]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 18:34:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cross Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[Extreme Programming Week]]></category>
		<category><![CDATA[Gitlab]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Sensoren]]></category>
		<category><![CDATA[websockets]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Week]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Anfang des 2. Semesters des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) fand die “Extreme Programming Week” statt (auch “Wild Week” genannt). Für diese Woche bekamen wir die Challenge, als ganze Masterklasse gemeinsam (insgesamt 8 Personen) innerhalb von 5 Tagen (Montag bis Freitag) eine App zu entwickeln. Die konkrete Aufgabenstellung erhielten wir erst am Montag, und <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/development/blog-movemates/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Anfang des 2. Semesters des Master-Studiengangs Interactive Technologies (Masterklasse Mobile) fand die “Extreme Programming Week” statt (auch “Wild Week” genannt). Für diese Woche bekamen wir die Challenge, als ganze Masterklasse gemeinsam (insgesamt 8 Personen) innerhalb von 5 Tagen (Montag bis Freitag) eine App zu entwickeln. Die konkrete Aufgabenstellung erhielten wir erst am Montag, und am Freitagnachmittag sollte die MVP-Version präsentiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgabenstellung</h2>



<p>Die Aufgabenstellung und das MVP wurde uns größtenteils vorgegeben, wobei wir vor allem bei den optionalen zusätzlichen Features mitreden konnten. Prinzipiell war die Idee, eine App zu entwickeln, über die man gewisse Echtzeitdaten wie Standort, Geschwindigkeit, Herzfrequenz etc. mit einer Gruppe austauscht. Einsatzbereiche gibt es dabei mehrere. Beispielsweise könnte man sich auf den Sport- (Laufen, Radfahren etc.) oder auf den Gesundheitsbereich (inkl. Fallerkennung) fokussieren. Letztendlich haben wir uns für den Bereich &#8220;gegeneinander Laufen&#8221; entschieden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">MVP (Minimum Viable Product)</h3>



<p>Um am Ende sagen zu können, dass wir die Aufgabe gemeistert haben, wurde ein MVP (Minimum Viable Product) mit den grundlegendsten Funktionen definiert. Was den Client betrifft, waren das Auslesen und sinnvolle Übertragen von Sensor-Daten, Login und Teambildung aber auch eine “coole Darstellung” wichtig. Vor allem beim letzten Punkt sollten wir uns wirklich Gedanken machen, was im Kontext gut funktioniert, anstatt einfach nur alle Daten in Zahlenform anzuzeigen.<br>Serverseitig lag der Fokus auf der Verteilung der Daten in Echtzeit im Team.<br>Außerdem sollte die App auf mindestens einer Plattform nativ im Testmodus verfügbar sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">NTH (Nice to Have)</h3>



<p>Neben dem MVP wurden auch optionale Features notiert, genannt “Nice to Haves”, die dann umgesetzt werden sollten, sobald das MVP fertig ist. Diese Liste wurde auch während der Woche erweitert.<br>Dazu gehörte die Distribution auf beiden Plattformen (iOS und Android) oder das Einführen eines Handicaps, welches dazu genutzt werden kann, dass unterschiedlich starke Leute in einer Sportart gegeneinander antreten können. Eine History vergangener Sessions, eine Exportmöglichkeit der Daten, Gamification, das Laufen der App im Hintergrund, Micro-Interactions und Vibration waren ebenso Punkte auf dieser Liste. Andere Ideen waren die Berechnung eines Leistungswerts, Tests oder die Verwendung eines QR-Codes zur Gruppenbildung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendete Technologien</h2>



<p>Im Projekt setzten wir auf Technologien, die wir bereits im vorherigen Semester kennenlernen durften bzw. mit denen einige unserer Gruppenmitglieder*innen bereits Erfahrung hatten. Von Anfang an war klar, dass sich eine native Umsetzung unserer App für sowohl Android als auch iOS wohl zeitlich nicht ausgehen würde, weshalb wir im Frontend auf eine Cross-Plattform Technologie setzten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="5831" height="1080" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram.jpg" alt="" class="wp-image-14288" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram.jpg 5831w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram-1536x284.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/tech_stack_diagram-2048x379.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 5831px) 100vw, 5831px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Zusammenspiel der verwendeten Technologien und Infrastruktur</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Frontend</h3>



<p>Im Frontend arbeiteten wir mit dem Cross-Platform Framework Ionic (Capacitor), in Kombination mit der Frontend-Technologie React &#8211; geschrieben in Typescript. Die Wahl fiel darauf, da wir im 1. Semester unseres Studiums sowohl ein Projekt mit React umsetzen mussten, als auch in unserer Masterklasse mit dem Ionic Framework arbeiteten.</p>



<p>Die ersten Screen-Prototypes designten wir mit der Design-Software Figma.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backend</h3>



<p>Im Backend verwendeten wir NestJS, ebenfalls in Kombination mit Typescript, da wir diese Backend-Technologie ebenfalls im 1. Semester unserer Masterklasse in einem Projekt verwendeten und so die Einstiegshürde wegfiel.</p>



<p>Da unsere App sehr stark auf Live-Daten angewiesen ist (sowohl das Senden der aktuellen Sensordaten eines Users, als auch das Erhalten der Live-Daten anderer User während einer Aktivität), entschieden wir uns, hierfür auf Websockets zurückzugreifen, welche nahtlos in NestJS unterstützt wurden. Beim Erstellen einer Session für alle Teilnehmer*innen wurde ein Websocket &#8220;Topic&#8221; erstellt, welches in den Apps aller Nutzer*innen subscribed werden konnte und mit welchem immer die aktuellen Live-Daten in einem fest definierten Intervall ausgetauscht wurden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Datenbank</h4>



<p>Für die Persistenz unserer Daten setzten wir auf eine PostgreSQL Datenbank, ergänzt durch den Object-Relational Mapper (ORM) TypeORM. Wir wählten PostgreSQL aufgrund seiner Zuverlässigkeit und weiten Verbreitung als relationale Datenbank, was uns eine solide Basis für unsere Anwendung bot und zukünftige Skalierbarkeit ermöglichte. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor war die exzellente Kompatibilität mit NestJS und die vorhandene Teamerfahrung mit TypeORM.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1111" height="651" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/06/ER-Modell-Komplett.drawio-1.png" alt="" class="wp-image-14372"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>ER-Diagramm der movemates DB</strong></figcaption></figure>



