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	<title>Beiträge von Redaktion - Mobile USTP MKL</title>
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	<description>Die &#34;Mobile Forschungsgruppe&#34; der USTP, sie  sammelt hier alles zu den Themen Design, UX und Entwicklung mobiler Applikationen</description>
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	<title>Beiträge von Redaktion - Mobile USTP MKL</title>
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	<item>
		<title>Vom N8 zum Lumia – ein problemloser Wechsel?</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/tests/vom-n8-zum-lumia-ein-problemloser-wechsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<category><![CDATA[Lumia 800]]></category>
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		<category><![CDATA[Windows Phone 7]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Christian Blumenstein Die Geschichte eines überzeugten Nokia-Fans und worauf ein technischer Laie bei Smartphones Wert legt Als Gatte einer Medientechnik studierenden Frau hat man es nicht wirklich leicht, in einer Zeit, in der Geräte mit angebissenem Obst auf dem Gehäuse groß in Mode sind, sich für so &#8220;hinterwälderische&#8221; Telefone von Nokia zu <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/tests/vom-n8-zum-lumia-ein-problemloser-wechsel/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Christian Blumenstein</em></p>
<h1>Die Geschichte eines überzeugten Nokia-Fans und worauf ein technischer Laie bei Smartphones Wert legt</h1>
<p>Als Gatte einer Medientechnik studierenden Frau hat man es nicht wirklich leicht, in einer Zeit, in der Geräte mit angebissenem Obst auf dem Gehäuse groß in Mode sind, sich für so &#8220;hinterwälderische&#8221; Telefone von Nokia zu begeistern.<span id="more-1515"></span></p>
<p><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/Apfel_21.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1898" title="Angebissener Apfel" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/Apfel_21-150x150.jpg" alt="Angebissener Apfel" width="150" height="150" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/Apfel_21-150x150.jpg 150w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/Apfel_21-32x32.jpg 32w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/Apfel_21-64x64.jpg 64w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/Apfel_21-96x96.jpg 96w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/Apfel_21-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Ich sorgte 2010 erstmals für Entsetzen, als ich gebeten wurde, ein paar Geräte kurz anzutesten und ich spontan für mich herausfand, dass mir das N8 am besten gefiel. Noch vor dem iPhone, und zwar so gut, dass gleich ein Exemplar käuflich erworben werden musste. Nach sechs Jahren Sony Ericsson hielt ich die Zeit für gekommen, auch in die Welt der Smartphone einzutauchen. Ich hatte Touchscreen-Blut geleckt und wollte endlich auch mehr als nur telefonieren und Nachrichten schreiben. Und ich lernte mein neues Gerät verstehen und lieben. Es war praktikabel und einfach zu handhaben, so wie ich es mir als Einstiegsgerät wünschte.</p>
<div id="attachment_1901" style="width: 166px" class="wp-caption alignright"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/n8_21.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1901" class="size-medium wp-image-1901" title="Nokia N8" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/n8_21-156x300.jpg" alt="Nokia N8" width="156" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1901" class="wp-caption-text">Nokia N8</p></div>
