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	<title>ipdc10 Archives - Mobile USTP MKL</title>
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	<description>Die &#34;Mobile Forschungsgruppe&#34; der USTP, sie  sammelt hier alles zu den Themen Design, UX und Entwicklung mobiler Applikationen</description>
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	<title>ipdc10 Archives - Mobile USTP MKL</title>
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		<title>Das iPad und ich auf der iPhone dev con – Tag 2</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/tests/das-ipad-und-ich-auf-der-iphone-dev-con-tag-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Blumenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 16:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[ipdc10]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An Tag zwei stehen Vorträge zum Thema iPad auf dem Konferenzplan der iPhone Developer Konferenz in Köln natürlich mit iPad. Einer davon beschäftigt sich mit Usability auf dem iPad: &#8220;Benutzerlebnisse auf 9,7 Zoll &#8211; Usability und Konzeption fürs iPad&#8221; gehalten von Benno Bartels &#124; insertEFFECT GmbH. &#8220;Das iPad ist einfach nur ein zu groß geratenes <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/tests/das-ipad-und-ich-auf-der-iphone-dev-con-tag-2/">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An Tag zwei stehen Vorträge zum Thema iPad auf dem Konferenzplan der iPhone Developer Konferenz in Köln natürlich mit iPad. Einer davon beschäftigt sich mit Usability auf dem iPad: &#8220;Benutzerlebnisse auf 9,7 Zoll &#8211; Usability und Konzeption fürs iPad&#8221; gehalten von Benno Bartels | insertEFFECT GmbH.<span id="more-395"></span><br />
&#8220;Das iPad ist einfach nur ein zu groß geratenes iPhone.&#8221; Um ehrlich zu sein, war das mein erster Gedanke damals als ich das erste Mal ein iPad in den Hände hielt. Aber nach einiger Zeit Arbeiten mit dem iPad, weiß ich, dass es nicht so ist. Das iPad kann Kochbuch, Musikinstrument, Surfmaschine und eBook-Reader zugleich sein. Obwohl man fairerweise zum Thema eBook-Reader sagen muss, dass das Display des iPads nicht wirklich mit &#8220;echten&#8221; eBook-Readern mithalten kann. Die verhältnismäßig geringe Pixeldichte von 132 ppi und das LCD-Display sind hier ausschlaggebende Punkte. Defacto ist die Pixeldichte der 1. Generation des iPad sogar geringer als die des iPhone 3G (163 ppi, Baujahr 2009). Das wirkt sich natürlich gerade in der Darstellung von Schrift aus.<br />
Um den Unterschied Tablet vs. Smartphone besser zu verstehen sind vier Punkte interessant:</p>
<ul>
<li>Der Nutzungskontext &#8211; Wann und wo wird das Gerät verwendet?<br />
iPad = begrenzt mobil vs. iPhone = immer dabei</li>
<li>Die Umwelt &#8211; Was passiert um den Benutzer?<br />
iPad = jeder Nutzer anders vs. iPhone = schnell, unkontrolliert, variiert</li>
<li>Gesellschaftlich &#8211; Kann das Gerät allein oder gemeinsam verwendet werden?<br />
iPad = variabel (sowohl privat als auch gruppentauglich) vs. iPhone = sehr privat, persönlich</li>
<li>Das Nutzungsverhalten &#8211; Was wird mit dem Gerät typischerweise gemacht?<br />
iPad = konsumieren vs. iPhone = kommunizieren</li>
</ul>
<p>Schaut man sich außerdem die Bedienung der Geräte genauer an, findet man leicht Unterschiede. Das iPhone ist so konzipiert, dass man es mit einer Hand halten und bedienen kann. Hier ist dann der Daumen der bedienende Finger. Natürlich sind auch andere Bedienvarianten denkbar, aber sicher nicht die Regel ( eine Hand hält, die andere tippt mit dem Zeigefinger oder beidhändige Bedienung, Tippen mit Daumen).<br />
Durch sein Gewicht ist das iPad mit einer Hand nicht zu bedienen. Dadurch ergeben sich weitere Bedienvarianten:</p>
<ul>
<li>im Sitzen mit zwei Händen (eine Hand hält, die zweite bedient)</li>
<li>auf dem Tisch oder den Beinen liegend (beide Hände bedienen)</li>
<li>im Gehen mit zwei Händen (beide Hände halten, Bedienung mit Daumen beider Hände)</li>
</ul>
<p>Diese unterschiedlichen Bedienansätze zeigen, dass das Interface der jeweiligen Anwendung an die Usecases angepasst gehören und nicht einfach nur ein aufgeblasenes iPhone User Interface sein sollte. Nielsen fand in seiner Studie &#8220;Usability of iPad Apps and Websites&#8221; (2010) heraus, dass der untere Navigationsbalken, der für iPhone-Apps empfohlen wird, auf dem iPad kaum genutzt, ignoriert oder vergessen wird. Ein weiterer Fakt ist, dass Full Websites (Websites, die für den Desktop-Rechner konzipiert sind) auf dem iPad halbwegs gut funktionieren. Größtes Hindernis ist hier die schlechte Bedienbarkeit vieler Website mittels Touchscreen. Am iPhone hingegen bevorzugen die User Webanwendungen, die für mobile Geräte optimierte sind.</p>
<p>Wichtige Punkt in Sachen Usability am iPad sind:</p>
<h1>Die Orientierung</h1>
<p>Beim iPad bietet die Orientierung des Gerätes größere Möglichkeiten. In der Landscapeansicht (Querformat) lässt sich die Breite besser ausnutzen, in dem man eine Listenansicht auf der linken Seite positioniert und eine Detailansicht rechts. Auf dem kleinen Display des iPhones ist dies nicht denkbar.<br />
Im Portraitmodus sollte die Listenansicht verschwinden und zum Beispiel über einen Info-Button abrufbar gemacht werden. Zu beachten ist dabei, dass keine zusätzlichen Features in den unterschiedlichen Ansichten versteckt werden.</p>