<p>Die Struktur unserer Datenbank wird ist in diesem ER-Diagramm veranschaulicht. Die Kernentitäten bilden  User, Session und Messerwerte. Zwischen :</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>User<strong>:</strong> Hier hinterlegen wir alle notwendigen Benutzerinformationen, darunter Id, Vorname, Nachname, Email, Passwort und physiologische Daten wie Geburtsdatum, Groesse, Gewicht und Geschlecht. Diese Informationen sind essenziell, insbesondere das Geburtsdatum für die Berechnung der individuellen Herzfrequenzzonen.</li>



<li>Session<strong>:</strong> Diese Entität verwaltet die Details der Lauf-Sessions, wie Id, Status, Enddatum, Typ und Startdatum.</li>



<li>User_Session<strong>:</strong> Als Verbindungstabelle stellt sie die Beziehung zwischen Benutzern und Sessions dar und speichert die Rolle des Teilnehmers innerhalb einer Session.</li>



<li>Messwerte<strong>:</strong> Diese zentrale Entität ist für die Speicherung der während einer aktiven Session gesammelten Sensordaten zuständig. Dazu gehören Zeitstempel, Geschwindigkeit, Breitengrad, Längengrad, Lage, Richtung, Herzfrequenz und Schrittfrequenz. Diese Daten bilden die Grundlage für unsere Echtzeitanzeigen und potenzielle historische Analysen.</li>
</ul>



<p>Mit unserer PostgreSQL DB wird somit das Rückgrat unserer App, indem alle statischen Benutzer- und Sitzungsdaten sowie die dynamischen Sensordaten gespeichert sind, die für die Kernfunktionen und die Visualisierung notwendig sind, gebildet.</p>



<p>Um diese DB stabil und einfach zu handhaben, nutzten wir Docker. Das erlaubte uns, die PostgreSQL-Datenbank in einem eigenen, isolierten &#8220;Container&#8221; laufen zu lassen. Dies vereinfacht nicht nur die Einrichtung erheblich, sondern stellt auch sicher, dass die Datenbank immer in einer konsistenten Umgebung läuft und ihre Daten sicher verwahrt bleiben. Dank dieser Docker-Einrichtung konnte sich unser Backend-Service problemlos und zuverlässig mit der Datenbank verbinden, sobald diese bereit war. Die Konfiguration mit TypeORM wiederum sorgte dafür, dass unsere App die Daten korrekt lesen, schreiben und verwalten konnte. Besonders wichtig dabei waren unsere TypeORM Datenbank-Migrationen. Diese funktionieren wie kleine, versionierte Skripte, die es uns ermöglichten, die Struktur der Datenbank (wie z.B. neue Spalten hinzufügen oder bestehende ändern) im Laufe der Entwicklung schrittweise und kontrolliert anzupassen, ohne Daten zu verlieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">OpenAPI</h4>



<p>Damit wir in unserem Frontend nicht noch einmal alle Backend Objekte doppelt anführen müssen und um Zeit zu sparen, haben wir uns dazu entscheiden, den OpenAPI Generator zu verwenden. Die grundsätzliche Funktion von diesem ist, dass man im Backend mithilfe eines Decorators, wie Swagger, die Endpunkte definiert und dokumentiert. Mithilfe dieser Dokumentation, kann man dann für das Frontend Client-Funktionen erstellen lassen, welche mit dem Backend konsistent und typensicher sind. In unserem Backend haben wir Swagger verwendet, um per Decorator die Endpoint Spezifikationen anzugeben. Im Frontend haben wir dann die <em>@openapitools/openapi-generator-cli</em> installiert, welche einen Befehl bereitstellt, mit welchem man die API erstellen kann. Davor ist noch eine OpenAPI Spec Datei benötigt, welche openapitool.json heißt, in welcher man die Einstellungen für die API angibt. Danach kann man jederzeit die API generieren lassen und sie verwenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">CI/CD</h3>



<p>Für unsere Backend-Applikation wurde uns ein Server auf unserer FH-Cloud zur Verfügung gestellt. Haben wir nun unsere NestJS Applikation per FTP auf diesen Server geladen? Natürlich nicht! Haben wir stattdessen viel Zeit in Continuous Integration und Deployment (CI/CD) investiert? Selbstverständlich! Schon am ersten Tag der Woche haben wir ein docker-compose.yml geschrieben. Damit ließ sich die Backend-Applikation mit einer Postgres Datenbank starten. Mit&nbsp;der Unterstützung unseres Masterklassenleiters Armin haben wir am Morgen des zweiten Tages Docker auf unserem Server installiert. Dann haben wir einen GitLab Runner mit dem Shell Executor eingerichtet und das .gitlab-ci.yml geschrieben. Darin haben wir einen Deploy Job definiert, der bei einem Commit auf den “main” Branch docker-compose ausführt und damit die neueste Version der Anwendung auf unserem Server startet. Ebenfalls haben wir den Build unserer Android-App automatisiert. Dafür brauchte es einen Job um die Dependencies der Ionic App zu installieren, einen Job um die Frontend-Applikation zu bauen, einen um das .apk zu bauen und schließlich einen Job um das .apk zu publishen. Damit wir reproduzierbare Builds und einen sauberen Server haben, wollten wir all diese Jobs in Containern ausführen. Dazu mussten wir einen weiteren GitLab Runner aufsetzen, der dieses Mal den Docker Executor verwendet. Der Build der Android App verwendet das Image alvrme/alpine-android und die anderen ein simples Node.js Image. Continuous Deployment war geschafft, Continuous Integration folgte.</p>



<p>Wenn man ein neues NestJS-Projekt startet, werden automatisch <a href="https://eslint.org/">Eslint</a> mit <a href="https://prettier.io/">Prettier</a> und <a href="https://jestjs.io/">Jest</a> eingerichtet. Damit das Code-Linting/Formatting und die Tests auch in der Pipeline ausgeführt werden, haben wir dafür jeweils einen Job in einem “test” Step in unsere Pipeline erstellt. Vorgelagert findet ein Job statt, der die Dependencies installiert. Alle drei Jobs werden in einem Node.js Image ausgeführt. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, hätten wir noch für das Frontend einen Linting- und Test-Job erstellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1383" height="158" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/image2.png" alt="" class="wp-image-14285" style="object-fit:cover"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Visualisierung unserer GitLab CI/CD Pipeline</strong></figcaption></figure>