<p>Mein limettenfarbenes N8 und meine Begeisterung für dieses Telefon sorgte nun also für so manches lächelnde Kopfschütteln im studentischen Bekanntenkreis meiner angetrauten Medienexpertin, immerhin nicht für die Scheidung.</p>
<p>Gut ein Jahr nach diesen bewegenden technischen Veränderungen in meinem Leben trat das Lumia 800 in meinen telefonischen Dunstkreis, unter ähnlichen Voraussetzungen wie ein Jahr zuvor das Symbian-Modell des finnischen Geräteproduzenten. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust, ein Windows-Phone zu probieren, aber gut… anschauen kostet nichts. Und es machte optisch einen sehr guten Eindruck, überzeugte durch gute Verarbeitung und es lag gut in der Hand, was zum Beispiel zum Telefonieren durchaus vorteilhaft ist.</p>
<p>Der Test wäre allerdings fast vorbei gewesen, ehe es zum ersten Telefonat gekommen wäre – denn die normale SIM-Card des N8 passte nicht in den Mikro-SIM-Schacht des Lumia. Nach längerem Überlegen entschied ich mich dafür, dieses Problem aus der Welt zu schaffen und den Test doch zu absolvieren. Abhilfe schaffte der Shop des Anbieters, der gegen ein geringfügiges Entgelt einen problemlosen Tausch vornahm.</p>
<div id="attachment_1900" style="width: 178px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/Lumia1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1900" class="size-medium wp-image-1900" title="Nokia Lumia 800" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/Lumia1-168x300.jpg" alt="Nokia Lumia 800" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1900" class="wp-caption-text">Nokia Lumia 800</p></div>
<p>Eine einfache Menüführung ermöglichte es, schnell die gewünschten persönlichen Einstellungen vorzunehmen. Überraschenderweise funktionierte es recht einfach, die Kontakte vom N8 auf das Lumia zu übertragen, auch wenn das nur von Telefon zu Telefon möglich ist. Natürlich wäre es vom Produzenten zu viel verlangt, für zwei unterschiedliche Betriebssysteme eine PC-Software zum Einsatz zu bringen. So wechselte ich also vorübergehend nicht nur von Symbian zu Windows, sondern auch von der Nokia Suite zu Zune, dem Partner meines Testgerätes auf dem Computer. Problemlos und schnell ließ sich die Gerätesoftware auf den aktuellen Stand bringen und das Telefon mit meinem seit etlichen Jahren vertrauten Klingelton „Wiener Blut“ zu versehen. Nachteil: Nur Klingeltöne können personalisiert werden, an Signaltönen (SMS oder eMail) muss der User mit den von Nokia vorgegebenem Soundmaterial auskommen. Das vorübergehende Aus für meinen kuhlen SMS-Ton, der das Telefon jedesmal beim Eingang einer Kurznachricht laut muhen ließ. Zwar lassen sich Fotos (die 12 Megapixel-Cam des N8 wich einer 8 MP-Ausgabe beim Lumia) und Musikdateien transferieren, wer aber seine Kurzmitteilungen gern auf dem PC verwaltet, wird sich mit dem Lumia ein bisschen einschränken müssen. Das ist momentan noch nicht möglich.</p>
<p>Auch die Terminverwaltung lässt sich einfach über das Handy organisieren, mein hauseigener Google-Kalender wird täglich, wenn gewünscht sogar minütlich, mit dem Lumia synchronisiert. Mit etwas Einstellungs-Feingefühl funktioniert die Synchronisierung auch zurück vom Telefon in den PC &#8211; Terminverwaltung wirklich einfach gemacht.</p>
<p>Über Windows live ist es auch möglich, WORD und Exceldateien mit dem Lumia zu bearbeiten, vorausgesetzt, die entsprechenden Dokumente werden auf die Plattform SkyDrive geladen und freigegeben. Das Einarbeiten und Registrieren ist ein Kinderspiel, und sogar technische Laien wie der Ehemann meiner Gattin hatten wenig Probleme, sich in diese technischen Feinheiten einzuleben und sie auch im alltäglichen Berufsalltag zu nutzen. Das Gerät punktet mit Schnelligkeit, sinnvoll angebrachten Tasten an der Seite (zum schnellen Stummschalten, zur Displaysperre) und einer sehr guten Menüführung. Die Navigation funktioniert ebenso problemlos wie das Wecken trotz stummgeschaltetem Gerät, was auch das N8, aber sonst wirklich nicht jedes Smartphone bieten kann. Hier hat das Symbian-Modell sogar noch einen Vorteil mehr: der Wecker funktioniert sogar bei ausgeschaltetem Gerät.</p>