<h2>Discoverability</h2>
<p>Der User soll Zusatzfunktionen schnell entdecken. Bei einer Bildergalerie haben sich bspw. Punkte unter dem Bild durchgesetzt, um anzuzeigen, dass sich hinter dem einen Bild noch weitere verstecken.</p>
<h2>Touchbare Bereiche</h2>
<p>Buttons müssen deutlich grafisch hervorgehoben und entsprechend groß sein, um so auch für Wurstfinger kompatibel zu sein. Weitere Informationen zum Eingabeproblem gibt es im Post <a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/2011/01/die-vier-kernprobleme-der-mobilen-webentwicklung-part-1/">Die vier Kernprobleme der mobilen Webentwicklung – Part 1</a>.</p>
<h2>Fotorealismus</h2>
<p>Reale Begebenheiten können in die App übertragen werden z.B. das Blättern im Buch oder ein Letterstapel. Grundsätzlich gilt es aber, die Sinnhaftigkeit zu überprüfen und es nicht zu übertreiben.</p>
<h2>Einheitliches Layout</h2>
<p>Dem User sollte ein einheitliches Layout innerhalb einer Applikation geliefert werden.</p>
<p>Bereits in der Konzeptionsphase ist es wichtig auf die optimale Usability zu achten. Bartels empfiehlt Tools wie <a href="http://www.axure.com/">Axure</a> um Clickdummies zu erstellen. Um diese dann auf mobilen Geräten zu testen, kann man sie auf einen Webserver laden und so auch von mobilen Geräten abrufbar machen.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Die zwei Tage auf der <a href="http://www.iphonedevcon.de">iPhone Devcon</a> in Köln hab ich mit dem iPad überstanden ohne andauernd auf meine Kollegen mit ihren Macs zu schielen. Das Gewicht und die lange Akkulaufzeit waren hier die entscheidenden Faktoren. Ich musste nicht schauen in der Nähe einer Steckdose zu sitzen. Außerdem ist es in meiner kleinen Tasche leicht verstaut. Der einzige negative Punkt, der mir auf der Devcon aufgefallen ist: Ich konnte mich mit dem iPad nicht wärmen, als es im Keller am Tag 1 etwas kalt wurde. Da hatten meine Kollegen mit den Macs auf dem Schoß einen klaren Vorteil. Allerdings ist das auch wieder ein Pluspunkt fürs iPad &#8211; es läuft nicht heiß.<br />
Programmieren ist leider nicht wirklich drin. Auch wenn z.B. mit der App <a href="http://www.ftponthego.com/">FTP On The Go</a> eine recht gute Möglichkeit besteht auf einem Webserver via FTP zuzugreifen und Dateien zu verändern. Aber vielleicht ist es auch nur eine Frage der Zeit bis das iPad auch für diese Gruppen interessanter gemacht wird.<br />
Der Unterhaltungswert am Flughafen war jedenfalls hoch, als wir uns die Zeit vertreiben mussten, weil der Flieger wegen des Scheechaos verspätet war.<br />
Beim Schreiben der beiden Artikel bin ich dann allerdings an die Grenzen der <a href="http://ios.wordpress.org/">WordPressApp</a> gestoßen. Auch mit eingestelltem Autosave sind meine Texte nach Abstürzen immer weg. Hier stieg ich ziemlich rasch auf <a href="http://www.apple.com/de/ipad/features/pages.html">Pages</a> um, was mich ja die gesamte Konferenz begleitet hatte. Für die Feinjustierung muss ich zugeben, hab ich dann allerdings zu Hause mit dem Mac geschummelt. Denn es ist sehr mühsam über die Tastatur HTML-Auszeichnungen zu machen. Um das Zeichen &#8220;größer als&#8221; zu schreiben sind drei Klicks nötig.<br />
Das iPad hat dennoch seine Daseinsberechtigung. Für mich ist es unterwegs (Bahn, Flugzeug, Öffis) eine sinnvollere Alternative als ein Netbook, was ich gerade nebenan bei einer Mitreisenden in Benutzung sehe. Klein, nicht zu schwer, großes Display, schnelle Reaktionsfähigkeit. <a href="http://www.apple.com/pr/library/2010/06/22ipad.html">3 Millionen</a> verkaufte iPads in nur 80 Tagen sprechen für sich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von der Idee zur App &#8211; oder doch lieber eine Web-Anwendung?</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/trends/von-der-idee-zur-app-oder-doch-lieber-eine-web-anwendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Günther Sieberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 10:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[ipdc10]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Web App]]></category>
		<category><![CDATA[Native App]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Absatz von Smartphones ist in letzter Zeit rapide angestiegen und die Anzahl der verfügbaren Apps nimmt täglich zu. Jedes Unternehmen, so scheint es, will eine eigene App für ihre Kunden zur Verfügung stellen. Doch ist eine App immer die Lösung? Oder sollte man besser eine Web-Andwendung machen? Ein sehr informativer Vortrag zu diesem Thema <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/trends/von-der-idee-zur-app-oder-doch-lieber-eine-web-anwendung/">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Absatz von Smartphones ist in letzter Zeit rapide angestiegen und die Anzahl der verfügbaren Apps nimmt täglich zu. Jedes Unternehmen, so scheint es, will eine eigene App für ihre Kunden zur Verfügung stellen. Doch ist eine App immer die Lösung? Oder sollte man besser eine Web-Andwendung machen?</p>
<p>Ein sehr informativer Vortrag zu diesem Thema wurde auf der iPhone Developer Conference in Köln gehalten. Betitelt <strong>Von der Idee zur App</strong> und von Bernd Lindemann, Geschäftsführer der Agentur digitalmobil, präsentiert. Ich werde in diesem Beitrag auf die Gedanken und Vorschläge des Vortrags eingehen.<span id="more-277"></span></p>