<p>Im Hinblick auf CI war zwar die Basis für Unit Tests im Backend gelegt, aber leider fehlten uns die Tests, um wirklich Nutzen davon zu haben. Der <a href="https://docs.gitlab.com/ci/testing/unit_test_reports/">GitLab Test Reporter</a> zeigt die traurige Situation unserer Unit Tests (siehe folgenden Screenshot). Um das zu kompensieren, haben wir End-To-End-Tests geschrieben, die zumindest einen Teil der User Flows abdecken. Mit <a href="https://www.cypress.io/">Cypress</a> durchlaufen wir den Registrierungs- und Anmeldeprozess und starten einen neuen Gruppenaktivität. Die Cypress Tests werden leider nicht in der Pipeline ausgeführt, da unsere GitLab Runner mit den existierenden Jobs bereits alle Hände voll zu tun hatten. Gegen Ende der Woche, als der Zeitdruck stieg, mussten wir sogar manche Pipeline Steps deaktivieren, um das Deployment zu beschleunigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="952" height="615" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/image3.png" alt="" class="wp-image-14286"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Erfolgreich durchgelaufene Pipeline (32 Minuten!)</strong></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Internes App-Publishing</h4>



<p>Eine der Anforderungen unserer Auftraggeber war es, die fertige App auch auf zumindest einer der beiden Plattformen auf eine beliebige Weise öffentlich zur Verfügung zu stellen. Wir entschieden uns dafür Firebase App Distribution zu verwenden, um unsere Android App einer fest definierten Personengruppe ausliefern zu können. Es wurde ein Build Job in unserer GitLab Pipeline eingerichtet, der uns ein APK-File gebaut hat und dieses über die Firebase CLI in einen geschlossenen Test hochgeladen hat, in denen sowohl alle Teammitglieder*innen als auch unsere Dozenten eingeladen wurden. So wurde nach jedem Commit auf unseren master-branch eine neue App-Version veröffentlicht, die mit einem Klick in der Firebase App Distribution App heruntergeladen werden konnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sensoren</h3>



<p>In Bezug auf Sensoren wurden wir mit verschiedenen Heart Rate Monitors (HRMs) wie Wahoo Tickr Fit und einem Modell von Moofit ausgestattet. Um diese Daten auslesen zu können, haben wir das Capacitor Community Plugin “Bluetooth Low Energy” verwendet.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-rotated.jpeg" alt="" class="wp-image-14278" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-rotated.jpeg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-1152x1536.jpeg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/hrm-1536x2048.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Beispiel: Einer der verwendeten Herzfrequenzsensoren</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Arbeitsablauf</h2>



<p>Generell haben wir beschlossen, dass wir jeden Tag um 9 Uhr mit der Arbeit beginnen werden. Wir haben auch die gesamte Woche vor Ort gearbeitet, da wir es als die bessere Option empfunden haben und gehört haben, wie schlecht es der Gruppe ging, welche nur im Home Office gearbeitet hat. Um uns besser organisieren zu können, haben wir jeden Tag um 10:00 ein Daily Standup abgehalten, wo wir unseren derzeitigen Stand den Dozenten gezeigt und erklärt haben und wir Feedback auf diesen erhalten haben. Bei diesen Standups haben wir auch unsere Ziele für den Tag festgelegt, damit wir wissen, auf was wir uns fokussieren werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="4624" height="3468" data-id="14281" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1.jpg" alt="" class="wp-image-14281" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1.jpg 4624w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1-1536x1152.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 4624px) 100vw, 4624px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3472" height="4624" data-id="14282" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2.jpg" alt="" class="wp-image-14282" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2.jpg 3472w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2-1153x1536.jpg 1153w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/standup2-1538x2048.jpg 1538w" sizes="auto, (max-width: 3472px) 100vw, 3472px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Daily Standup: Zieldefinition für den Arbeitstag</strong></figcaption></figure>



<p></p>



<p>Ziel des ersten Tages war es, ein Monorepo auf GitLab anzulegen und das Projekt zu initialisieren. Im Frontend beschäftigten wir uns mit den ersten Sensoren, und im Backend wurde die Datenbank aufgesetzt und mit den Websockets begonnen. Weiters richteten wir Firebase App Distribution für die Android Plattform ein.</p>



<p>Am Dienstag besprochen wir, wie unsere Entities/Daten aussehen würden. Das Feature “User Registrierung und Login” wurde implementiert, und wir machten uns Gedanken über das UI-Konzept und die Datenvisualisierung. Zusätzlich überlegten wir uns die Verwendung und Berechnung der Rohdaten der Sensoren, und implementierten automatisierte Android Builds.</p>



<p>Am Mittwoch, nachdem wir Feedback zu unserem UI-Konzept erhielten, verfeinerten wir dieses und überlegten uns ein bestimmtes Szenario für die Datenvisualisierung. Danach machten wir uns daran, die UI umzusetzen, ClientSDK zu generieren und Endpoints und Services im Backend zu erstellen. Weitere Ziele waren, Sensordaten über Websockets schicken und empfangen zu können, und eine Session sowohl im Frontend als auch im Backend erstellen zu können.</p>



<p>In den letzten beiden Tagen ging es darum, alle Features des MVP fertigzustellen und letzte Bugs zu fixen. Dazu gehörten: Auth (Route Guard, Token, …), alles rund um Sessions (Create, Join, End, Leave), die Kommunikation der Daten über Websockets, Edit Profile, Datenvalidierung (null, -1, …), Loading Indicator, und mehr.</p>



<p>Am Freitagnachmittag wurde das Endprodukt präsentiert &#8211; mehr dazu etwas später in diesem Blogbeitrag.</p>



<p>Neben der Arbeit kam aber auch nicht der Spaß zu kurz. Darum nutzten wir als Team am 4. Tag der Wild Week (Donnerstag) die Möglichkeit, beim FH internen “IMFix” Event vorbeizuschauen. Neben Snacks, Bier und guter Laune konnten wir uns bei mehreren Multiplayer Spielen entspannen, bevor es dann in die heiße Endphase des Projektes ging.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1920" data-id="14259" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_1.jpg" alt="" class="wp-image-14259" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_1.jpg 1080w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_1-864x1536.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" data-id="14262" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-rotated.jpeg" alt="" class="wp-image-14262" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-rotated.jpeg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-1152x1536.jpeg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/imfix_2-2-1536x2048.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Kurze Verschnaufpause beim IMFix Event &#8211; <em>&#8220;Don&#8217;t drink and drive&#8221;</em> wurde hier ausnahmsweise mal nicht ganz ernst genommen.</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Abgeliefertes Endprodukt</h2>