<p>Allerdings ist es nicht empfehlenswert, längere Tagesausflüge ohne Aufladegerät anzutreten. Bei einer normalen Nutzung mit gelegentlichen Surftrips ins World Wide Web und mittelmäßigem SMS-Aufkommen hält der Akku, auch bei eingeschaltetem Energiesparmodus, kaum länger als 24 Stunden. Es empfiehlt sich also immer, den Ladestand im Auge zu behalten und für den Fall aller Fälle eine Steckdose greifbar zu haben. Das allerdings ist ein Umstand, an den man sich rasch gewöhnt und der auf Dauer betrachtet keine große Einschränkung darstellt, wenn man nicht unbedingt ein Nutzer ist, der auf 3000 Meter Höhe ohne Anschluss an die Stromversorgung lebt.</p>
<p>Und außer der Ausdauer fehlt dem Lumia 800 noch etwas, jedenfalls im Vergleich zum N8: das Symbian-Phone war mit einer Signalleuchte ausgestattet, die bei entsprechender Einstellung durch aufgeregtes Leuchten signalisierte, dass irgendeine Person mit einem in Kontakt zu treten wünschte. Das Windows-Gerät bleibt in jedem Fall finster und zeigt Anrufe bzw. SMS in Abwesenheit erst nach Aktivierung des Displays an. Schade, an das Benachrichtungsblinken hatte ich mich gewöhnt und empfand diese Form der Verständigung als sehr angenehm.</p>
<p>Wer T9 liebt, wird sich umstellen müssen… allerdings ist die Tastatur des Lumia mit etwas Eingewöhnung sehr gut zu bedienen – und wer dazu neigt, gelegentlich mal den falschen Buchstaben zu tippen, der wird ebenfalls korrigiert. Das Nachrichtensystem verfügt über kleine Feinheiten, die T9 irgendwann in Vergessenheit geraten lassen. Eingewöhnung ist da eben alles.</p>
<p>Das Lumia 800 ist wieder ein Smartphone, das sich still und heimlich in mein Herz gearbeitet hat – und wieder ist es ein Nokia-Gerät. Zweifelsohne gibt es die eine oder andere Kinderkrankheit dieses Premierengerätes (das erste Windows-Phone des finnischen Herstellers) zu beseitigen, aber daran werden die Techniker mit Sicherheit herumdoktern. Nicht vergebens, wie die Lektüre einschlägiger Fachforen verrät.</p>
<p><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/beide_31.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1899" title="Nokia Lumia 800 und Nokia N9" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2012/01/beide_31-150x150.jpg" alt="Nokia Lumia 800 und Nokia N9" width="150" height="150" srcset="https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/beide_31-150x150.jpg 150w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/beide_31-32x32.jpg 32w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/beide_31-64x64.jpg 64w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/beide_31-96x96.jpg 96w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/beide_31-128x128.jpg 128w, https://mobile.fhstp.ac.at/wp-content/uploads/2012/01/beide_31.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Nach diesen ganzen Vergleiche und einem sorgfältigen Abwiegen von Vor- und Nachteilen hat sich nun in unserer Familie erneut technischer Gerätenachwuchs eingestellt &#8211; ein nagelneues Nokia Lumia 800 blue. Und nach dem Aufspielen des neuesten Firmware-Updates war das Problem mit der kurzen Akkulaufzeit beseitigt &#8211; das Gerät überlebt jetzt locker, je nach Nutzungsitensität, zwischen anderthalb und zwei Tagen ohne Strom nachzutanken. Ich bleibe also vorerst smartphonetechnisch bei dieser einen Marke und lasse mich momentan nicht &#8220;verapplen&#8221;.</p>