<h3>Präsenz im mobilen Web</h3>
<p>Bevor man sich auf das Entwickeln einer App stürzt, sollte man sich zunächst ein Konzept  erstellen. Will man erfolgreich sein, so sollte man nicht einfach eine (vielleicht wenig sinnvolle) App anbieten. Denn es geht nicht um die App, sondern um die Präsenz im mobilen Internet.</p>
<p>Folgende 3 Fragen bestimmen die Vorgangsstrategie:</p>
<ul>
<li>Für wen will man mobilen Content anbieten?</li>
<li>Welche Ziele will man im mobilen Web erreichen?</li>
<li>Welche Maßnahmen sind dazu sinnvoll?</li>
</ul>
<h3>Zielgruppe</h3>
<p>Widmen wir uns zunächst der ersten Frage. Diese beschäftigt sich mit der Zielgruppe. Wie so oft gilt es auch hier zunächst festzustellen, wer mein Produkt überhaupt benutzen wird. Dazu wurde ein nettes <a href="http://www.csectioncomics.com/2010/11/iphone-vs-android-vs-blackberry.html" target="_blank">Comic-Bild</a> präsentiert, dass bereits seit einiger Zeit im Internet kursiert.</p>
<p>Obwohl es auf Klischees basiert und übertrieben dargestellt ist, so lässt sich ein gewisser Wahrheitsgehalt feststellen. Will man eine reine Fun-App für Jugendliche machen, so hat man bestimmt auf  iPhone und Android mehr potenzielle Käufer als bei Blackberry.</p>
<h3>Ziele</h3>
<p>Als nächstes werfen wir einen Blick auf die Ziele, die man mittels mobilem Web erreichen will.</p>
<ul>
<li><strong>Markenführung, Image- und Produktwerbung</strong><br />
Darunter fallen zum Beispiel verschiedenste Fun-Apps, die hauptsächlich Aufmerksamkeit bringen sollen, aber keinen großen Nutzen bieten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Reichweite / Channels</strong><br />
Soziale Netzwerke, wie Facebook oder Xing</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Service</strong><br />
Einige Autohersteller bieten zusätzliche Serviceleistungen als Apps an. Man kann zum Beispiel das Auto auf der Karte am Smartphone lokalisieren lassen oder die Standheizung von weitem einschalten. Auch viele Banken bieten ihren Kunden Servicemöglichkeiten wie zum Beispiel Buchungen über das Smartphone durchzuführen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Verkauf von physischen Produkten und Dienstleistungen</strong><br />
Online-Verkauf wie Amazon oder die Möglichkeit Filialen in der Nähe zu finden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Erlöse mit digitalen Produkten</strong><br />
Dies umfasst kostenpflichtige Software, sowie kostenpflichtigen Content und durch Werbung finanzierte Anwendungen.</li>
</ul>
<h3>Umsetzungsmöglichkeiten</h3>
<p>Nachdem nun mögliche Ziele abgeklärt sind kann man sich Gedanken über die Möglichkeiten deren Umsetzung mittels mobilem Web machen. Nun denkt man vielleicht sofort an eine <strong>App</strong>, doch gibts es einige Dinge, die man berücksichtigen sollte, wenn man eine App erstellen will. Eine App ist immer nur für ein Betriebssystem entwickelt und will man die Anwendung für Smartphones mit anderen Systemen bereitstellen, muss man die App portieren. Der Hardware Back Buttons bei Android-Phones ist nur ein Unterschied zum iPhone und es gibt noch viele weitere. Dies kann dazu führen, dass der Portierungsprozess unter Umständen sehr zeit- und kostenintensiv wird.</p>
<p><strong>Vorteile von Apps</strong></p>
<ul>
<li>Direkter Zugriff auf Smartphone-Features und Hardware</li>
<li>Vertriebsplattform App Store</li>
<li>Unmittelbare Userbeziehung durch Icon auf Home-Screen</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile von Apps</strong></p>
<ul>
<li>Native Entwicklung für einzelne Plattformen
<ul>
<li>Auswahl nötig</li>
<li>kann teuer werden</li>
</ul>
</li>
<li>Review-Prozess durch App Store
<ul>
<li>fertige App nicht sofort verfügbar</li>
<li>nicht sicher, ob die App überhaupt zugelassen wird</li>
<li>Updates müssen erneut reviewed werden</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Alternativ zur App kann man eine <strong>mobile Webseite</strong> bzw. <strong>Web App</strong> machen. Dabei müssen zwar gewisse Einschränkungen beachtet werden, doch vor allem in naher Zukunft durch Technologien wie HTML5 könnte die Web App an Stellenwert gewinnen.</p>
<p><strong>Vorteile von Mobilen Websites / Web Apps</strong></p>
<ul>
<li>plattformübergreifend im mobilen Browser verfübar</li>
<li>kein App Store. Updates erscheinen sofort</li>
<li>Entwicklung mit Standard-Webtechnologien</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile von </strong><strong>Mobilen Websites / Web Apps</strong></p>
<ul>
<li>kein App Store als zentrale Vertriebsplattform</li>
<li>eingeschränkter Zugriff auf Hardware</li>
<li>Herausforderung Usability
<ul>
<li>Geschwindigkeit</li>
<li>Anpassung der Darstellung für unterschiedliche Geräte</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Als weitere Möglichkeit bietet sich die <strong>Hybride App</strong> mittels Frameworks wie zum Beispiel <a href="http://www.phonegap.com/" target="_blank">PhoneGap</a> an. Damit lässt sich eine Cross Plattform-Entwicklung von nativen Apps mit Webtechnologien umsetzen. Die gängigsten Plattformen werden unterstützt, doch ist dieser Ansatz für komplexere Aufgabenstellungen nicht zu empfehlen.</p>
<p>Wenn man selbst weniger Aufwand betreiben will, so kann man seine Inhalte bei einem <strong>Aggregator </strong>einstellen lassen. Diese Lösung ist günstig, schnell und pflegeleicht, bietet dafür aber wenig Möglichkeit des Customizings und nur begrenzte Funktionalität.</p>
