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	Comments on: Skeuomorphismus in mobilem Design	</title>
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	<description>Die &#34;Mobile Forschungsgruppe&#34; der USTP, sie  sammelt hier alles zu den Themen Design, UX und Entwicklung mobiler Applikationen</description>
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		<title>
		By: Miguel		</title>
		<link>https://mobile.fhstp.ac.at/ux/skeumorphisum-vs-minimalismus-in-mobilem-design/#comment-2113</link>

		<dc:creator><![CDATA[Miguel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 19:25:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Diskussion über Skeuomorphismus (das o stimmt ;-)) ist ein Thema was mich schon länger beschäftigt. Ich persönlich bin ein Fan davon; aber wie mit allem: Die Dosis macht das Gift.
Und ich seh da einige Probleme die immer öfter auftreten:

1) Der Designer muss gut sein und es komplett durchziehen. 
Das findet man - wenn man sich auf große Firmen beschränkt - praktisch nur bei Apple. Die Kultur von Apple ist einfach Detailverliebtheit ohne Ende. Und genau das braucht man für skeuomorphes Design. Halbherzige Versuche von Samsung und Konsorten gibt es aber wie Sand am Meer. Wie gesagt; halbherzig.
Ein starker Befürworter und irrsinnig detailverliebter Mensch war Jobs... in welche Richtung Apple demnächst geht steht wohl in den Sternen. Oder in der Roadmap von Jony Ive ;-)

2) Wo höre ich damit auf?
Das oft genannte Beispiel des Adressbuchs in OSX hat seine Berechtigung. Für was ein Buch darstellen wo ich dann erst in einer vertikalen Liste scrollen muss? Und hier scheiden sich die Geister. Hat Skeuomorphismus hier seine Berechtigung obwohl die Funktionsweise nicht dem Originalprodukt (Buch) entspricht? Oder ist es hier eher nachteilig?

3) Ganz ohne Skeuomorphismus?
Definitiv NEIN. (imho)
Ein Ordner = Folder, Ein Mistkübel = Löschen und und und...
man darf nicht vergessen wo die Wurzeln dieser Designart liegen und warum sie -in meinen Augen- auch wichtig war und ist.
Nur Flächen und Kontraste wie beim Modern UI?
Modern ja. Aber intuitiv? Denke nicht. Ich denke Designansätze wie Modern UI sind praktisch. Weil: sehen gut aus, aber sind absolut simpel zu produzieren. Somit 2 Fliegen mit einer Klappe.

4) Designer-Masturbation
War wohl der interessanteste Comment den ich in letzter Zeit dazu gelesen hab.
Sieht man sich Plattformen wie dribbble.com usw an, kann man beobachten wie absurde Formen skeuomorphes Design teilweise annimmt. 
Was nicht heißen soll, dass die Leute nicht großteils einfach scheissgute Designer sind.
Oder man nennt sie heutzutage eher &quot;Photoshop Artists&quot; ;-)
Aber viele geilen sich einfach an Ihren Designs oder an den Reaktionen anderer Designer auf ohne dass das Design wirklich einen Sinn hat.

Und noch was: Ich bin, wie gesagt Fan dieser Designart bis zu einer gewissen Grenze.
Stelle aber selbst immer wieder fest, dass in der Welt da draußen entweder viele es nicht mögen, für übertrieben halten oder schlicht gar nicht zu schätzen wissen.
Was ich persönlich wirklich mag am skeuomorphen Design ist die Detailliebe die dazu gehört. Ich bin der Meinung ein gutes Design lebt von den Details.
(&quot;The details are not the details, the details are the design&quot; Charles Eames)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion über Skeuomorphismus (das o stimmt ;-)) ist ein Thema was mich schon länger beschäftigt. Ich persönlich bin ein Fan davon; aber wie mit allem: Die Dosis macht das Gift.<br />
Und ich seh da einige Probleme die immer öfter auftreten:</p>
<p>1) Der Designer muss gut sein und es komplett durchziehen.<br />
Das findet man &#8211; wenn man sich auf große Firmen beschränkt &#8211; praktisch nur bei Apple. Die Kultur von Apple ist einfach Detailverliebtheit ohne Ende. Und genau das braucht man für skeuomorphes Design. Halbherzige Versuche von Samsung und Konsorten gibt es aber wie Sand am Meer. Wie gesagt; halbherzig.<br />
Ein starker Befürworter und irrsinnig detailverliebter Mensch war Jobs&#8230; in welche Richtung Apple demnächst geht steht wohl in den Sternen. Oder in der Roadmap von Jony Ive 😉</p>
<p>2) Wo höre ich damit auf?<br />
Das oft genannte Beispiel des Adressbuchs in OSX hat seine Berechtigung. Für was ein Buch darstellen wo ich dann erst in einer vertikalen Liste scrollen muss? Und hier scheiden sich die Geister. Hat Skeuomorphismus hier seine Berechtigung obwohl die Funktionsweise nicht dem Originalprodukt (Buch) entspricht? Oder ist es hier eher nachteilig?</p>
<p>3) Ganz ohne Skeuomorphismus?<br />
Definitiv NEIN. (imho)<br />
Ein Ordner = Folder, Ein Mistkübel = Löschen und und und&#8230;<br />
man darf nicht vergessen wo die Wurzeln dieser Designart liegen und warum sie -in meinen Augen- auch wichtig war und ist.<br />
Nur Flächen und Kontraste wie beim Modern UI?<br />
Modern ja. Aber intuitiv? Denke nicht. Ich denke Designansätze wie Modern UI sind praktisch. Weil: sehen gut aus, aber sind absolut simpel zu produzieren. Somit 2 Fliegen mit einer Klappe.</p>
<p>4) Designer-Masturbation<br />
War wohl der interessanteste Comment den ich in letzter Zeit dazu gelesen hab.<br />
Sieht man sich Plattformen wie dribbble.com usw an, kann man beobachten wie absurde Formen skeuomorphes Design teilweise annimmt.<br />
Was nicht heißen soll, dass die Leute nicht großteils einfach scheissgute Designer sind.<br />
Oder man nennt sie heutzutage eher &#8220;Photoshop Artists&#8221; 😉<br />
Aber viele geilen sich einfach an Ihren Designs oder an den Reaktionen anderer Designer auf ohne dass das Design wirklich einen Sinn hat.</p>
<p>Und noch was: Ich bin, wie gesagt Fan dieser Designart bis zu einer gewissen Grenze.<br />
Stelle aber selbst immer wieder fest, dass in der Welt da draußen entweder viele es nicht mögen, für übertrieben halten oder schlicht gar nicht zu schätzen wissen.<br />
Was ich persönlich wirklich mag am skeuomorphen Design ist die Detailliebe die dazu gehört. Ich bin der Meinung ein gutes Design lebt von den Details.<br />
(&#8220;The details are not the details, the details are the design&#8221; Charles Eames)</p>
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