<p>Unsere App ist in mehrere übersichtliche Screens unterteilt, die den User Schritt für Schritt durch den gesamten Ablauf führen. Von der Anmeldung über die Erstellung oder Teilnahme an einer Session bis hin zur aktiven Nutzung während eines Laufs sind alle Funktionen klar strukturiert. Im Mittelpunkt stehen dabei das Dashboard als zentrale Steuerzentrale, der WaitingScreen zur Organisation der Teilnehmer*innen, sowie das Userprofil, in dem persönliche Daten verwaltet werden können. Während einer aktiven Session rücken das Leaderboard und die Kartenansicht in den Vordergrund. Hier werden in Echtzeit alle relevanten Informationen der Teilnehmer*innen angezeigt.&nbsp;<br>Bevor jedoch der eigentliche Ablauf startet, erfolgt der Einstieg über den Login oder die Registrierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Login und Registrierung</h3>



<p>Beim ersten Öffnen der App wird der User auf den Login-Screen weitergeleitet. Hier kann man sich entweder mit bestehenden Zugangsdaten anmelden oder sich neu registrieren. Die Registrierung erfolgt über ein kurzes Formular, bei dem grundlegende Daten wie Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort abgefragt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dashboard</h3>



<p>Sobald der Login oder die Registrierung abgeschlossen ist, gelangt der User auf das Dashboard. Hier stehen zwei Optionen zur Verfügung: Entweder eine neue Session zu erstellen oder einer bestehenden Session beizutreten. Diese Optionen sind jedoch zu Beginn ausgegraut dargestellt und können erst genutzt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.</p>



<p>Auf dem Dashboard befinden sich drei Buttons zur Aktivierung der benötigten Sensoren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>GPS</strong></li>



<li><strong>Herzfrequenzsensor</strong> (inkl. Bluetooth-Verbindung zu einem Wearable)</li>



<li><strong>Heading-Sensor</strong></li>
</ul>



<p>Zu Beginn sind alle drei Buttons rot eingefärbt, um anzuzeigen, dass die jeweiligen Sensoren noch nicht aktiv sind. Nach dem erfolgreichen Aktivieren – sei es durch das Einschalten eines Gerätesensors oder die Herstellung einer Verbindung – wechselt die Farbe auf grün, was visuell signalisiert, dass der jeweilige Sensor nun einsatzbereit ist.</p>



<p>Erst wenn entweder das GPS-Signal oder der Herzfrequenzsensor aktiviert wurde, werden die beiden Optionen „Session erstellen“ und „Session beitreten“ freigeschaltet und können ausgewählt werden. Optional kann zusätzlich der Heading-Sensor aktiviert werden, der später auf der Karte eine genauere Bewegungsrichtung ermöglicht.</p>



<p>Beim Beitritt zu einer Session muss zuvor die Session-ID, die man über einen QR-Code oder eine Nachricht erhalten hat, in ein Inputfeld eingegeben werden. Danach geht es automatisch weiter zum nächsten Screen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard.png" alt="" class="wp-image-14272" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard.png 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard-710x1536.png 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/dashboard-946x2048.png 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: Dashboard</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">WaitingScreen</h3>



<p>Am WaitingScreen wird die aktuelle Teilnehmerliste angezeigt. Dort sieht der User, wer sich bereits angemeldet hat. Die Liste aktualisiert sich automatisch, sobald weitere Personen hinzukommen.</p>



<p>Über den Abmelde-Button kann sich der User jederzeit wieder von der Session entfernen. Man wird dabei direkt zurück ins Dashboard geleitet. Sollte jedoch der Host selbst auf „Abmelden“ klicken, wird nicht nur die eigene Verbindung getrennt, sondern die komplette Session gelöscht, inklusive aller Teilnehmerinnen. Auch in diesem Fall gelangen alle automatisch zurück ins Dashboard.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen.jpg" alt="" class="wp-image-14273" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen.jpg 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen-710x1536.jpg 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/waitingscreen-946x2048.jpg 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: WaitingScreen</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">QR-Modal</h3>



<p>Für den Ersteller der Session gibt es die Möglichkeit, einen QR-Code zu generieren. Dieser Button befindet sich oberhalb der Teilnehmerliste. Nach dem Klick öffnet sich ein Modal, in dem der QR-Code angezeigt wird. Dieser enthält die Session-ID und kann über einen Button ebenso in die Zwischenablage kopiert werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Session-ID direkt per Nachricht oder Social Media zu teilen. Wenn der Host entscheidet, dass alle bereit sind, kann die Session jederzeit über den Start-Button gestartet werden.</p>



<p>Sobald der Host einer Session auf “Start” klickt, kommen alle User*innen einer Session auf das Leaderboard. Dort befindet sich das Grundkonzept unserer App. Ganz oben am Screen findet man zwei Tabs, um zwischen 2 Ansichten zu wechseln: das Leaderboard und die Kartenansicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leaderboard</h3>



<p>Oben am Bildschirm findet der*die User*in die Ranganzeige. Der eigene Rang wird ziemlich groß dargestellt, damit man sofort erkennt, wo man sich am Leaderboard befindet. Gleich darunter findet sich das eigentlich wichtigste Feature unserer App, nämlich die visuelle Anzeige der Herzfrequenz und der Geschwindigkeit. Die Herzfrequenz wird bei uns in 3 Zonen eingeteilt. In der mittleren Zone befindet sich die &#8220;ideale Herzfrequenz&#8221; für den*die User*in für die aktuelle Aktivität. Sobald man sich in der linken oder in der rechten Zone befindet, bedeutet das, dass die Herzfrequenz zu niedrig bzw. zu hoch ist. Die &#8220;ideale Herzfrequenz&#8221; berechnet sich aus dem Alter des Users bzw. der Userin, damit die Fairness bei Teilnehmer*innen unterschiedlichen Alters erhalten bleibt. Die visuelle Darstellung wurde als Balken gelöst, da wir so die 3 Zonen in Farben unterteilen konnten und die aktive Herzfrequenz auf diesem Balken hin- und herwandern kann. Innerhalb der Balken befindet sich auch die Anzahl der Punkte, die man bekommt, je nachdem, in welcher Zone man sich befindet. Das Punktesystem für die Herzfrequenz wurde so gelöst, dass nur die mittlere Zone, also Zone 2, die meisten Punkte (+5 Punkte) bekommt. Die anderen zwei Zonen bekommen jeweils +2 Punkte. Somit bekommt der*die Nutzer*in alle 3 Sekunden, je nach Zone, die Punkte gutgeschrieben.&nbsp;</p>