<p>Aber wer weiß, welche Testaufgaben mir in Zukunft übertragen werden. Vielleicht gar keine?  Schließlich hat sich sogar meine Frau mittlerweile daran gewöhnt, dass ihr Mann ein Nokia-User ist. In Medientechnik-Studentenkreisen scheint das eine kleine Rarität zu sein.</p>
<p><em>Ein Beitrag von Christian Blumenstein</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mobiles Fernsehen &#8211; vor kurzem noch Zukunftsmusik – ist heute längst Realität!</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/trends/mobiles-fernsehen-vor-kurzem-noch-zukunftsmusik-ist-heute-langst-realitat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 12:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Flash]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The mobile Internet emerged. Information, once hidden to billions, became accessible. A world that never existed to many magically appeared on tiny screens—text, pictures, graphics and even videos. (http://www.mocom2020.com/2009/10/mobile-phones-and-mobility-in-a-wireless-world/ am 2.1.2011)</p>
<p>So oder so ähnlich klingen Kommentare, die mobiles Fernsehen einer breiten Öffentlichkeit schmackhaft machen sollen. Was ist nun aber wirklich dran an der neuen mobilen Verheißung? Immerhin stellt für manchen Laien die Nutzung eines neuen Trends eine unüberwindliche Herausforderung dar, denn wir sind umgeben von einem unübersichtlichen Spinnennetz aus Information und vor allem Entertainment. Hier daher mein Versuch diesen Informationsdschungel zu entwirren und uns ein wenig Klarheit im Umgang mit Videos am Smartphone zu verschaffen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Max Kienreich</em></p>
<p>The mobile Internet emerged. Information, once hidden to billions, became accessible. <em>A world that never existed to many magically appeared on tiny screens—text, pictures, graphics and even videos. (</em><a href="http://www.mocom2020.com/2009/10/mobile-phones-and-mobility-in-a-wireless-world/">http://www.mocom2020.com/2009/10/mobile-phones-and-mobility-in-a-wireless-world/</a><em> am 2.1.2011)</em></p>
<p>So oder so ähnlich klingen Kommentare, die <strong>mobiles Fernsehen</strong> einer breiten Öffentlichkeit schmackhaft machen sollen. Was ist nun aber wirklich dran an der neuen mobilen Verheißung? Immerhin stellt für manchen Laien die Nutzung eines neuen Trends eine unüberwindliche Herausforderung dar, denn wir sind umgeben von einem unübersichtlichen Spinnennetz aus Information und vor allem Entertainment. Hier daher mein Versuch diesen Informationsdschungel zu entwirren und uns ein wenig Klarheit im Umgang mit <strong>Videos am Smartphone</strong> zu verschaffen:<span id="more-391"></span></p>
<p>Die am häufigsten gestellten <strong>Fragen</strong> gleich vorweg:</p>
<ul>
<li><em>Wie kommt also das Video vom Rechner eigentlich auf das Handy und umgekehrt?</em></li>
<li><em>Welche Codecs, welche Software muss ich dabei verwenden?</em></li>
<li><em>Wie kann ich Videos direkt aus dem Netz laden?</em></li>
<li><em>Warum funktioniert das Video über den Flash-player nicht?</em></li>
<li><em>Welche Rolle spielen DVB-H, IP-Streaming oder Videos on Demand?</em></li>
</ul>
<h3>Wie bereitest du Videos optimal für dein Handy vor?</h3>
<p>Dein Smartphone ist ein kleiner Flashspeicher, der ganze Gigabyte an Daten aufnehmen kann und mit dem entsprechenden Display einen mobilen-Videoplayer darstellt. Generelle <strong>Videostandards</strong> um vom Computer übertragene Videos am Handy abspielen zu können sind: <strong><em>3GP</em></strong><em> und <strong>H.264</strong></em>.</p>