<p>Idealerweise greift man nicht nur auf eine Lösung zurück, sondern kombiniert verschiedene Möglichkeiten, wenn Zeit und Geld dies zulassen.</p>
<h3>think first, code later</h3>
<p>Abschließend gab Bernd Lindemann bei seinem Vortrag noch ein paar Anregungen zur Vorbereitung beim Entwickeln einer iPhone App. Sein Leitsatz lautet <strong>think first, code later</strong> und folgende Fragen sollte man sich zu den Inhalten stellen, solange man sich noch im Planungsprozess steckt:</p>
<ul>
<li>Welche Inhalte benötige ich?</li>
<li>Existieren die Inhalte oder müssen sie erstellt werden?</li>
<li>Wie kommen die Inhalte in die App?</li>
<li>Gibt es existierende brauchbare Schnittstellen?</li>
<li>Müssen Inhalte gepflegt und aktualisiert werden?</li>
</ul>
<p><strong>Updates </strong>sind sehr wichtig für gute Apps und sollten von Anfang an geplant sein. Zukünftige Features sollten frühzeitig bei den Kunden angekündigt werden, denn damit bleibt man im Gespräch. Außerdem erhöhen regelmäßige Aktualisierungen den Lebenszyklus einer App und man kann auf Kundenfeedback reagieren.</p>
<p>Auch die Preisfindung ist ein Thema über das man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte.</p>
<ul>
<li>Will man seine Applikation durch Werbung finanzieren oder kostenpflichtig anbieten?</li>
<li>Einmalzahlung oder In-App Purchase? Beim In-App Purchase können direkt aus der App zusätzliche Inhalte kostenpflichtig bezogen werden. Zum Beispiel weitere Karten bei einem Navigationsprogramm</li>
<li>Bezahlversion und kostenlose Lite Version?</li>
<li>79 Cent oder teurer?</li>
</ul>
<p>Prinzipiell kann man den Preis einer App abhängig von der Zielgruppe und der vorhandenen Konkurrenz machen. Man sollte sich bewusst sein, dass man so gut wie immer mit großer Konkurrenz rechnen muss. Konkurrenzprodukte zu analysieren kann sehr hilfreich beim Erstellen der eigenen App sein. Es gilt Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Konkurrenten zu vergleichen und versuchen herauszufinden worin die Unterschiede liegen. Die zu analysierenden Punkte umfassen:</p>
<ul>
<li>Features</li>
<li>Design</li>
<li>Usability</li>
<li>Umfang der Inhalte</li>
</ul>
<p>Für seine eigene App muss man versuchen einen oder mehrere dieser Punkte zu verbessern um erfolgreich zu sein.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Vieles muss berücksichtigt werden, wenn man eine gute Präsenz im mobilen Internet aufbauen will. Plant man bereits im Voraus wichtige Entscheidungen, so kann man später viel Geld und Zeit sparen. Die Wahl zwischen App oder mobiler Webseite muss jeder für sich selbst treffen. Die im Beitrag erwähnten Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungen sollten die Entscheidung aber etwas leichter machen.</p>
<p>The post <a href="https://mobile.fhstp.ac.at/trends/von-der-idee-zur-app-oder-doch-lieber-eine-web-anwendung/">Von der Idee zur App &#8211; oder doch lieber eine Web-Anwendung?</a> appeared first on <a href="https://mobile.fhstp.ac.at">Mobile USTP MKL</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Windows Phone 7 &#8211; Ein Resumé von der iPhone DevCon Tag 2</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/trends/windows-phone-7-ein-resume-von-der-iphone-devcon-tag-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 19:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[ipdc10]]></category>
		<category><![CDATA[WinndowsPhone7]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/?p=282</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Iphone Developer Conference in Köln war nicht nur Apple vertreten, sondern auch Microsoft präsentierte sich im neuen Gewand. Im letzten Panel am Tag 2 stellte das milliardenschwere Unternehmen sein neues Konzept vor, mit dem sich dieses am boomenden Markt der Smartphones ein großes Stück der Torte sichern möchte. Microsoft zeigte sich nicht &#8211; <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/trends/windows-phone-7-ein-resume-von-der-iphone-devcon-tag-2/">[...]</a></p>
<p>The post <a href="https://mobile.fhstp.ac.at/trends/windows-phone-7-ein-resume-von-der-iphone-devcon-tag-2/">Windows Phone 7 &#8211; Ein Resumé von der iPhone DevCon Tag 2</a> appeared first on <a href="https://mobile.fhstp.ac.at">Mobile USTP MKL</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Iphone Developer Conference in Köln war nicht nur Apple vertreten, sondern auch Microsoft präsentierte sich im neuen Gewand. Im letzten Panel am Tag 2 stellte das milliardenschwere Unternehmen sein neues Konzept vor, mit dem sich dieses am boomenden Markt der Smartphones ein großes Stück der Torte sichern möchte.<span id="more-282"></span><br />
Microsoft zeigte sich nicht &#8211; wie sonst &#8211; mit übertriebener Selbstdarstellung, sondern sehr zurückhaltend. Nach Rückmeldungen von Experten scheint dies prinzipiell der neue Weg von Microsoft zu sein, seit der Konzern mit dem &#8220;Vista&#8221; Betriebssystem die selbst propagierten Erwartungen nicht halten konnte<br />