<p>Unterhalb des Herzfrequenz-Balkens befindet sich der Geschwindigkeits-Balken, dieser basiert auf dem gleichen Prinzip. Je nach Geschwindigkeit gehen die Punkte nach oben, je schneller desto mehr Punkte. Auch hier wurde der Balken in mehrere Zonen unterteilt, die farblich markiert sind.</p>



<p>Unterhalb der beiden Balken befindet sich auch schon das Leaderboard. Dort werden alle Teilnehmer*innen angezeigt, sowie deren Punktzahl. Alle Punkte werden permanent alle 3 Sekunden geupdatet, damit das Board ständig in Bewegung ist. Wenn sich Plätze ändern, passiert dies in einer überlappenden Animation. Außerdem werden Plätze 1-3 in den klassischen Farben Gold, Silber, Bronze dargestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard.jpg" alt="" class="wp-image-14274" style="width:185px;height:auto" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard.jpg 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard-710x1536.jpg 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/leaderboard-946x2048.jpg 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: Leaderboard</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Kartenansicht</h3>



<p>Auf dieser Seite befindet sich eine Karte von &#8220;Leaflet&#8221;, die in voller Bildschirmgröße dargestellt wird. Sie dient dazu, dass man jederzeit alle Teilnehmer*innen aktiv auf der Karte verfolgen kann, sollte sich beispielsweise ein*e User*in in einer anderen Stadt befinden. Alle Teilnehmer*innen werden jeweils als Dreieck, in einer individuellen Farbe, dargestellt. Wir haben uns für Dreiecke entschieden, weil wir so die Richtung anzeigen können, in die sich ein*e Nutzer*in bewegt. Aufgrund zeitlicher Begrenzung war das auch schon die Funktion unserer Karte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="2532" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map.jpg" alt="" class="wp-image-14275" style="width:auto;height:400px" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map.jpg 1170w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map-710x1536.jpg 710w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/map-946x2048.jpg 946w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Screenshot: Kartenansicht</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">User-Profil</h3>



<p>Das Userprofile ist sehr simpel gehalten und bietet nur die Möglichkeit, Daten der Nutzer*innen zu ändern, wie zum Beispiel das Alter. Außerdem befindet sich dort der Logout Button.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Endpräsentation und Feedback</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ablauf der Präsentation / Abgabe</h3>



<p>Am Nachmittag des fünften und letzten Tags der Extreme Programming Week war es soweit: das Produkt der Woche sollte präsentiert werden. Kurz vor dem ausgemachten Termin mit unseren Masterklasseleitern war es noch recht stressig, da noch einige kleine Bugs aufkamen, die gefixt werden mussten. Trotzdem schafften wir es recht pünktlich, mit der App-Demo anzufangen.</p>



<p>Zuerst installierten wir die App auf unseren Handys: auf Android via Firebase App Distribution und für iOS direkt von Xcode am Laptop auf das iPhone via USB-Kabel. Danach zeigten wir unseren Masterklasseleitern, wie man sich in der App registrieren und einloggen kann, und wie das Dashboard und die Account-Seite aussehen, sobald man eingeloggt ist. Die Herzfrequenz-Sensoren, welche wir zur Verfügung hatten, wurden unterschiedlichen Personen angelegt und mit Handys verbunden.</p>



<p>Schließlich war es Zeit für eine Demonstration der App in einem echten Szenario: eine Person unter uns erstellte eine Session und alle anderen traten dieser bei. Sobald alle drinnen waren, machten wir uns auf den Weg. Während einem Spaziergang rund um das Gebäude (der Rückweg wurde sogar gelaufen!) probierten wir die App aus und beobachteten dabei unsere eigenen Werte (Herzfrequenz, Position, Geschwindigkeit), sowie die Punkte auf dem Leaderboard.</p>



<p>Als wir zu dem Raum der Lehrveranstaltung zurückkehrten, gaben unsere Masterklasseleitern ihr Feedback zu unserem Endprodukt. Dadurch, dass wir die Anforderungen des MVP erfüllten, und auch noch einige Nice-To-Have-Funktionalitäten einbauten, war unser Projekt erfolgreich. Wir freuten uns über die positiven Rückmeldungen und über Ideen für mögliche Erweiterungen und Verbesserungen der App.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="4032" height="3024" data-id="14267" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1.jpg" alt="" class="wp-image-14267" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1.jpg 4032w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1-1536x1152.jpg 1536w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 4032px) 100vw, 4032px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" data-id="14268" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2.jpg" alt="" class="wp-image-14268" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2.jpg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2-1152x1536.jpg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo2-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="3024" height="4032" data-id="14269" src="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3.jpg" alt="" class="wp-image-14269" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3.jpg 3024w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3-1152x1536.jpg 1152w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2025/05/demo3-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 3024px) 100vw, 3024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><strong>Interaktive Live-Demo am Parkplatz der FH St. Pölten</strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Erhaltenes Feedback: Verbesserungspotenzial</h3>



<p>Im Laufe der interaktiven Live-Demo und im Anschluss zur Präsentation erhielten wir folgendes Feedback:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die WebSocket-Verbindung bricht öfters ab (z.B. beim Wechsel von WLAN zu Mobilen Daten, und auch nach einer Weile von Inaktivität). Eine Möglichkeit, sich (automatisch) wieder verbinden zu können, sollte implementiert werden.</li>



<li>Die Berechnung der Daten (Punkte für das Leaderboard) wird momentan clientseitig durchgeführt. Die Berechnung sollte serverseitig passieren.</li>



<li>Wenn sowohl die Herzfrequenz, als auch die GPS-Daten null sind, verschwindet der visuelle Balken dieser Person im Leaderboard.</li>



