
HOFER Scan & Go (Ein unabhängiges Studienprojekt)
Von Zoe Ortega Lamnek am 19.10.2026
Hinweis: Dieses Projekt ist ein unabhängiger, nicht kommerzieller Hochschulprototyp und steht in keiner Verbindung zum Unternehmen HOFER. Name und Gestaltung dienen ausschließlich der Veranschaulichung.
Die Idee
Was mich beim Einkaufen schon länger stört, ist das ständige Ein- und Auspacken der Produkte. Besonders an der Kasse entsteht oft Stress, weil man möglichst schnell alles einpacken möchte, um die anderen Kundinnen und Kunden nicht aufzuhalten.
Deshalb habe ich mich gefragt: Warum muss Einkaufen eigentlich so umständlich sein?
Meine Idee war, Produkte bereits während des Einkaufs mit dem eigenen Smartphone zu scannen und direkt in die Einkaufstasche zu packen. Dort bleiben sie, bis man zu Hause ankommt.
Der Einstieg soll möglichst unkompliziert sein: ohne zusätzliches Scangerät, App-Installation oder Registrierung. Man scannt einfach einen QR-Code am Geschäftseingang und kann loslegen. Am Ende wird ein Einkaufs-QR-Code angezeigt, mit dem man an einer normalen oder einer Selbstbedienungskasse bezahlen könnte.
So entstand HOFER Scan & Go – mit dem Ziel, Einkaufen einfacher und entspannter zu gestalten.


Die Umsetzung
Für das Print-to-Mobile-Projekt habe ich ein Plakat gestaltet, dessen QR-Code direkt zu meiner mobilen Web-App führt. Das Design orientiert sich an den Farben und dem Erscheinungsbild von HOFER.
Die Web-App habe ich mit HTML, CSS und JavaScript entwickelt und dabei Codex als KI-Unterstützung eingesetzt. Sie ermöglicht das Scannen oder manuelle Eingeben von Produktbarcodes, das Verwalten einer Einkaufsliste mit Mengen und Preisen sowie das Erzeugen eines QR-Codes zum Einkaufsabschluss.
Da keine Verbindung zu einem echten Kassensystem besteht, wird die Bezahlung lediglich simuliert.
Anschließend habe ich die Anwendung über die USTP Cloud veröffentlicht und direkt auf dem Smartphone getestet. Dabei waren einige Anpassungen an der Darstellung und Bedienung notwendig.
Entstanden ist ein funktionsfähiger Prototyp, der zeigt, wie sich meine Idee durch die Verbindung eines gedruckten Plakats mit einer mobilen Web-App umsetzen lässt.