Mit dem Windows Phone 7 OS beschreitet Microsoft neue Wege und verspricht, die Fehler von Windows Mobile 6 nicht zu wiederholen. In den vorigen Versionen wurde zu viel auf Firmenkunden geachtet; das Handy sollte all das können, was der Laptop kann. Hierbei hat Windows allerdings absolut den ausschlaggebenden Punkt des Designs vernachlässigt. Nachdem Apple mit dem iPhone vorgezeigt hatte, dass ein mobiles Gerät neben einer Vielzahl von Funktionen auch ein tolles Interface und ein gut durchdachtes Bedienkonzept benötigt, setzte sich Microsoft zurück ans Reißbrett und begann das Konzept für das Windows Phone 7 komplett neu zu erarbeiten. Allein schon der Name lässt erkennen, dass sich Microsoft von der &#8220;Windows mobile&#8221; &#8211; Serie entfernen möchte. Mit dem neuen System wurde ein neuer Name und die dazu passenden , mobilen Geräte ausgeliefert.<br />
Microsoft hat ein paar sehr wichtige und zukunftsorientierte Richtlinien herausgegeben. So soll es zum Beispiel verschiedene Hersteller geben, (im Moment sind das HTC und Samsung) allerdings müssen deren Handys eine gewisse technische Grundausstattung aufweisen, um überhaupt eine Lizenz für das neue OS erhalten zu können.</p>
<h3>Das neue Interface</h3>
<p>Das neue UI (User Interface) von Microsoft geht ganz klar einen anderen Weg als andere Betriebssysteme am Markt. Laut Microsoft orientieren sich die meisten neuen Designkonzepte an dem sehr erfolgreichen Design des iPhone OS. Eine Vielzahl von bunten und glänzenden Icons nebeneinander, die &#8211; nach dem Vorbild des iPhones -in einem gekachelten Raster angeordnet sind, findet man auch bei Systemen wie Android wieder.<br />
Das Windows Phone 7 bemüht sich, einen sehr sauberen, klar strukturierten und inhaltsfokussierten Eindruck zu hinterlassen. Auf der Startseite findet man große, einfarbige Quadrate, die nebeneinander liegen. Nach rechts hin zum Rand wird mehr Abstand gelassen. Dort erkennt man kleine, nicht vollständig angezeigte Elemente, die vermuten lassen, dass sich im nicht sichtbaren Bereich noch mehr befindet.<br />
Bei der Gestaltung hat sich Microsoft an gängigen Hinweisschildern und ähnlichem orientiert. Auf besondere Effekte wird verzichtet. Die Struktur ist sauber, aufgeräumt und übersichtlich. Weiters wurden zwei verschiedene Gestaltungsrichtlinien erarbeitet.<br />
Es gibt sowohl einzelne als auch zusammengehörende Seiten. Diese nennt man Hubs. Bevor ich erzähle, was sich hinter dem Begriff „Hubs“ verbirgt, möchte ich noch etwas erwähnen, das einen großen Part im neu erarbeiteten Konzept von Microsoft darstellt: Der Styleguide.<br />
An diesem sollen sich Entwickler orientieren, wenn sie Produkte für das Windows Phone 7 entwickeln. Vor allem Handy-Produzenten müssen das Interface von Microsoft so verwenden, wie es vorgegeben wurde. Bei Android ist es Herstellern im Moment möglich, das Interface nach persönlichem Belieben anzupassen. Das hat zur Folge, dass sich Handys, die eigentlich auf dem gleichen System basieren, sehr unterschiedlich bedienen lassen. Bei Windows mobile 6 gab Microsoft den Herstellern ebenfalls die Möglichkeit, das Interface anzupassen. Mit der Zeit entwickelten sich die einzelnen Interfaces unkontrollierbar in verschiedenste Richtungen; Microsoft konnte somit nicht mehr überall für ein gut nutzbares Interface garantieren. Dieser Fehler sollte beim neuen OS nicht mehr passieren.</p>
<h3>Hubs</h3>
<p>Was sich hinter dem Begriff „Hubs“ verbirgt<br />
Hubs sind zusammengehörige Bereiche. Ein Beispiel für einen Hub ist der Menüpunkt &#8220;People&#8221;. Der Seiteninhalt geht über den sichtbaren Bildschirmabschnitt hinaus und verbindet die nebeneinander liegenden Elemente miteinander. Befindet man sich im ersten Abschnitt, ist zum Beispiel nicht einmal der Titel komplett sichtbar.<br />
Dieses Gestaltungsprinzip bietet natürlich eine viel größere Fläche für Inhalt als eine einzelne Seite. Die von Microsoft gut durchdachte Präsentation der Hubs sorgt dafür, dass diese nicht unübersichtlich wirken, sondern vom Benutzer intuitiv so verstanden werden wie vorgesehen.</p>
<p style="text-align:center"><a href="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2010/12/windows-phone-711.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://akirchknopf-21110.php.fhstp.cc/wp-content/uploads/2010/12/windows-phone-711-300x266.jpg" alt="Windows Phone 7 – Ein Resumé von der iPhone DevCon Tag 2" title="Windows Phone 7 – Ein Resumé von der iPhone DevCon Tag 2" width="300" height="266" class="aligncenter size-medium wp-image-1846" /></a></p>
<h3>Der Marketplace</h3>
<p>Im Zeitalter der App-Fetischisten will natürlich auch Microsoft ein Stück vom Kuchen naschen und bietet daher den sogenannten „Marketplace&#8221; an. Dieser verfügt bereits über eine große Auswahl an Apps; die Anzahl der davon wirklich ausgereiften ist aber noch relativ überschaubar. Sobald die Entwicklercommunity allerdings ins Rollen kommt und das System sich ausweitet, wird es nicht mehr lange dauern, bis Entwickler gut ausgearbeitete Apps am Marketplace zur Verfügung stellen. Die Vielzahl an .Net-Developern lässt auf großartige Apps hoffen. Auch Microsoft selbst stellt einige nützliche Programme auf den Marketplace, die tolle neue Funktionen bieten. Diese sind aber nicht unbedingt Pflicht für jeden, und werden deshalb nicht in die Standard Firmware inkludiert.</p>
<h3>Entwickeln für das neue OS</h3>