<li>Der Code, der eingegeben werden muss, um einer Session beizutreten, sollte kürzer sein. Zusätzlich wäre ein eingebauter QR-Code-Reader cool. (Dies hatten wir eigentlich vor, es ist sich zeitlich aber leider nicht ganz ausgegangen)</li>



<li>Es wäre gut, während der Session sehen zu können…
<ul class="wp-block-list">
<li>…wie akkurat die Daten sind (z.B. Position).</li>



<li>…ob eine Person einen Herzfrequenz-Sensor verbunden hat. (Zusätzlich wäre es von Vorteil, sich während der Session auch später noch mit einem Herzfrequenz-Sensor verbinden zu können.)</li>



<li>…ob eine Person momentan disconnected ist.</li>
</ul>
</li>



<li>Ein Nice-To-Have wäre noch, dass man in dem Leaderboard während der Session auf einzelne User*innen draufklicken kann, um Detaildaten zu der Person zu sehen. Eventuell könnten in der View die Daten der anderen Person auch gleich mit den eigenen verglichen werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit aller Teilnehmer*innen</h2>



<p>Im folgenden Abschnitt möchten wir noch unser Fazit und unsere Erfahrungen teilen, die wir während der Extreme Programming Week sammeln konnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Katharina</h3>



<p>Ich bin sehr stolz auf das, was wir in diesen fünf Tagen geleistet haben. Die Extreme Programming Week hat nicht nur unsere Zeitmanagement-Skills, sondern auch zum ersten Mal unsere koordinierte Zusammenarbeit als Team auf die Probe gestellt. Ich war positiv überrascht, wie gut dies funktioniert hat &#8211; ich glaube, die täglichen Meetings haben sehr stark zu unserem Erfolg beigetragen.</p>



<p>Meine Aufgaben während der Woche waren unter anderem das Leiten der Meetings, das Testen und Debuggen der nativen Funktionalitäten (insbesondere auf dem iPhone) und Frontend Development. Dabei habe ich mich zum Beispiel intensiv mit Device-Daten (Geolocation, Accelerometer, Gyroskop, etc.) beschäftigt, um diese einerseits in der App anzuzeigen, und andererseits, um sie zur Berechnung von Herzfrequenzzonen, Kalorienverbrauch und sogar einem Schrittzähler zu verwenden. Letzteres hat es aus Zeitgründen leider nicht in das Endprodukt geschafft, aber die Erfahrungen, welche ich dabei gesammelt habe, bleiben mir erhalten.</p>



<p>Im Laufe der Woche hatte ich auch die Möglichkeit, gemeinsam mit Caro im Pair-Programming-Stil an der Authentifizierung im Frontend zu arbeiten. Diese Art des Arbeitens war recht neu für mich, aber ich muss sagen, dass ich eine sehr positive Erfahrung damit gemacht habe &#8211; wenn zwei kreative Köpfe zusammenkommen, kann so einiges entstehen!</p>



<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass die Woche recht stressig war, besonders gegen Ende hin, aber ich habe sehr viel dabei gelernt. Vom technischen Know-how bis hin zu Leadership, Zeitmanagement und Team-Skills war alles dabei. Ich wünschte, ich hätte noch mehr Einblick in das Backend und den CI/CD-Prozess bekommen können, aber aus Zeitgründen war das nicht möglich. Alles in allem blicke ich positiv auf die Extreme Programming Week zurück: es war eine spannende Woche voller wertvoller Erfahrungen, welche uns als Team noch enger zusammengeschweißt hat, und aus der ich viel neues Wissen für die Zukunft mitnehme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">David</h3>



<p>Ich blicke gerne auf die Wild Week zurück und bin stolz auf das Endprodukt, das wir als Team in der Woche geschaffen haben. Es war schön zu sehen, wie jedes Teammitglied seine bisherigen technischen Erfahrungen bei den verschiedenen Teilaufgaben des Projekts einbringen konnte. Durch das Setup (alle Teammitglieder ständig in einem Raum) konnten wir das Know-How auch sehr gut mit allen teilen.</p>



<p>Sehr motivierend fand ich auch die Aufteilung in tägliche Sprints mit einem Meeting in der Früh, in dem wir immer die Aufgaben definierten und zwischen den Teammitgliedern verteilten, da man so ein festes Ziel für den Tag vor Augen hatte, auf das man hinarbeiten konnte.</p>



<p>Ich konnte auf jeden Fall ein paar persönliche Learnings aus der Wild Week mitnehmen: Da das zu entwickelnde Produkt ja am Freitag zu präsentieren war und dadurch die Zeit ein extrem limitierender Faktor, war es essentiell, sich auf das MVP zu konzentrieren und sich nicht in Details zu verlieren. Das hat im Laufe der Woche mal mehr, mal weniger gut geklappt. Es ist auch gar nicht so leicht, stets den Fokus auf die Grundfunktionalität zu behalten, da man bei Projekten mit kompletter Entscheidungsfreiheit als Entwickler automatisch darüber nachdenkt, welche Features man nicht noch hinzufügen könnte. Gegen Ende der Woche hat sich das Pareto-Prinzip aus meiner Sicht auch wieder zum Teil bewahrheitet. Durch Erfolgsmomente am Anfang des Projekts ist man leicht dazu verleitet anzunehmen, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit im selben Tempo bis zum Abschluss beibehalten werden kann &#8211; was sich nicht bewahrheitet hat. In einem zukünftigen Projekt dieser Art wäre es für mich wichtig, mehr Fokus darauf zu legen, wirklich beim MVP zu bleiben und den ganzen Entscheidungsprozess über zusätzliche Features erst gar nicht aufkommen zu lassen.</p>



<p>Aus technischer Sicht fand ich super, mich wieder mehr mit React beschäftigen zu können. Hier habe ich einiges an Know-How aus der Woche mitnehmen können. Zusätzlich fand ich die Diskussionen mit meinen TeamkollegInnen über Architekturentscheidungen sehr spannend und fand es super, das ganze Tech Setup inkl. CI/CD für ein Projekt dieser Art von Grund auf einzurichten. Es war auch das erste Mal, dass ich an einer App gearbeitet habe, die hauptsächlich Websockets als Kommunikationskanal verwendet &#8211; es war spannend, mal mit einem anderen Schnittstelle als REST zu arbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Andreas</h3>