<p>3GP wurde extra für mobile Endgeräte entwickelt und H.264 ist das Videoformat für höchste Ansprüche (feinere Abtastung verringert die Anfälligkeit für Bildartefakte). Dafür tummeln sich im Netz einige Freeware- Programme, die sich auf die Konvertierung von Handy-Videos spezialisiert haben (z.B: <strong>ImToo 3GP Videoconverter – einfach mal googeln</strong>).</p>
<p>Auch am <strong>iPhone</strong> soll für Unterhaltung gesorgt werden, wenn die Zugfahrt mal zu lange dauert. Mit passendem Datentarif könnte ich mir natürlich ein paar Videos auf Youtube anschauen, aber ist das denn auch das Wahre? Nervige Ladezeiten, Kosten etc. Seine eigenen Folgen von „Breaking Bad“ schon gleich mitzuhaben, ist doch viel klüger. Leider kann ich meine Videos mit all den verschiedenen Codecs und Formaten wie z.B. DivX, AVI, MPEG-4 oder WMA nicht einfach in iTunes importieren und mit meinem Handy synchronisieren. Nein &#8211; ich brauch das richtige Format. Aber auch fürs iPhone gibt es Freeware, die das Umwandeln in Apple-konforme MP4s  ermöglicht. Nebenbei bemerkt: Auch der VLC-Player kann Videos entsprechend umwandeln. (Im Vergleich dazu ist Apple&#8217;s hauseigenes Quicktime eine schlechte Wahl: Du brauchst die kostenpflichtige PRO-Version und die Umwandlung dauert sowieso zu lange). VLC braucht für ein 300 MB schweres AVI-Video 12 Minuten bei hundertprozentiger Auslastung des Macs (2,16 GHz und 3 GB RAM) für die Umwandlung der Datei ins iPhone freundliche Format.</p>
<h3>Neue Renner verdrängen Veraltetes:  „Videos on Demand“ &amp; IPTV vs. DVB-H</h3>
<p>Wie bereits angesprochen kann ich natürlich Videos auch direkt am Smartphone mobil aus dem Internet laden. Der seit Juni 2008 empfangene <strong>Übertragungsstandard DVB-H</strong> (<em>Digital Video Broadcasting &#8211; Handhelds</em>) wurde mit 31.12.2010 aufgelöst. Mit der Einführung des Handyfernsehens mittels DVB-H wurde zwar ein enormer Fortschritt gegenüber dem Empfang mittels UMTS erreicht, aber wenn nun mal bis zu 40 Kanäle auf einem Endgerät empfangen werden können, kann natürlich die Frequenzstärke innerhalb eines Wohnraumes schon mal  schwach sein. Je mehr Kanäle auf einem Handy empfangen werden können, desto schlechter ist die Qualität, oder besser gesagt, die Empfangsstärke. 20 Kanäle sollen laut Experten das Optimum sein. Wie stark kann man komprimieren, damit man mehr Programme auf eine Frequenz bekommt? Da das Display eines Handy klein ist, kann man stark komprimieren. Und auch da liegt das Problem. Bei neueren Smartphones mit sehr großem Display macht die Qualität über DVB-H schon mal Schwierigkeiten. Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zum modernen Fernsehen ist Folgendes: Bei terrestrischem Empfang, also DVB-H, kann man nur live fernsehen. Gemeint ist damit keine Live-Übertragung im Sinne eines Fußballspiels, gemeint ist: Zu einer bestimmten Uhrzeit läuft ein bestimmtes Programm. Es wird also ein Signal ausgestrahlt, und nur in dem Moment, wo es ausgestrahlt wird, kann man es quasi „live“ empfangen. Bei diesen Broadcast-Techniken werden also die Fernsehkanäle funktechnisch im Broadcast übertragen und der Anwender kann, wie beim Fernsehen, zwischen den Programmen von mehreren Fernsehkanälen wählen. Diese Art fern zu sehen scheint veraltet und nervenaufreibend. Und Leute, seien wir uns ehrlich. Wer hat schon Lust sich nach den öden Fernsehzeiten und Programmen zu richten? Wer will den Nachmittag auf der Couch verbringen, wenn man Information und Entertainment in der Sonne konsumieren kann? Kein Wunder also dass Vodcast, oder „Videos on Demand“ und IPTV auf dem Smartphone, mit sicherer Übertragung im Netz, zum absoluten Renner avancieren.</p>