<p>Natürlich bringt Microsoft auch gleich die passende Entwicklungsumgebung mit auf den Markt: Das neue Visual Studio 2010 (für Studenten gratis erhältlich auf <a href="https://www.dreamspark.com">Dreamspark</a>) sowie das Expression Studio mit benötigtem Basiszubehör. Entwickelt wird auf Basis von C# (Sprich C Sharp), die grafische Entwicklung erfolgt mit Blend (Teil des Expression Studios). Auch die Technologie Silverlight spielt eine große Rolle im neuen Windows Phone 7. Man wird nicht herumkommen, sich auf die neueste Version 4 des Flashkonkurrenten aus dem Hause Microsoft zu stürzen.<br />
Möchte man dann seine eigenen Produkte auf den Marketplace stellen, ist ein jährlicher Betrag von etwa 80$ zu bezahlen. Hier werden also ähnliche Wege eingeschlagen wie beim Mitbewerber mit dem angeknabberten Früchte-Logo.<br />
Interessant für Gameentwickler ist auch, dass Microsoft das XNA Gamestudio in der Version 3.1 für die Entwicklung anbietet. Hiermit können sehr einfach fertige Spiele mit DirectX9 Funktionen für das mobile Gerät exportiert werden. Also ist ein mit XBox geteilter Spielemarkt leicht möglich.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Was Microsoft uns da präsentiert hat, sieht sehr vielversprechend aus. Die Präsentation war eine der besten der gesamten Konferenz und macht Lust auf mehr. Der neue Designansatz und die eigene Herangehensweise an die Bedienungskonzepte der mobilen Geräte wirken sehr durchdacht und logisch. Im Moment hat das System noch mit Kleinigkeiten, wie einem sehr schlechten mobilen Internet Explorer, zu kämpfen. Auch das schon oft angesprochene &#8220;Copy Paste&#8221; fehlt noch. Doch Microsoft möchte noch vieles nachpatchen. Die Aussage von Microsoft zu den momentanen Problemen: Funktionen können dazukommen, aber das Konzept muss von Anfang an stimmen. Hier muss ich dem Software-Riesen recht geben. Im Allgemeinen denke ich, dass Microsoft hier sehr gute Arbeit geleistet hat, und dass sich das Unternehmen damit einen guten Start in die Welt der Smartphones gesichert hat.</p>
<h3>Weitere Links</h3>
<p>• <a href="http://www.pcworld.com">http://www.pcworld.com</a><br />
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		<title>Android &#8211; was geht?</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/tests/android-was-geht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Eitler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 18:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[ipdc10]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein ewiger Kampf, welches Betriebssystem denn jetzt das Beste ist. Auf der iPhoneDevCon erfuhren wir mehr über einige sich im Umlauf befindenden Betriebssysteme. In diesem Artikel gebe ich einen kurzen Überblick über das populäre OS Android und was man braucht um mit der Entwicklung loslegen zu können. Das Open Source Betriebssystem wurde von Google <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/tests/android-was-geht/">[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein ewiger Kampf, welches Betriebssystem denn jetzt das Beste ist. Auf der iPhoneDevCon erfuhren wir mehr über einige sich im Umlauf befindenden Betriebssysteme. In diesem Artikel gebe ich einen kurzen Überblick über das populäre OS Android und was man braucht um mit der Entwicklung loslegen zu können.<br />
<span id="more-198"></span><br />
Das Open Source Betriebssystem wurde von Google entwickelt und basiert auf einem Linux Kernel. Eine wesentliche Komponente eines Android-Systems ist die  Laufzeitumgebung, die Dalvik Virtual Machine (DVM). Diese ist keine  strikte Java Virtual Machine sondern sie wurde speziell für Android  entwickelt und in zwei Schlüsselbereichen optimiert. Sie kann mehrere  Male instantiiert werden – jede Anwendung hat in einem Linux-Prozess  ihre eigene private Kopie der DVM. Außerdem ist sie sehr  speichereffizient, registerbasiert (anstatt stack-basiert, wie die  meisten Java-VMs) und verwendet ihre eigene Byte-Code-Implementierung.<br />
Durch seine freie Verfügbarkeit gibt es eine große Auswahl an Geräten mit Android Betriebssystem. Das kommt den Kunden zu gute, da sie aus vielen verschiedenen Modellen aber auch Preisklassen wählen können.<br />
Leider gibt es nicht nur Vorteile die für Android sprechen. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die weitreichende Fragmentierung in unterschiedliche Versionen. Jeder Hersteller passt  das Betriebssystem seinen Vorstellungen und an seine Geräte an. Dadurch müssen allerdings alle Änderungen bei einem Update von Android auch in die modifizierte Version übernommen werden, was die Veröffentlichungszeiten sehr verzögert.</p>
<h3>Apps, Apps everywhere</h3>
<p>Die Vorteile von Applikationen liegen auf der Hand. Sie werden mit einem simplen Klick installiert, Updates werden automatisch geladen und überhaupt, die ganze technische Komplexität wird vor dem Anwender verborgen. Zusätzlich sind die meisten Applikationen sehr günstig zu erwerben.<br />
Möchte man nun eine eigene Applikation entwickeln braucht es nicht viel. Man sollte sich dennoch vorher darüber Gedanken machen. Es liegt fast auf der Hand: Kennt man die Programmiersprache schon? Hat man sich mit dem Gerät schon beschäftigt und kennt dessen Eigenheiten? Nicht minder wichtig ist eine gute Community. Was macht man wenn man nicht weiter weiß?<br />
Welche Komponenten braucht man nun um eine Android App entwickeln zu können?</p>
<ul>
<li> Eclipse IDE</li>
<li>Android SDK (verschiedene Versionen gratis verfügbar)</li>
<li>Android Development Tools Plugin für die IDE</li>