<p>8 Teammitglieder, fast 5 Tage Entwicklungszeit und eine gemeinsame App-Idee realisieren – das war unser intensives und lehrreiches Projekt am Anfang des 2. Semesters, aus dem ich persönlich viel mitnehmen konnte. Die Woche war geprägt von enger Teamkommunikation, klarer Aufgabenverteilung und vielen kleinen Abstimmungen, die am Ende zu einem funktionierenden Gesamtprodukt geführt haben. Besonders interessant war für mich, wie unterschiedlich einzelne Teammitglieder an Aufgaben herangegangen sind – sowohl inhaltlich als auch methodisch. Dabei habe ich nicht nur verschiedene Denkansätze kennengelernt, sondern auch praktische Coding-Tipps und Lösungsstrategien aufgeschnappt, die mir in Zukunft sicher weiterhelfen werden.</p>



<p>Mein Fokus lag zu Beginn auf der Planung unserer Datenbank. Zusammen mit Matthias habe ich verschiedene Datenbanktypen – wie z.B. relationale, NoSQL und Time-Series DBs – hinsichtlich ihrer Eignung für unseren Use Case bewertet. Auf Basis dieser Überlegungen sind wird bei einer klassischen relationalen DB geblieben, für die Matthias und ich ein erstes ER-Diagramm entworfen haben, das wir anschließend im Team besprochen und gemeinsam überarbeitet haben. Auch wenn dieser Prozess Zeit gekostet hat, konnten wir dadurch eine saubere, tragfähige Struktur aufsetzen, die sich später fast vollständig problemlos in NestJS integrieren ließ. Im weiteren Verlauf (nachdem der technische Aufbau der DB gestanden ist) habe ich mich verstärkt dem Frontend gewidmet, insbesondere der Nebenmaske für die User*innendaten, die noch nicht von meinen Kolleg*innen bearbeitet wurden. Dort konnte ich eigenständig erste Komponenten entwickeln, gerade bei Bereichen mit direktem Bezug zur Datenbank. Bei komplexeren Problemen habe ich auf Pair Programming gesetzt, um gemeinsam mit dem gebündelten Stärken meiner Kolleg*innen gezielte Lösungen zu finden.</p>



<p>Eine besondere Herausforderung war auch für mich der Umgang mit dem begrenzten Zeitrahmen bei gleichzeitigem Anspruch auf sauberen, wartbaren Code. Ich habe gelernt, wie entscheidend es ist, in der Entwicklung frühzeitig sinnvolle Prioritäten zu setzen – also die „richtige“ Reihenfolge zu finden: Was muss funktionieren, was ist optional, und was kann man notfalls zurückstellen? Diese Balance war nicht immer einfach, aber essenziell, um alle Kernfunktionen zuverlässig umzusetzen. Mein Versuch, am Ende noch die Safe-Area technisch sauber zu integrieren, ist trotz mehrerer Ansätze gescheitert – aber genau daraus habe ich am meisten gelernt: Nicht jede Idee lässt sich unter Zeitdruck noch sinnvoll umsetzen, und pragmatisches Handeln ist oft wichtiger als Perfektion im Detail.<br><br>Um mein Fazit abzurunden, möchte ich gerne festhalten, dass dieses Projekt nicht nur meine technischen Fähigkeiten weiterentwickelt, sondern auch mein Verständnis für effiziente Teamarbeit unter Druck geschärft hat. Besonders der Umgang mit begrenzter Zeit und die bewusste Fokussierung auf das Wesentliche haben mir gezeigt, worauf es in realen Entwicklungsprozessen wirklich ankommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Felix</h3>



<p>Die Programming Week war für mich auf jeden Fall ein Highlight. In einer relativ großen Gruppe so ein Projekt in nur 5 Tagen umzusetzen war nicht nur super anstrengend, sondern auch spannend und lustig. Ich muss echt sagen, dass ich sehr viel gelernt habe, auch wenn ich leider von manchen Bereichen des Projekts nicht so viel mitbekommen habe, was aber durchaus verständlich ist, wenn man unter diesem Zeitdruck steht.</p>



<p>Ich habe viel im Pair-Programming gearbeitet und das vor allem am Frontend. Das war für mich echt nützlich, da ich so schneller in das Projekt und in React reinfinden konnte. Ich habe mit Caro zuallererst begonnen, dass wir den Heart-Rate-Sensor mit Bluetooth verbinden können und die Daten auslesen können, das hat Anfangs ein bisschen schwierig funktioniert, aber dann haben wir zusammen auch schnell eine Lösung gefunden, was gerade am ersten Tag super motivierend war. Auch sonst war das gesamte Projekt sehr gut aufgebaut, weil wir jeden Tag mit einem Meeting begonnen haben, um die heutigen Ziele festzulegen. Anfangs dachte ich, dass wird ja dann echt einfach am Freitag fertig zu werden, wenn alles so schnell weitergeht, aber wie so oft unterschätzt man dann den Stress der letzten Tage. Wie ich schon einmal erwähnt habe, hätte ich noch sehr gerne mehr in das Backend und in die Websockets geschaut, aber leider war das zeitlich nicht mehr ganz möglich, aber dafür konnte ich im Frontend fast überall mitarbeiten, was natürlich auch dort mein Wissen verbessert hat.</p>



<p>Das gesamte Projekt haben wir echt gut als Gruppe gemeistert. Wir hatten Spaß, waren gestresst und haben alle glaube ich sehr viel dabei gelernt. Das Endprodukt konnte sich bei der Präsentation auch sehen lassen, außer vielleicht ein paar kleine Bugs. Ich konnte auf jeden Fall sehr viel lernen und würde diese Art von Projekt gerne wiederholen, auch wenn eine Pause nach dieser Woche sehr gut getan hat.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Caroline</h3>



<p>Es war sehr spannend zu sehen, wie viel man zu acht in einer Woche bzw. 5 Tagen schafft zu entwickeln. Ich habe mich vor allem mit dem Frontend beschäftigt und dabei meist Pair Programming mit verschiedenen Personen betrieben. Dieses Konzept ist mir bereits aus dem Bachelor bekannt und mir persönlich gefällt es sehr gut, da man so schneller Fehler bemerkt.</p>