<h3>Das Ärgernis mit Flash auf iPhone</h3>
<p>Während unter mobilem Fernsehen die direkte Fernsehübertragung (Livestream) via Mobilfunk oder Rundfunkempfänger auf mobile Endgeräte zu verstehen ist, sind mit  Videostreams hingegen individuell abrufbare mobile „<strong>Videos-on-demand</strong>“ gemeint. Problematisch: Die Inhalte eines Flash-Players laufen auf dem iPhone nicht. „Kann ich nicht sehen, das ist Flash“, scheint ein oft gehörter Ausdruck von Ärgernis zu sein. Doch – hier kommt Freude auf &#8211; dem kann seit dem 4 November 2010 Einhalt geboten werden! Der mobile <strong><em>SkyFire-Browser </em>für das iPhone</strong> verkauft sich wie Brot. Woran das liegt? Er kann im Gegensatz zu Apples Safari endlich Flash-Videos abspielen. Dieser Browser hat, so hört man, bereits einen Gewinn von 700.000 US-Dollar eingefahren und ist übrigens auch für die Smartphone-Betriebssysteme Android, Windows Mobile und Symbian erhältlich (Und das sogar kostenlos).</p>
<p>Übrigens geht es neuerdings sogar noch einfacher: Mit <strong>IOSFlash Video</strong> handelt es sich um ein Safari Lesezeichen-Feature, welches Flashvideos ohne große Umwege auf das iPhone portiert. Seiten wie Megavideo, Vimeo, Dailymotion, Flickr Video setzen vereinzelt noch auf Flash und können mit Hilfe von iOSFlashVideo wieder ohne Probleme aufgerufen werden. Na das sind mal gute Nachrichten! Auch <strong>YouTube</strong> optimiert seit Juli 2010 seine Website <strong>für Smartphones</strong>. Mit dem Ziel die Führung beim mobilen Streaming weiter auszubauen, verbesserte man die Navigation und die Fähigkeit höher aufgelöste Videos auf Smartphones abspielen zu können. Für alle, die es nicht wissen: Über <a href="http://m.youtube.com/">m.youtube.com</a> ist die mobile Youtube-Präsenz erreichbar.</p>
<p><strong>Vorsicht Kostenfalle!</strong><br />
Trotz allem kann Mobiles Internet im europäischen Ausland bis zu 207 Mal teurer sein als in Österreich, zeigt ein Test der Arbeiterkammer (AK) vom Juni 2010. Roaming- Gebühren von bis zu 20,80 Euro pro Megabyte (und das ist schnell erreicht!) können die Handy- Rechnung in unerwünschte Höhen steigen lassen, warnt die AK.</p>
<h3>IP-basiertes Internetfernsehen – top oder Flop?</h3>
<p>Wer unterwegs ist, während der Lieblingsfilm oder Fußball im Fernsehen läuft, kann DVB-T Empfang nur nützen, wenn das Signal stark genug ist, ansonsten wird ein Kanalsuchlauf notwendig. Wem das zu aufwändig ist, der kann auf <strong>IP-TV</strong> zurückgreifen.</p>
<p>Das IP-basierte Internetfernsehen, das über Mobilfunknetze übertragen wird, arbeitet mit dem <strong>IP-Protokoll</strong> und <strong>Streaming-Techniken</strong>. Der wesentliche Unterschied zur Broadcast-Übertragung ist der, dass zu jedem Teilnehmer eine individuelle Verbindung aufgebaut werden muss, was einen hohen Bandbreitenbedarf mit sich bringt. So kann IPTV beispielsweise über HSDPA mit einer Datenrate von 3,6 Mbit/s übertragen werden.</p>
<p>Wer einen <strong>Mac</strong> und ein <strong>iPhone</strong> besitzt, muss auch nicht auf perfektes Hosentaschenfernsehen verzichten. Mit einem <strong>TV-USB-Stick</strong>, der Software<strong> EyeTV</strong> und den passenden Einstellungen empfängt man alle TV-Sender, die man auch am Mac hereinbekommt &#8211; und zwar live. Diese Funktion setzt jedoch ein <strong>iPad</strong>, ein <strong>iPhone 4</strong> oder einen <strong>iPod touch</strong> der vierten Generation voraus.</p>