</ul>
<p>Die Applikationen selber werden in Java geschrieben und danach auf der Android Virtual Device (AVD) getestet. Bei Fehlern unterstützt einen der Dalvik Debug Monitor Service (DDMS). Eine View, also ein Template für ein Layout der Applikation, wird in XML definiert. Die zugehörigen Textelemente werden in einem zusätzlichen XML Dokument abgelegt.</p>
<h3>Technischer Einblick</h3>
<p>Am wichtigsten bei der Entwicklung, egal auf welcher Plattform, ist es zu verstehen wie das System im Hintergrund arbeitet. Durch Linux als Basis können auch viele bekannte Bibliotheken für die eigenen Applikationen verwendet werden. Ein wichtiges Merkmal von Android Systemen ist die Fähigkeit des Multitasking. Dabei wird für jeden Prozess eine Dalvik Virtual Maschine gestartet. Ist eine Applikation nicht mehr sichtbar für den Benutzer wird die Bearbeitung eingestellt. Wird der Arbeitsspeicher knapp werden von einem eigenen Algorithmus nicht mehr gebrauchte Applikationen beendet.<br />
Die einzelnen Komponenten sind lose gekoppelt und ermöglichen so ein Zusammenspiel untereinander auch über Prozessgrenzen hinaus. Man unterteilt die Komponenten in folgende Kategorien:</p>
<ul>
<li>Activity &#8211; eine Aktivität die der Benutzer durchführen kann. Sie können auch ineinander verschachtelt werden, werden aber meistens im Vollbildmodus ausgeführt.</li>
<li>Service &#8211; darunter fallen Hintergrundkomponenten wie das GPS Modul oder die Verwaltung der Netzwerkzugriffe</li>
<li>Broadcast Receiver &#8211; Benachrichtigungsebene an den Benutzer (Batteriestatus, eingehender Anruf, &#8230;)</li>
<li>Content Provider &#8211; Inhalte die man als Verwalter zur Verfügung stellen möchte</li>
</ul>
<p>Ein interessanter Trick der bei der Entwicklung nützlich sein kann ist, dass alle Activities neu gestartet werden sobald sich die Bildschirmorientierung ändert. Dies erzielt man im mitgelieferten Simulator durch drücken von Strg + F11 (windows) und hilft ungemein bei der Fehlersuche.<br />
Im sogenannten Activity Stack werden die nach der Reihe gestarteten Applikationen aufgelistet. Eingegebene Daten werden automatisch zwischengespeichert zB Text einer e-mail. Weiters muss man zwischen Home und Back Button unterscheiden. Beim Drücken des Home Buttons wird die aktuelle Applikationen in den Hintergrund gelegt. Beim Drücken des Back Buttons wird der vorherige Zustand der Applikation aufgerufen und eventuelle Eingaben gehen verloren.<br />
Die klaren Vorteile der Entwicklung einer Applikationen auf Android sind das schnellere Multitasking, nur sehr wenige Restriktionen bei der Entwicklung und die volle Nutzbarkeit aller Systemfunktionen durch die Applikation. Durch die große Freiheit und die etwas komplizierte Implementierung kann es allerdings dazu kommen, dass Ressourcen verschwendet werden.</p>
<h3>App Verbreitung</h3>
<p>Um seine App im Market anbieten zu können erstellt man selbst ein Zertifikat und signiert seine Applikation selbst. Dies ist gleichzetig ein Vor &#8211; und ein Nachteil, da man zwar sehr einfach und schnell seine App in den Markt bekommt, man jedoch als Benutzer nie sicher sein kann ob die App wirklich vertrauenswürdig ist. Durch die Möglichkeit seine App selbst signieren zu können kann man diese auch sehr einfach über eine eigene Website oder per e-mail verteilen. Um seine Applikation in den Market laden zu können ist eine einmalige Registrierungsgebühr von 25$ notwendig und vom Erlös der Applikation gehen 30% an Google.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Verglichen mit dem schwierigen Einstieg in die iOS &#8211; Entwicklung macht man bei Android fast einen Spaziergang bis zur ersten Applikation. Man darf sich jedoch nicht von dem leichten Einstieg täuschen lassen und muss trotzdem auf die Eigenheiten des Systems achten und die Qualität seiner Applikation selber in die Hand nehmen. Was auf jeden Fall für Android spricht ist die leichte und offene Zugänglichkeit.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://developer.android.com/guide/appendix/faq/commontasks.html">Allgemeine Aufgaben bei der Android Entwicklung und wie man sie löst</a></li>
<li><a href="http://www.eclipse.org/downloads/">Download von Eclipse</a></li>
<li><a href="http://developer.android.com/sdk/index.html">Download des Android SDK</a></li>
<li><a href="http://developer.android.com/sdk/eclipse-adt.html">Download der Android Development Tools für Eclipse</a></li>
</ul>
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		<title>Das iPad und ich auf der iPhone dev con &#8211; Tag 1</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/tests/das-ipad-und-ich-auf-der-iphone-dev-con-tag-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Blumenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 15:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[ipdc10]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sitzt man mit dem iPad im Zug, wie gerade jetzt als ich diesen Post beginne, kommen immer wieder durch interessierte Mitreisende Fragen auf: Ist das denn was Gescheites oder kann das was? Um für mich auszutesten, was es kann, nahm ich mir vor auf der iPhone developer Conference in Köln alles mit dem iPad zu <a class="read-more" href="https://mobile.fhstp.ac.at/tests/das-ipad-und-ich-auf-der-iphone-dev-con-tag-1/">[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sitzt man mit dem iPad im Zug, wie gerade jetzt als ich diesen Post beginne, kommen immer wieder durch interessierte Mitreisende Fragen auf: Ist das denn was Gescheites oder kann das was?<br />