<p>Montags habe ich mich mit Felix um die Verbindung zum Heart Rate Sensor gekümmert. Anfangs gab es ein paar Schwierigkeiten, doch dann folgte das Erfolgserlebnis. Die Verwendung von HRMs und Bluetooth LE war für mich neu, aber sehr interessant. Dienstags habe ich mich vor allem mit dem Login- und Registrierungs-Screen beschäftigt und dafür anfangs Farben und Schriftarten global definiert und Tailwind aufgesetzt. In Bezug auf die Formulare auf den zwei Screens nutze ich React Hook Form, wobei ich die Library zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt habe, da der State nicht immer aktualisiert wurde. Nachdem wir am Mittwoch unser UI-Konzept und die Datenvisualisierung überarbeitet hatten, habe ich mit Felix die Umsetzung des LiveActivity-Screens begonnen. Donnerstags war ich mit Katharina für den Authentifizierungscheck beim Aufruf gewisser Routen verantwortlich und habe Andi beim Bearbeiten der Profilinformationen geholfen. Am letzten Tag war Endspurt angesagt und somit auch Bug Fixing. Dabei habe ich einerseits David bei der Verwendung der WebSockets im Frontend unterstützt, andererseits Matthias bei der Session Erstellung/Teilnahme.</p>



<p>Ich finde, wir haben das als Gruppe sehr gut gemeistert, mit dem Daily Planning am Anfang war klar definiert, was gemacht wird, und das Endprodukt (bis auf die paar Bugs) kann sich sehen lassen. Vor allem was die Verbindung mit den Sensoren und die Erstellung eigener sogenannter Guarded Routes betrifft, habe ich einiges gelernt, was auch in Zukunft hilfreich sein könnte. Neben den technischen Aspekten habe ich nochmals gesehen, wie wichtig es ist, sich zuerst auf das MVP zu konzentrieren und sicherzustellen, dass das die anderen auch tun, da man sonst Zeit verliert und sich verrennen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sebastian</h3>



<p>Die Wild Week war ein wirklich interessantes und spannendes Erlebnis. Ein ganzes Projekt in nicht einmal 5 Tagen auf die Beine zu stellen war extremst stressig, aber auch wirklich toll zu sehen, was man eigentlich in so kurzer Zeit auf die Beine stellen kann, wenn man sich wirklich ins Zeug lägt. Auch konnte ich einiges aus dieser Woche mitnehmen.</p>



<p>Zum einen hatte ich bisher noch keine Erfahrung mit Ionic in Verbindung mit React. Ich habe nur Ionic und Angular oder React Native verwendet, aber nicht beide zusammen. Auch habe ich einiges über die Verwendung von Herz Sensoren erfahren, auch wenn meine Erfahrung hier etwas kurz gekommen ist, da ich größtenteils im Backend zuständig war. Ich hätte sehr gerne auch andere Bereiche mir angeschaut, aber aufgrund des Zeitstresses ist es verständlich, dass dies nicht wirklich möglich war. In der Woche habe ich manchmal allein gearbeitet, zum Beispiel für die Erforschung, wie das Accelerometer im Handy funktioniert oder im Backend die Datenspeicherung über die passenden Endpoints zu ermöglichen, habe aber auch einiges im Pair Programming gemacht. Auf beiden Seiten. Auch wenn ich diese Technik schon aus dem Bachelor kannte, ist es trotzdem immer interessant zu sehen, wie gut Pair Programming funktioniert. Eine weitere Person neben sich zu haben, die sich nur darauf konzentrieren kann, was geschrieben wird und sofort erkennen kann, wenn man eine Sache vergisst oder welche einem bei Problemen hilft, ist sehr wertvoll, vor allem wenn nicht jede Person im Team an einer eignen Sache arbeiten kann.</p>



<p>Im großen und ganzem finde ich das die Wild Week wirklich toll gelaufen ist. Wir haben uns viel vorgenommen, dies aber auch toll hinbekommen. Mit den Daily Stand-ups, welche wir immer in der Früh gemacht haben, konnten wir uns jeden Tag auf unsere Ziele festlegen und auf diese fokussieren. Man konnte auch wirklich gut erkenne, weshalb das Prinzip eines MVPs existiertet. Ich hätte nichts dagegen, einmal wieder so ein Projekt zu wiederholen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jan</h3>



<p>Es war eine spannende Woche! In fünf Tagen haben wir viel diskutiert, Entscheidungen getroffen und fleißig in die Tasten gehauen. Das Ergebnis ist ein Proof of Concept, der unsere interessante App-Idee greifbar macht. Mit diesem Ergebnis sind wir insgesamt sehr zufrieden. Allerdings schwingt beim „insgesamt“ auch ein kleiner Vorbehalt mit: Hätten wir vielleicht noch mehr aus dieser Woche herausholen können?</p>



<p>Viel Zeit hat unser Team zur Konzeption der App aufgewendet. Diese Zeit scheint mir rückblickend gut investiert. Es war wichtig, eine Idee auszuarbeiten, die wir spannend und sinnvoll fanden. Erst mit dieser klaren Vorstellung konnten wir mit Elan loslegen. Unsere Schwächen sehe ich eher bei der Aufteilung und Priorisierung der Arbeit. Die Features der App haben wir in Backend und Frontend unterteilt und zu unabhängig voneinander umgesetzt. Das führte dazu, dass im Backend Funktionen implementiert wurden, die im Frontend letztlich keine Verwendung fanden. Wie im Kapitel zu CI/CD erwähnt, haben wir außerdem zu viel Energie in unsere Pipelines gesteckt. Ein weiteres Problem der Aufteilung war, dass das Zusammenführen der Arbeiten erst spät erfolgte, wodurch wir auch erst spät auf Probleme aufmerksam wurden. Sinnvoller wäre es wohl gewesen, wenn Sub-Teams End-to-End an einzelnen Features gearbeitet hätten, sodass die App schrittweise gewachsen wäre.</p>



<p>Insgesamt war es jedoch eine produktive Woche, in der wir als Team nicht nur viel geschafft, sondern auch viel Spaß gehabt haben. Es war wirklich schön, sich fünf Tage lang intensiv in ein völlig neues Thema zu vertiefen – eine willkommene Abwechslung! Die Erfahrungen aus dieser Woche und das gestärkte Teamgefühl werden uns im nächsten Projektsemester mit Sicherheit zugutekommen.</p>
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