<p>Auch mit <strong>A1 TV</strong> kann man verschiedene TV- und Radio-Sender empfangen, man brauch dazu lediglich ein TV fähiges UMTS Endgerät (Die Sender stehen nur innerhalb Österreichs zur Verfügung). 32 TV- und 5 Radio-Sender sind hier in HD-Bildqualität extra für große Bildschirme optimiert. Auch <strong>MobileTV</strong> von <strong>T-Mobile</strong> bietet das Fernsehen auf 17 verschiedenen Kanälen an. Auf den jeweiligen Anbieterseiten befindet sich außerdem eine Liste, welche Endgeräte auch wirklich unterstützt werden. Auch Anbieter wie <strong>Drei</strong>, <strong>Telering</strong> etc. haben kostengünstige Angebote, die sich nahezu wöchentlich ändern. Da lohnt es sich zu vergleichen.</p>
<p>Eine weitere große Errungenschaft ist, dass seit dem 17. Dezember 2010 „Fernsehen, wo und wann Sie wollen“ für alle Besitzer von <strong>iPhones</strong><strong> </strong>und <strong>iPads</strong> möglich ist.</p>
<p>Das <strong>Videoangebot</strong> der <strong>ORF-TVthek</strong> wird dabei nicht über den Download einer App, sondern einfach durch Anwählen von Tvthek.orf.at am Handy-Browser<strong> </strong>nutzbar. Mit wahlweise zwei Auflösungs- bzw. Übertragungsvarianten, H.264 / 170kBit/s sowie H.264 / 800kBit/s bietet der ORF außerdem eine optimale Empfangs- und Abrufqualität an.</p>
<p>Also Leute, es gibt mittlerweile wirklich Angebote die dem Preis- Leistungsverhältnis gerecht werden. Da ist man nach meiner Einschätzung schon mit einem Sony Ericsson und sagen wir mal T-Mobile Tarif gut bedient. Auch der Umgang mit einem iPhone erweist sich nicht als Schwierigkeit, zumal das Handling wie so vieles im Hause Apple quasi von selbst von statten geht: Videos lassen sich mit USB-Kabel simpelst zwischen Rechner und Handy hin und her spielen und können sogar mittels der Option „an YouTube senden“ direkt ins Netz geladen werden. Lediglich die fummelige Eingabemöglichkeit gestaltet sich für „Wurstfinger“ als Herausforderung. Das ist aber auch nur mein persönliches Empfinden. Wie gesagt jeder sieht und setzt seine Prioritäten anders. Nachdem jeder andere Vorstellungen und Erwartungen hat, sollte man sich die Zeit nehmen um das richtige Angebot für seine speziellen Bedürfnisse zu finden.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Der Medienmarkt erneuert sich ständig,  Medientechnologien und Produkte haben ein immer kürzeres Ablaufdatum. Die Frage nach der zukünftigen Entwicklung drängt sich hier wieder einmal auf:</p>
<ul>
<li><em>Was ist mit mobilen Medien in der Zukunft?</em></li>
<li><em>Wird spätestens 2015 die online Bezahlung ein Massenphänomen sein?</em></li>
<li><em>Wird 2016 die NY-Times ihre Printversion einstellen, um komplett auf e-papers umzusteigen?</em></li>
<li><em>Wird 2017 der Großteil an Information im Netz in allen Sprachen der Welt abrufbar sein?</em></li>
<li><em>Wird 2018 bereits jeder Bürger nur noch eine Ziffernkombination aus 0 und 1 sein?</em></li>
<li>Diesen und weiteren Fragen zur Medienzukunft könnt ihr unter folgendem Link nachspüren: <a href="http://www.mocom2020.com/">http://www.mocom2020.com/</a></li>
</ul>
<p>Wie ihr seht: Es bleibt spannend, denn keiner weiß genau wohin der Weg führt. Also lehnt euch nicht zurück, bleibt kritisch und interessiert, denn die Medientechnologie bestimmt unser Morgen.</p>
<p>Zum Schluss noch ein ganz persönlicher Lesetipp: <a href="http://www.amazon.de/Numerati-Datenhaie-ihre-geheimen-Machenschaften/dp/3446409394">http://www.amazon.de/Numerati-Datenhaie-ihre-geheimen-Machenschaften/dp/3446409394</a></p>
<p><em>Ein Beitrag von Max Kienreich</em></p>
<p>The post <a href="https://mobile.fhstp.ac.at/trends/mobiles-fernsehen-vor-kurzem-noch-zukunftsmusik-ist-heute-langst-realitat/">Mobiles Fernsehen &#8211; vor kurzem noch Zukunftsmusik – ist heute längst Realität!</a> appeared first on <a href="https://mobile.fhstp.ac.at">Mobile USTP MKL</a>.</p>
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