Um für mich auszutesten, was es kann, nahm ich mir vor auf der <a href="http://www.iphonedevcon.de/">iPhone developer Conference</a> in Köln alles mit dem iPad zu machen, außer Telefonieren natürlich. Deshalb blieb mein Mac zu Hause in St. Pölten. Ob ich diese Entscheidung bereuen würde?<br />
<span id="more-222"></span></p>
<h1>Das iPad</h1>
<p>Laut <a href="http://www.apple.com/at/ipad/">Apple</a> ist das iPad ein &#8220;magisches und revolutionäres Gerät&#8221;. Es ist ein Tablet-PC mit 9,7 Zoll großem Touchscreen, größer als ein A5 Blatt aber kleiner als A4. Im Vorfeld stattete ich das iPad mit diversen Applikationen aus darunter <a href="http://itunes.apple.com/at/app/pages/id361309726?mt=8">Pages</a> eine Textverarbeitungsapplikation, die Blogapp <a href="http://ios.forums.wordpress.org/">WordPress</a>, um diesen Post zu schreiben und <a href="http://twitterrific.com/">Twitterrific for Twitter</a>. Natürlich waren auch eine Menge Unterhaltungsapps dabei&#8230;</p>
<h1>Der Flug</h1>
<p>Auch ein iPad ist ein Laptop&#8230; Die Frage des Sicherheitspersonals bei der Kontrolle am Flughafen, ob ich einen Laptop bei habe, konnte ich mit &#8220;nein&#8221; beantworten, aber ich fügte sicherheitshalber hinzu: aber ein iPad! Anscheinend waren sie das schon gewohnt, es musste dann also auch aus der Tasche raus. Das iPad wurde für sicher befunden und durfte mit nach Köln. Den Rest des Tages blieb es bei mir in der Handtasche. Mit seinen 730g (WI-FI + 3G Modell) ist das auch kein Problem. Die 2,5 kg des MacBooks hätte ich nicht mit auf unsere Kurzbesichtigung der Altstadt genommen. Nur Fotos sind mit dem iPad nicht drin, da musste das iPhone herhalten.</p>
<h1>Die Konferenz</h1>
<p>Meine erste Tat bestand darin das WLAN einzurichten, um meine Emails zu checken. Emails auf dem iPad zu bearbeiten, stellt kein Problem dar. Durch das große Display sind die Mails bequemer zu bearbeiten als am Mobiltelefon. Das iPhone bleibt in der Tasche.<br />
Ich starte mit 93 % Akku in die Konferenz. Clevererweise habe ich das Ladegerät unbeabsichtigt im Hotel gelassen. Der Akku vom iPad soll ja lange halten. Hoffentlich.<br />
Ab Vortrag 1, der bei mir &#8220;Die Planungsstufen bei der Konzeption einer App: Damit es ein Erfolg wird&#8221; von Bernd Lindeman war, beginne ich mit dem Mitschreiben. Ich nutze Pages dafür. Mit 7,99 Euro nicht ganz billig für Studenten vor allem, wenn man die iPhone-Apppreise gewohnt ist. Benötigt man die gesamte iWorks-Palette (Pages, Keynote und Numbers) sind es dann schon 23,97 Euro. Aber Pages lohnt sich. Das User-Interface ist optimal an das Tablet angepasst.<br />
Liegt das iPad auf einem Tisch kann man durchaus mit 10 Finger schreiben. Naja zumindest mit 8 geht es bei mir recht flott von der Hand und wenn man sich nach einer Zeit an die Abstände der Tastatur gewöhnt hat, dann trifft man auch die untere Reihe der Buchstaben und nicht immer nur die Leertaste. Mit iOS-Version 4.2 wurde allerdings das Schreiben der Umlaute wieder erschwert. Bis dato reichte ein langer Tap auf die entsprechenden Buchstaben aus, jetzt muss wie bei iPhone noch der Finger auf den Umlaut bewegt werden.<br />
Das Schreiben macht richtig Spaß, wäre da nicht die voreingestellte Autokorrektur. Beim zweiten Vortrag &#8220;Android &#8211; Wo steht es, wie geht es?&#8221; von und mit Arno Becker und David Müller wird es dann langsam nervig. Bei mir entstehen immer &#8220;Androide&#8221; statt &#8220;Android&#8221;. Eine halbe Stunde nach Beginn des Vortrages schalte ich die Autokorrektur ab. Jetzt bin ich selbst Schuld, wenn Tippfehler entstehen und es läuft bei den restlichen Vorträgen sehr gut. Der für mich interessanteste Vortrag des Tages stammt von Heiko Behrens &#8220;Plattformübergreifende Entwicklung&#8221;.<br />
Als Nebenprodukt der Konferenz zwitscherten wir vom <a href="http://twitter.com/mfgblog">mfgBLOG</a> fleißig. In der Hoffnung, dass die Welt auf uns und unsere Website aufmerksam wird. Deshalb interessierten mich am Nachmittag die Zugriffsstatistiken für unseren Blog, die wir von <a href="http://www.google.com/analytics/">Google Analytics</a> erstellen lassen. Leider ist die Website über den iPad-Browser Mobile Safari dank Flash nicht vollständig nutzbar. Aber ganz nach dem Motto <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EhkxDIr0y2U">&#8220;There&#8217;s an app for that&#8221;</a> suche und finde ich eine passende App <a href="http://favo.asia/2010/05/analytics-for-ipad/">Analytics for iPad</a> und kann so unsere Zugriffe überprüfen. Leider sind diese nicht sonderlich gestiegen, aber wir stehen ja noch am Anfang.<br />
Zum Abend nach 8 Stunden Konferenz und fleißigem Mitschreiben ist der Akku der iPads bei 48 %. Das könnte auch für den zweiten Tag reichen. Ich riskiere es aber nicht und lade über Nacht auf.</p>
<h1>Fortsetzung folgt mit Tag 2 und über Usability am iPad</h1>
<p>Credits: Dieses iPad wurde dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt vom <a href="http://verleih.fhstp.ac.at">Medientechnik Service Center</a> der <a href="http://www.fhstp.ac.at">Fachhochschule St. Pölten</a>.</p>
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